Lucindas halbbewussten Klarheiten

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Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#1

Beitrag von Lucinda »

11.03.2018
ca. 6:30 Uhr

Bergig

Wir treffen uns nach einer Verabredung mit einer uns gut bekannten Familie, die mir in der Wirklichkeit jedoch unbekannt ist. In einer Art italienischem Fastfood-Restaurant bestellen wir uns Nudeln. Der Vater der uns bekannten Familie übernimmt die Bestellung. Mir fällt auf, dass ich wohl die Nr. mit Tortellini angegeben habe und ändere dies in Tagliatelle. Aus irgendeinem Grund mache ich mich auf den Weg, bis zur Lieferung die Umgebung zu erkunden. Die Sonne scheint. Direkt neben dem weißen Gebäude an einem Geländer stoße ich auf eine Gruppe Jugendlicher, die sich gegenseitig auf ihren Rücken tragen. Ich will sie vorbei lassen, da der Weg sehr beengt ist. Daraufhin bemerke ich, dass eine ebensolche Gruppe mit Jungs auf ihren Schultern hinter mir vorbei geht und mich überholt. Eine Frau, es scheint eine Lehrerin zu sein, ist sehr genervt und und meckert über mich, da ich ihr nicht schnell genug aus dem Weg zu gehen scheine. Mich bei ihr entschuldigend, ich umarme sie sogar leicht, kommt von ihr keinerlei Reaktion, da sie sich im Recht zu scheinen fühlt. Dass ich Platz machen wollte und die Gruppe hinter mir nicht bemerkte, interessiert sie überhaupt nicht. Nachdem ich irritiert weitergehe, komme ich an eine Wald-Weg-Verzweigung. Ich will ja zum Restaurant zurück, in einer mir unbekannten Gegend. Es gibt ein Schild zu einem Restaurant einen steilen Berg hinauf entlang eines Waldes. Hierfür muss man sich an Leinen den Berg hinaufziehen. Ebenso hangelt man sich auch wieder herunter. Der extrem steile Hang ist etwas matschig. Ich denke noch darüber nach, dass das ja schon gefährlich werden könnte, wenn man da stolpert, insbesondere auch, weil die Strecke sehr lang ist. Ich merke schon, dass das da oben nicht das gesuchte Restaurant sein würde. Dieses ist viel nobler. Aber ich möchte nach dem steilen Gang eine Pause machen und bin froh, oben anzukommen. Jeder hat wohl sein eigenes Seil, das man mit beiden Händen hält. Oben angelangt entdecke ich zwei kleine Mädchen, die herumtollen. Eines davon hält sich gar nicht an dem Seil fest, außerdem wollen sie wohl wieder bergab laufen. Ich habe schon die Befürchtung, da könnte was passieren, tut es aber nicht. Bin ich froh, oben angekommen zu sein. Dort sehe ich eine Frau mit einem weinenden Baby in ihren Armen. Irgendwie sehr deutlich und etwas unheimlich. Sie selber scheint jedoch nicht sonderlich betroffen zu sein.
..........
Auf einem Hügel, hinter dem sich Flugzeuge befinden, bin ich mit meinem Sohn unterwegs. Kurz wird mir das Traumhafte klar und mir wird bewusst, dass ich jetzt fliegen könnte. Nebendran sehe ich ein Kind, dass ein Playmobilflugzeug in die Luft steigen lässt, indem es dieses in die Höhe wirft. Physikalisch gesehen könnte es nicht fliegen. Es gleitet einen kleinen Hügel hinunter und setzt sacht auf den Boden auf.
Ich frage meinen Sohn, ob er mal mit dem Flugzeug fliegen wolle. Mich interessiert das mehr als ihn. Da mir das Traummäßige kurz bewusst wird, interessiert es mich in dem Moment auch gar nicht mehr direkt, was er antworten würde......

ca. 7:30 Uhr

Die Urlaubspersönlichkeit

Die Sicht ist ziemlich deutlich. Ich sortiere an einem Ständer Kleidungsstücke, die ich nicht kenne, die mir jedoch zu gehören scheinen. Darunter finde ich welche, die ich wohl schon vor vielen Jahren abgelegt habe. Ich bin auch jemand anderes und erinnere mich an gelesene Berichte von anscheinend "parallelen Leben". Ach, das wird wohl eine andere Persönlichkeit meiner selbst sein, so eine Art Parallelexistenz in einem anderen Bewusstsein.... Der Traum zuvor schien wohl etwas Ähnliches gewesen zu sein, das könnte passen.
Das Kleidungsstück, das ich suche, kann ich nicht finden, was mich jedoch nicht mehr sonderlich stört. Ich wundere mich noch, was ich für Kleidungsstücke besitze, z. B. eine Art T-Shirt mit Tüllrock in Schwarz. Mir fällt wieder ein, dass ich mich hier ja im Urlaub befinde und schaue zum Fenster. Ich weiß, dass wir hier auf einem Berg sind und sich dort unten das Meer befindet.
.......
Ich erwache im Traum und erzähle meiner Begleitung von meinen Erlebnissen und den "Parallelpersönlichkeiten". Ich schlafe danach wieder halbwegs ein. Mit einem Auge schlafe ich, mit dem anderen sehe ich zusätzlich Bilder in der anscheinend "realen" Umgebung meines Zimmers. Währenddessen berichte ich detailliert, was ich mit meinem offenen Traumauge erlebe: Dort auf meinen Ordnern im Zimmer befinden sich zwei Comicfiguren, die auf einem regenbogenfarbenen Handtuch sitzen. Die Eine ist ein blauer Kakadu, die andere eine Figur mit braunen Haaren, die so hoch stehen wie die Haube des Kakadus. Erst bewegt sich nur der blaue Kakadu, danach wendet auch die Pinocchio-ähnliche Figur ihren Kopf. Das Nachdenken über meine Erlebnisse strengt mich geistig an. Ich bin erstaunt über die parallele Wahrnehmung.

