Schattenlichts Klarträume

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Schattenlicht
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Schattenlichts Klarträume

#1

Beitrag von Schattenlicht »

Liebe Träumer, auch ich möchte euch an meinen Traumabenteuern teilhaben lassen und starte mit meinem ersten Klartraum:

Grauer, dichter Nebel umgibt mich vollkommen und kleidet mich wie ein wärmender Mantel. Ich fühle mich wohl beschützt, doch irgendetwas in mir lässt mich an dieser Realität zweifeln, bewegt mich dazu, meine Hand anzusehen. Lebenslinien, Narben und Furchen lassen sich klar erkennen und doch zähle ich meine Finger. Sieben Finger an einer Hand? Mir wird schlagartig bewusst, dass ich träume und es stellt sich ein atemberaubendes Glücksgefühl ein. Mit dem Erwachen verzieht sich der Nebel schlagartig und ich bin umgeben von blauen und roten Licht. Die Stimmung erinnert an einen farbenprächtigen Sonnenuntergang vor einem heftigen Wetterumschwung, nur viel heller und intensiver in den Farben. Ehrfürchtig drehe ich meinen Kopf, beobachte das Spektakel und koste jeden Moment gierig aus. Momente später fällt der Traum in sich zusammen, ich wache mit einem Strahlen im Gesicht und voller Liebe auf.
Schattenlicht
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Schattenlichts Klarträume

#2

Beitrag von Schattenlicht »

Schauplatz ist diesmal ein Ort meiner Kindheit, im Garten eines Hauses einer Südtirolersiedlung. Diese Siedlungen wurden während des zweiten Weltkriegs erbaut und zeichnen sich vor allem durch viele Grünflächen aus, welche es den ausgewanderten Südtirolern ermöglichen sollte, sich selbst zu versorgen.

Ich sitze mit einer mir nicht bekannten älteren Frau Kaffee trinkend an einem Tisch im Garten eines Südtirolerhauses. Sie erzählt mir aufgeregt Alltagsgeschichten und Dinge aus ihrem Leben. Ich bin gerade ein schlechter Gesprächspartner, höre nicht wirklich hin und lasse stattdessen meinen Blick planlos durch die Gegend schweifen. Es ist Sommer und überall blüht es farbenfroh, als mein Blick auf zwei grüne Parkbänke hinter der Frau fällt. Eine der Bänke beginnt sich plötzlich zu bewegen und wirft sich, wie ein sich am Boden wälzender Hund, auf den "Rücken". Grinsend bin ich mir über den Traumzustand bewusst und sage zu der Frau:"Das ist ein Traum!". Sie sieht mich nur erschrocken an und streitet es ab. Ich schaffe es noch aufzustehen, als der Traum in sich zusammenzufallen beginnt. Ich rufe:"Klarheit!", doch es ist zu spät.
Fluxium
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Schattenlichts Klarträume

#3

Beitrag von Fluxium »

Schöner zweiter Klartraum! Ich finde es immer wieder witzig die Antworten und Reaktionen der Traumcharaktere zu erfahren und die Umgebung scheint mir auch sehr idyllisch, hätte ich auch gerne gesehen! :D Mit der Zeit werden die KTs auch stabiler und länger, bleib am Ball!

Gruß
Flux
Schattenlicht
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Schattenlichts Klarträume

#4

Beitrag von Schattenlicht »

Auch mein dritter Klartraum spielt sich in der Südtirolersiedlung meiner Kindheit ab. Nämlich an der Bushaltestelle vor dem Haus meines damals besten Schulfreundes. Viele Jahre sind inzwischen vergangen und das damalige Haus wurde leider durch einen großen Beton-Wohnkomplex ersetzt.

Ich warte mit meinem schwarz-weißen Bordermix auf den Bus und sehe mich verträumt in der Umgebung um. Als ich mich umdrehe bemerke ich, dass das doch bereits abgerissene Haus noch immer steht. Ich wundere mich kurz und dann wird mir schlagartig bewusst, dass ich träumen muss. Genau in diesem Augenblick reißt sich mein Hund los und läuft, mitten auf der befahrenen Straße, vor mir weg. Ich renne ihm reflexartig hinterher, versuche ihn einzufangen und vergesse dabei vollkommen das ich träume. Nach einigen Metern fällt mir dies glücklicherweise wieder ein, ich lache vor Freude laut auf, springe ihm noch mit ein paar riesengroßen Sätzen hinterher und lasse ihn im Wissen laufen, dass ihm nichts Schlechtes passieren wird. Ich selbst will meine Klarheit in vollen Zügen auskosten. Mit meinem letzten Sprung hebe ich ab, um schwebend die Gegend von oben zu erkunden. Ich bin überwältigt wie realistisch und detailgetreu die Häuser aus der Vogelperspektive aussehen und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Alles wirkt so real, doch ein Detail weicht von dieser Realität ab und ist mir daher besonders in Erinnerung geblieben: Ich schwebe über einen ca. 20m hohen Nadelbaum. Zu meinem Erstaunen trägt dieser Baum besondere "Früchte" und sieht aus wie ein Weihnachtsbaum, welcher statt mit Kerzen mit bunten Spitzpaprikas dekoriert wurde. Dieser Baum bringt mich auf die Idee Feuerbälle in meinen Händen zu formen und auf die Früchte zu werfen. Fliegen und Feuerbälle werfen in einem Anfänger-Klartraum?! Der Traum kollabiert und ich wache freudestrahlend auf.

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