Dann erwache ich wirklich. Ich hatte die Augen geschlossen. Die Wahrnehmung des Ordners und des Handtuchs hat jedoch gestimmt. Vielleicht hatte ich wirklich ein Auge teilweise während des Träumens geöffnet?
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#2

Beitrag von Lucinda »

12.03.2018
ca. 1:00 Uhr

Grubenhäuser und Felsblöcke

Ich bin in unserer Gegend zusammen mit einer männlichen Begleitung unterwegs, um mich historisch über diesen Ort aufklären zu lassen. Ich werde in einem Auto durch die Landschaft gefahren und meine Begleitung berichtet interessiert. Mir fällt auf, dass der Ort sich zeitlich verändert haben muss und wir uns in der Vergangenheit befinden. Ich bin zwar Beobachter, dennoch mittendrin, als würde ich es selbst erleben und nicht "nur" als Film. An einer mir bekannten Stelle stehen dreieckige, zeltartige Häuser, die mit Strohbündeln seitlich zugestellt sind. Es muss sich um sogenannte "Grubenhäuser" aus dem Mittelalter handeln. Ebenso gibt es vereinzelt Flechtzäune. Aber keine Menschen. Ein paar detailliert wahrnehmbare "Hasenkaninchen" sitzen in der Wiese und hüpfen etwas herum. Mich faszinieren nach wie vor die ungewöhnlichen, spitzen Strohhäuser und die Mengen an Stroh, die es in der Gegend gibt. Offensichtlich war es den Bewohnern sehr kalt oder zu feucht. Während der Erkundungsfahrt finde ich es selbst eher wohltemperiert und frisch. Wir fahren weiträumig einen Hügel hoch. Auf der Fahrt scheine ich wohl etwas eingeschlafen zu sein und werde wieder wach, als wir unter einer Art schmaler Brücke oder breitem Steintor durchfahren. Mein Blick richtet sich nach oben. Die Straße geht kurvenförmig eine Steigung hinauf, seitlich befinden sich massive Felsen. Es wirkt, als seien diese bearbeitet worden. Die Straße windet sich, geht bergauf, die seitlichen Felsblöcke kommen näher, was eigentlich die behauenen, massiven Steinblöcke betrifft, die über uns thronen. Es wirkt, als seien diese ineinander verschachtelt, dennoch befindet sich über uns ein Freiraum. Vielleicht dienten diese Blöcke als Schutzwall oder Festung. Ein kühler Wind kommt auf, als wir das belebte Dorf auf dem Berg erreichen. Hier gibt es alte Steinhäuser, das weiß ich, diesen Ort kenne ich. Unsere Fahrt geht bergab und ich freue mich über den Fahrtwind und die körperliche Fliehkraft, insbesondere auch darüber, dass ich keine Angst deswegen habe und mir der Traumhaftigkeit bewusst bin. Leider werde ich da geweckt.
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#3

Beitrag von Lucinda »

18.03.2018
ca. 6:00 Uhr

Gegenverkehr

Ich und mein Traumbekannter (mir in Wirklichkeit unbekannt) halten uns in einem lichtdurchfluteten Gebäude mit hohen Wänden auf. Er hat zwei interessante Jobangebote erhalten, etwas, was mit Fernsehen, Reportagen, Interviews zu tun hat (hier in dem Gebäude) und etwas, das Musik betrifft. Teilweise scheine ich selber mein Bekannter zu sein. Er fragt sich, wie er das zeitlich mit den Terminen (Vorsprachen) hinbekommt. Er findet beides sehr spannend und möchte dort hingehen. Mich betrifft das auch, da ich an seiner Stelle genauso mitfiebere. Gerne würde ich selber daran teilnehmen und bin auch etwas enttäuscht, dass er schon wieder unterwegs sein und keine Zeit haben wird. Beim heutigen Termin in einer fernen Stadt war ich mit dabei. Der Zweittermin wird auch hier stattfinden. Irgendwie bin ich auch ganz froh, mal Zeit für mich allein zu haben.
Wir setzen uns in ein Transportmittel, so eine Art Bus. Mehrere Leute sitzen dort bereits in zwei Reihen hintereinander. Es handelt sich um ein helles, offenes Holzbrett. Es gibt keinerlei Begrenzungen, außer zwischen den Leuten. Mein Bekannter reicht mir zwei Katzen, die ich dabei habe. Diese muss ich mit den Händen festhalten. Mein Gepäck habe ich zwischen meinen Füßen. Vorneweg fährt ein Kleintransporter, dieser führt das Fahrzeug an. Der Transporter fährt sehr rasant und die Leute beschweren sich. Als er um die Kurve schleudert, kümmert er sich gar nicht mehr um den „Anhänger“, in dem die Fahrgäste sitzen. Anscheinend düst er sogar ab. Nun fährt das Fahrzeug alleine. Ich sitze ganz vorne ohne jegliche Halterung. Ich muss die Katzen festhalten, die unruhig werden. Meine Sachen scheinen herumzupurzeln. Was ich genau dabei habe, ist mir mittlerweile unklar. Wir fahren auf eine mehrspurige Stadtstraße. Vor uns ein Kleinbus der Polizei, hinter uns ein Polizeimotorrad. Ich hoffe, dass sie sich uns nicht in den Weg stellen werden, da dies einen heftigen Aufprall erzeugen würde. - Mir fällt ein, dass ich auf meine Gedanken achten sollte. - Die Katzen kann ich kaum halten, vor mir keinerlei Schutz. - Gedacht, getan. - Die Polizei wendet und versucht, unser Gefährt auszubremsen, indem sie uns entgegen kommt und sich quer stellen will. Das Motorrad braust vorbei. Wir können gerade noch ausweichen, bin ich froh. Danach fahren wir in einen mehrspurigen Kreisverkehr entgegen der Fahrtrichtung. Der unsichtbare Fahrer unseres Gefährts wechselt auch noch mehrfach die Spur auf die Beschleunigungsseite, um mal so richtig Gas zu geben. Mir fällt ein, dass hier doch ein Einkaufszentrum ist, und ich hier eine Transportbox besorgen könnte für die Katzen oder sind’s Kaninchen? – das weiß ich im Moment nicht mehr so genau. - Gedacht und geschehen. – Auf einmal halten wir am Gehsteig an. Mein Bekannter lässt mich aus dem Gefährt. Ich sehe noch, dass ich ja einen Gurt gehabt hätte, den ich vergaß zu benutzen. An mein Gepäck erinnere ich mich nicht mehr so recht, sehe nur, dass ich offensichtlich Goldmünzen dabei habe, die auf dem Boden verstreut herumliegen.
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#4

Beitrag von Lucinda »

30.03.2018
ca. 16:45 Uhr

Wo wohne ich eigentlich?

Stelle halbwegs fest, dass ich träume. Anscheinend liege ich auf einer Couch im Hinterraum einer mir aus meiner Kindheit bekannten Bäckerei. Meine vor langer Zeit verstorbene Oma ist dabei. Mir wird aufgrund des schläfrigen Empfindens, das ich halten will, bewusst, dass ich träume. Ich kann allerdings nicht so recht etwas erkennen. Zwischenzeitlich unterhalte ich mich in meiner jetzigen Wohnung und bemerke die Schlafparalyse. Ich kann auch den Bücherschrank erkennen, der mit mir schon mehrfach umgezogen ist. Irgendwie glaube ich, dass ich mich in einer früheren Wohnung befinde, in der dieser Schrank bereits stand. Ich werde während der Schlafparalyse von etwas niedergedrückt und will erwachen. Ich versuche mich zu bewegen und mir fällt ein, dass das Wackeln mit den Fußzehen hilft. Allerdings bewege ich mich komplett mit Armen und Beinen. Irgendetwas kann da nicht stimmen. Außer dem Schrank und der Couch, welche nur grisselig und dunkel wahrnehmbar sind, kann ich nichts erkennen. Ich merke, dass ich nicht meinen physischen Körper bewege, im Traum aber festgehalten werde und herumzapple. Dann erwache ich und stelle fest, ach, ich wohne ja seit langer Zeit an einem ganz anderen Ort....
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#5

Beitrag von Lucinda »

06.04.2018
ca. 3:00 Uhr

Fremdgesteuert und imprägniert

… Ich bin beruflich in einem bestimmten Raum, die Tür steht bereits auf, die Zeit ist eigentlich schon längst um. Dennoch müssen wir noch warten, bis die Erlaubnis dazu gegeben wird. Alle sitzen steif und roboterartig an ihren Tischen. Es wirkt eher wie ein düsterer Maschinenraum als ein Raum mit jungen, lebendigen Menschen. Im Hintergrund erkenne ich drahtige Gerätschaften und metallische Greifarme.
Ich ärgere mich über den Drill zum Gehorsam und das scheinbare Denkverbot. Ein Einzelner versucht aufzustehen und zappelt bereits unruhig mit seinen Beinen unter dem Tisch.

Im Anschluss gehe ich über den sonnigen Hof an spielenden Kindern, einer Jungengruppe vorbei, die gerade versucht, über den Zaun zu klettern. Ich denke, es ist nicht meine Aufgabe, sie daran zu hindern, sollen das doch die dafür Zuständigen erledigen. Außerdem haben die Kinder doch völlig recht, dass sie ausbrechen, wenn sie hier über die Zeit hinaus festgehalten werden. Ich verstehe sie da vollkommen und freue mich sogar eher darüber, dass sie es tun.
Vor einem anderen Gebäude treffe ich eine Frau, die gerade im benannten Raum mit dabei war und unterhalte mich mit ihr. Ich teile ihr mit, dass ich den Beruf zwar nicht mit „richtig“ vollem Herzen ausübe, aber dennoch gerne hier sei und meine Arbeit mag. Ich erkläre ihr, dass meine Kritik sich eher auf die Arbeitsbedingungen drumherum beziehe, die nicht so „prickelnd“ und ihr unbekannt sind. Obwohl ich denke, etwas Positives geäußert zu haben, werde ich eines Besseren belehrt, und diese Frau versucht mich zu bekehren, mit wirklich „vollem Herzen“ dabei sein zu müssen. Ich denke darüber nach, dass ich eigentlich hätte bereits nach Hause gehen können und stattdessen meine Freizeit dafür geopfert habe, dass mich wieder einmal jemand Fremdes mit seinen Ansichten darüber belehrt, was ich eigentlich denken solle.
Anfänglich glaubte ich, diese Frau wolle sich fachlich mit mir austauschen, was jedoch nicht der Fall ist. Ich verabschiede mich schnell, um nicht noch mehr Zeit zu vertun und gehe ins Gebäude hinein.

In dem „Aufenthalts- und Büroraum“ sehe ich eine nette, mir bekannte Person, die den Wortwechsel mitbekommen hat. Sie meint dazu, dass ich mich doch nicht auf derartige Gespräche einlassen solle. Sie glaubt, dass ich dazu neige, mich da schnell zu rechtfertigen und in so etwas verwickeln zu lassen. Sie äußert auch, dass die Person das doch gar nichts anginge. Für das Gespräch bin ich ihr dankbar.

Zur Tür schneit eine mir andere bekannte dynamische Person hinein, die über Wespenstiche berichtet. Ich erzähle ihr von meinem „Wespenstich“, den ich gerade erhalten habe.
Sie wirft uns forsch einen Frühstücksbeutel entgegen, in dem sich Wespenenden mit herausragenden Stacheln befinden. Diese schüttet sie auf den Tisch und meint, man müsse sich hier mit Wespengift grundimmunisieren, sonst halte man es hier nicht aus. Ich bin zwar nicht in ihrer Rolle, kann mir das aber gut vorstellen. Sie bemerkt, dass man in diesem Job eine hinreichende Portion „Wespengift“ benötige. Sie will sich gleich davon etwas mit einer Spritze nehmen. Ich überlege, ob man sich die Giftstacheln nicht auch direkt auf die Haut setzen könne. Mich will sie sodann auch damit behandeln, was ich allerdings nicht möchte. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass so eine Dosis „Wespengift“ ganz nützlich ist in dem Beruf. Sie meint noch, dass das auch gegen Entzündungen wirke und merkt an, dass ich dies auch auf die Haut auf den Stich direkt auftragen könne. Ich entscheide mich gerade dafür, das zu tun.

Doch dann schaue ich durch das Fenster in die Dunkelheit hinaus und erkenne auf dem schlammigen Gelände aggressiv und unkoordiniert Lastwagen im Zickzack auf das Gebäude zusteuern. In dem Moment muss ich an den Stephen-King-Film „Rhea M“ denken. Irgendwie finde ich das spannend und überlege noch, dass ich die Wagen doch mittels Gedanken steuern könne. Ich mache die beiden Frauen darauf aufmerksam, dass die Laster und andere Fahrzeuge das Gebäude rammen wollen. Sodann durchbrechen sie bereits die Mauern. Im Eingangsbereich und außerhalb des Gebäudes rennen schreiend Erwachsene und Kinder durcheinander. Ich denke noch, na so musste es ja irgendwann kommen… Das war ja abzusehen.
Ich mache einen Satz aus dem zusammenstürzenden Gebäude hinaus in die Luft und versuche hinaufsteigend zu entkommen. Als ich merke, dass ich weit über den Baumwipfeln fliege, komme ich auf den Boden zurück und schwinge mich einigen Kindern hinterher über eine Mauer. Dahinter befindet sich ein leichter Abhang hinunter auf eine Wiese. Den Abhang entlang folgen mir fliegend automatisierte Jugendliche, die bereits fremdgesteuert werden. Sie haben keine eigene Persönlichkeit mehr, sondern sind zu Robotern mutiert, die andere fangen und ihnen dasselbe „antun“ wollen bzw. diese ebenso „imprägnieren“ sollen. Gerade kommt einer mit seinem silber-metallischen, bumerangähnlichen Arm auf mich zugesteuert. In diesem Moment erwache ich.
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#6

Beitrag von Lucinda »

09./10.04.2018

Begegnungen

ca. 23.30 Uhr
„Assoziationsthread“ im Traum verarbeitet: Es handelt sich um ein Gruppenspiel in der dunklen Nacht in einem größeren Raum. Es wird in der Gruppe gehüpft. Dann wird assoziativ die Bewegung geändert, erst hüpfen Einzelne im Watschelgang, dann die Großgruppe. Mir kommt die Idee auch Töne einzuführen und ein gemeinschaftliches Froschquaken zu initiieren.

ca. 2:00 Uhr
In einem Schlafzimmer will mich mitten in der Nacht gerade ein wilder Vampir beißen. Ich nehme ihn noch aus dem Schlaf heraus wahr und kann ihn gerade noch abwehren. Er hat etwas von einem tollwütigen Hund. Letztlich kann ich mich befreien, indem ich ihm meinen Arm entgegenhalte.
Irgendwie bin ich jetzt außerhalb auf einer Wiese. Das Gebäude, in dem ich mich zuvor befand, besteht aus mehreren weißen Steinblöcken, die auf einmal zu festen Eiswürfeln werden. Nun schiebe ich weiße Papierblätter in die Zwischenräume der Würfel, damit diese an den Stellen schmelzen. Das hat etwas mit der Vampirabwehr zu tun.

Ich bin Beifahrerin eines Autos oder eigentlich die Eigentümerin des Wagens. Den Fahrer kenne ich anscheinend. Sein Fahrstil kommt mir bekannt vor. Er verfügt über einen rasanten Fahrstil. Das Auto hat er wohl mir geklaut. Verkehrsregeln kümmern ihn nicht. Dass die Ampel noch auf Rot steht – kein Problem. Spätestens nach der Überquerung der nächsten roten Kreuzungen wird die Ampel irgendwann umschalten. Ich mache mir Gedanken, da es hier zahlreiche, stark befahrene Kreuzungen gibt. Er gibt gerade noch mal Gas und findet das lustig. Auch das Bergauffahren spornt ihn an und er schafft es, auch dort noch zu beschleunigen.

ca. 3:30 Uhr
Ich bin im Haus meiner Verwandtschaft. Ich bemerke, dass auch hier unser Nachbar nächtlich am Räumen ist und es ebenfalls zu Rumsgeräuschen kommt. Was mich doch sehr verwundert, dass er hier genauso zu wohnen scheint; zumal über uns normalerweise kein weiteres Stockwerk existiert, außer im Traum.
Ich schaue im Zimmer meiner Oma aus dem Fenster. Erst zieht eine Nebelwolken-Front auf, und es gibt ein lautes Rauschen. Ich erkenne erneut dieselben dreieckigen, schwarz-metallischen Ufos, von denen ich zuvor bereits träumte. Ich berichte meiner Oma davon und mache mir Gedanken, wie wir uns unter ihrem Bett verstecken können. Erstaunlicherweise gibt es in dem kleinen Raum genug Platz unterm Bett. Ich frage mich, ob wir den Außerirdischen öffnen müssen, wenn sie klingeln. Dabei stelle ich fest, dass der in dem Traum existente alte Schiebeverschluss der Zimmertür nicht mehr recht funktioniert. Wir verstecken uns unter dem Bett unter einer Decke, die herabhängt. Ich wundere mich, wie so viele Leute dort Platz haben. Gerade fällt mir noch ein, dass ich Teelichter löschen muss, damit die brennenden Kerzen nicht von den Außerirdischen entdeckt werden und uns verraten. Da öffnet sich bereits die Tür. Ich weiß schon, dass die Außerirdischen uns zwar fast entdecken, aber schließlich dennoch wieder abziehen werden.

ca. 4:50 Uhr
Wir betreten einen beleuchteten, gemütlichen Raum, um uns zu unterhalten. Es gibt etwas zu essen. Ich begleite das eine Paar, das ein anderes, bereits dort sitzendes Paar trifft, jeweils Mann und Frau. Ich kann gar nicht sagen, ob ich selbst die Frau des hereinkommenden Paares bin oder jemand anderes. Die Stimmung wirkt anfänglich angenehm. Dennoch scheint es etwas Unausgesprochenes zu geben. Ich soll einer anderen Frau aus dem Raum heraus folgen. Sie möchte mit mir etwas besprechen.
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#7

Beitrag von Lucinda »

06./07.05.2018

Dienstpflicht

Wir fahren im Rahmen eines Klassenausflugs im Reisebus über die Autobahn. Die Strecke wirkt wie ein Neubau mit Baustelle, frisch geteert und mit aufgewühlten Erdrändern. Die Sonne scheint.....
Wir wollen nun nach dem Besuch einer auf einer Anhöhe gelegenen Burg am Abend die Rückfahrt antreten und gehen den lehmigen Berghang zurück zum Bus.
Wie ich nun erfahre, muss ich mit einem Mädchen alleine die Fahrt per Bahn antreten, da es ihre Mutter so verlangt. Die Fahrt wird zudem über das Ausland nach Italien gehen und deutlich länger dauern als mit dem Bus. Die Bahn wird auch erst in mehreren Stunden fahren. Dass meine eigene Familie auf mich wartet, interessiert dabei niemanden.
Die Begründung für den Umweg ist, dass die Mutter des Kindes es eben so haben will und, dass es auch angeblich meiner Gesundheit diene, so ihre Erklärung.
Aufgewacht um genau 00:00 Uhr.

3. Weltkrieg im Ausland

Ich bin in einer eher trockenen Landschaft mit lehmigem Boden und einigen verdorrten Sträuchern und grünem Gebüsch um mich herum. Ich sehe einen Mann mit Tarnkleidung und Gewehr links von mir in die Hecken springen. Von rechts kommt ein Geländewagen angefahren, von dem aus geschossen wird. Ich mache den Weg frei. Als der Wagen weg ist, frage ich den Mann, ob der 3. Weltkrieg ausgebrochen sei. Er bestätigt mir dies. Ich wundere mich noch, dass ich hiervon gar nichts mitbekam. – Aber es hat auch mehr von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, denn eines echten Krieges, wie ich ihn mir bisher vorstellte. Anscheinend bleibt mir gar keine andere Möglichkeit, als hiermit zu leben oder gar selber mitzumachen? - Auch bin ich im Ausland, den Ort habe ich vergessen – irgendwo in Afrika.
Aufgewacht um kurz vor 2:00 Uhr.

Schusswechsel in der City

Ich befinde mich in der Innenstadt in einem größeren Pkw im dicht befahrenen Verkehr. Wir wollen gerade links in die nächste Hauptverkehrsstraße einbiegen. Aus irgendeinem Grund bildet sich Rückstau. Der Fahrer, der anscheinend mein Vater ist, steigt aus dem Wagen aus, um mit einem anderen Fahrer auf der Verkehrsstraße zu sprechen. Es wird geschossen. Währenddessen versucht ein Mann verzweifelt an der rechten Vordertür ins Auto einzudringen. Dies versuche ich zu verhindern und schließe die Verriegelung. Er lässt nicht davon ab und will es wohl auch an der Tür hinten versuchen. Da erkenne ich, dass wir dort einen weiteren Mitfahrer sitzen haben, vielleicht im Traum mein Bruder. Ich bin erstaunt, wie ich selbst so grausam sein kann und dem Mann nicht helfe. Aber ich selber habe auch Angst. Mein Vater startet wieder und fragt, was denn los sei. - Irgendwie will ich ihm das nicht berichten. Schließlich sehe ich, wie der Mann neben uns vom Verkehrsfluss überfahren wird, vibriert und zerfällt bzw. sich auflöst wie in einer Computersimulation. Während der Fahrt kommt es zu einem Schusswechsel. In einer dunklen Limousine wird neben einem korpulenten, mit dunklem Frack gekleideten Mann eine ältere weibliche Begleitperson, Frau „Hazelnut“ möglicherweise durch meinen Traumbruder erschossen. Ich höre den Mann nur rufen: „Hazelnut, oh Hazelnut!“.

Das Wagnis (präluzider Traum)

Ich laufe im Grünen einen Lehmweg entlang. Auf beiden Seiten führt ein Hang nach oben. Rechts neben mir verlaufen Bahngleise. Halbwegs ist mir klar, dass ich träume. Irgendwie fühle ich mich gestört, wie als würde ich geweckt werden. Ein Mann folgt mir, und ich versuche ihn wieder loszuwerden, da ich ein bestimmtes Experiment vorhabe, das ich mir im Wachbewusstsein vorgenommen habe. Es geht um ein Experiment mit einem Regenwald. Ich versuche, die Landschaft - trotz der Störung, das Gesicht des Mannes geht mir derweil auf den „Wecker“ - umzugestalten, und die Bäume wachsen zu lassen. Etwas grüner wird es, aber halt kein Regenwald. Auch passen die Bahngleise nicht dazu. Ich spreche mit dem Mann über mein Traumvorhaben. Gut, ich suche ein hohes Gebäude, hier in der Nähe des Weges. Links dahinter befindet sich eine Straße und an der Ecke ein Hochhaus mit Plattform. Den Verfolger lade ich ein, mitzukommen auf die Dachterrasse. Dort will ich ihm zeigen, dass wir nur träumen und uns hinabfallen lassen können. Ich glaube noch, dass er selber Ängste haben könnte und ich ihn mit meinem Plan überraschen werde. Da fällt mir auf, trotz dessen, dass ich weiß, dass es sich um einen Traum handelt, habe ich nicht den Mut dazu, hier herunterzuspringen.
Aufgewacht um ca. 3:50 Uhr.

Die Sitzung

Wir haben beruflich eine Versammlung. Ich sitze an einem längeren Tisch, mit mir u. a. mir unbekannte Personen. Im Gespräch einer jungen Kollegin höre ich heraus, dass wir ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben scheinen. Mir kommt es bekannt vor, worüber sie berichtet, besonders bestimmte Urlaubserlebnisse. Der Gedanke, dass wir denselben Mann kennen sollten, verwerfe ich kurz, bis ich diesen hier im Raum entdecke. Er wirkt abwesend, fahl und blass. Kurze Zeit darauf verlässt eine Gruppe den Raum. Ein paar Treppenstufen führen rechts aus dem Raum nach oben, gleichfalls wissend, dass dieser in einem höheren Geschoss liegt. Sowohl die Unbekannte als auch der Mann, an den ich dachte, haben den Raum bereits verlassen. Ein mir bekannter Arbeitskollege gesellt sich zu mir. Ich freue mich über seine Anwesenheit und möchte ihm von der Begebenheit erzählen.
Geweckt um 5:20 Uhr.
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#8

Beitrag von Lucinda »

14.07.2019

Astrale Trübtraumwanderung

Ich bin in den frühen, noch dämmrigen Morgenstunden, ca. 4:20 Uhr bei meiner Mutter zu Hause.
Ich bin anscheinend alleine und esse mir unbekannte Schokoladenwaffeln :cookie:, die ich lose in der Badewanne liegend gefunden habe.
Ich schwebe in eines der Schlafzimmer und sehe dort Kleidungsstücke verstreut platziert. Ich wundere mich noch darüber, und denke, dass ich mal aufräumen könnte, verschiebe das aber auf später. Ist ja keiner da. Mir fällt auf, dass mich dies an meine vielfachen Kindheitsträume erinnert, die mir so unheimlich waren. Ich habe dasselbe merkwürdige unbeschreibliche Geistergefühl, (ähnlich dem eines rückwärtigen Hinabfallens), über das ich erstaunt bin, da ich dieses schon ewig nicht mehr hatte. Ich schwebe genauso die Treppe hinab und rufe dabei im Singsang: „Huuuh, Häääh, ich fliege und flatter herab!“ :sleep:
Unten im Wohnzimmer sehe ich unseren Kater liegen, der ebenfalls nicht hier wohnt.

Unsanft werde ich geweckt aufgrund meiner schaurigen Laute.
Nach dem Aufstehen muss ich erst einmal schmunzeln und loslachen. Nun bin ich anscheinend selber der unheimliche Geist, der dort im Haus „umherspukt“. :lol:
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#9

Beitrag von Lucinda »

Traum vom 25.08.2019, ca. 6:15 Uhr

Das Käsebrot

……….. Wir setzen uns gerade hin - in einem Restaurant mit frischer Tischdecke (Stoff in hellgrün). Der Service-Bereich ist durch eine weiße, kastenförmige, geschlossene Regalwand vom großen Saal abgetrennt. Durch die hinter der Wand liegende große Fensterfront scheint die Sonne. Wir haben hellgrüne, zur Tischdecke passende Papierservietten.
Wir bekommen den Hinweis, nicht zu kleckern, da hier schon für später gedeckt wurde. So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. (Das Bewusstsein schaltet ein.)
Wir erhalten wohl noch etwas zur Mittagszeit, obwohl bereits geschlossen werden sollte.
Ich esse ein Camembertbrot und einen Salat. Die Eisbergsalat-Blätter (frisch und knackig) lege ich mir aufs Brot. Dazu habe ich ein Kännchen Kaffee. Ich kaue gerade ein Stück meines Brotes.
Nun sollen wir bereits zahlen, da es schon spät sei. Wir hatten jedoch gerade erst unser Essen erhalten. Ich bekomme meinen Teller weggezogen und suche mein Brot. Den Camembert hatte ich mir gerade zurecht geschnitten.
Ich stelle fest, dass Käsestücke auf dem Boden liegen, was wohl passiert sein muss, als die Bedienung mir den Teller entriss. Ich sammle die Stücke unter dem Tisch vom graublauen Teppich ab und lege sie auf einen Teller, den mir meine Mutter (jünger als für gewöhnlich) reicht.
Wir sollten ja nichts verschmutzen. Hoffentlich gibt das keinen Ärger (Ermahnung).
Als ich meinen Kaffee suche, reicht mir mein Vater, (über dessen Anwesenheit ich mich kurz wundere), die Kanne, die die Bedienung dann doch auf dem Tisch, (an der Wandseite, an der mein Vater sitzt), hat stehen lassen. Die Kanne ist sogar noch warm. Die Käsestücke vom Boden sind nun gelb und matschig. Ich mache mir Gedanken, dass diese einem anderen Gast serviert werden könnten. Habe ich vielleicht selber Käsestücke vom Fußboden erhalten?

Wenn ich jetzt zu Hause wäre, würde ich mir erst einmal die Hände waschen, bevor ich weiter esse, da Käsereste mit Teppichflusen an meinen Fingern kleben. – Aber die Salatblätter wurden ja vermutlich auch bereits von der Bedienung angefasst…. – Der leichte Ekel lässt sich überwinden. - Ist mein Brot vielleicht doch noch da?

Das warm-gelbe Licht im Raum ist nun eingeschaltet und andere Gäste trinken Kaffee. Eine ältere Dame am Nebentisch isst Kuchen (Apfelstrudel). Es scheint bereits Kaffee-Zeit zu sein. Ich frage meinen Vater, wieso wir denn jetzt gehen sollen, wenn andere hier nun schon Kaffee serviert bekommen. Das ärgert mich nicht nur etwas, sondern die Bewusstheit wird klarer. Die Bedienung kommt schweigend und verärgert auf mich zu, um die letzten Sachen mitzunehmen.

In diesem Moment erwache ich.
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#10

Beitrag von Lucinda »

Träume vom 26.08.2019

Abstrusitäten

23:23 Uhr: Ich bin im Zimmer meiner Oma und versuche die Tür mit einfachen Schlüsseln abzuschließen. Anfänglich hat sie es auch versucht, aber nicht mitgeteilt, dass es nicht klappte. Sie ließ die Tür zwar einrasten, aber offen, da sie noch etwas aus dem Bad oder aus einem Zimmer holen wollte. Wir wissen Beide, dass sich irgendwo im Haus etwas Unheimliches aufhält. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es uns findet. Die Tür zum Bad steht offen, vielleicht ist „Er“ bereits dort? Ein Lachen? – Schnell abschließen, ich probiere verschiedene Schlüssel durch. Etwas hakt, ich versuche den Schlüssel mitsamt Finger umzudrehen. Der Schlüssel und mein Finger scheinen Eins zu sein.

Eine merkwürdige, mir aus meinen Träumen bekannte - mysteriöse, aber vertraute schaurige körperliche Erfahrung – wie ein ausgedehnter Schreck, der sich entlang des Rückenmarks langsam ausbreitend und sich verteilend nach oben zieht – im Wachleben nicht erlebbar. – Es ist der Gruselgeist aus den Träumen meiner Kindheit. Nicht lebend – nur gespenstisch. – Mittlerweile scheint es ein Spiel zu sein, das Er lustig findet.

Wenn auch nur kurz – diese Stimmung finde ich sehr spannend und bin froh, sie neuerlich zu erleben, da ich heute weiß, damit - anders als damals – umzugehen.
Davon abgesehen ist die nachträgliche wachbewusste Rückschau leichter und komprimierter als das direkte, sich langgezogene, konturlose Traumgefühl.
Muss in dem Zusammenhang an ein weiteres Erlebnis vor ca. einem viertel Jahr denken, als ich abermals in einem Zimmer meiner Kindheit war, in dem ich traumbewusst von einer mir unsichtbaren Kraft an den Füßen über dem Bett schwebend im Kreis durch den Raum gewirbelt wurde.

Kurz vor 5:00 Uhr: Eine Frau bringt eine große Eidechse mit ins Wohnzimmer und meint, diese sei doch harmlos. Diese kriecht wie eine Katze unter die Decke über meinen Arm. Der Kopf des Komodowarans (?) ist sehr schwer und ich versuche ihn abzuhalten, da ich befürchte, die Echse könne mich in die Hand beißen und mit ihren Krallen am Arm kratzen. Dabei stelle ich fest, dass der Schwanz der Echse teilweise abgefallen und keulenförmig verdickt ist. :-) Bitte nichts hineininterpretieren - völlig "harmlos", wie die Dame ja mitteilte.

Ich muss hierbei an einen vor Kurzem erlebten Tierarzt-Besuch denken, bei dem eine ältere Frau ihren Leguan auf den Schultern trug.

Nach dem Erwachen träume ich weiter. Ich laufe in Unterwäsche durch den noch dunklen Garten und will Kleidung von draußen holen. Dabei stelle ich fest, dass Nachbarn mit ihrem unbeleuchteten, dunklen PKW direkt im Park vor der doch hoch gelegenen Mauer eingeparkt haben, so dass sie direkt Richtung Garten schauen. – Ich frage mich, was sie beobachten wollen und wie sie in der Luft schwebend geparkt haben können. Der Fahrer ist ein junger Mann und seine ältere Mutter.
Ich gehe zurück ins Haus, welches nun aus einem Doppelhaus besteht. Innen ist es warm und beleuchtet. Ich möchte ins Bad, um mich dort weiter anzukleiden. Dabei stelle ich fest, dass es einen zweiten Stock gibt und beschließe oben ins Bad zu gehen. Auf dem Gang schweben lachend zwei Geister hintereinander her. Eine weibliche Person von ca. 35 – 40 Jahren und eine von ca. 15 - 20 Jahren. Mutter und Tochter? Beide Geister haben rosa Haare und ein rotes Oberteil an. Ihre Gesichter sind weißlich durchsichtig. Ich schaue den Geistern hinterher. Ich finde es sehr spannend, die Häuser zu erkunden und blicke in das Nachbargebäude durch den offenen Eingang hindurch. Hier halten sich mehrere Patienten auf. Interessant – eine Arztpraxis. Ich freue mich darüber, Geister entdeckt zu haben, zweifle jedoch daran, wie dies dort „ankommen“ bzw. bewertet werden könnte. Mit diesem Gedanken sind auch die Geister entschwunden.

….Ich wache auf und schlafe weiter.
Nun bin ich in einem unbeleuchtetem öffentlichen, großen Gebäude mit breitem, offenem Treppenhaus. Links führt eine Treppe mit Glaswand ins Erdgeschoss. Nun ist es eine andere, mir bekannte Person, die sich umkleiden möchte und dort Richtung Sammelumkleide oder Waschraum (beleuchtet) läuft, als mich jemand danach fragt.

Jetzt tutet der Wecker.
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#11

Beitrag von Lucinda »

28.08.2019

Be-Sucher

3:00 Uhr
Es hält sich eine Menschenmenge vor der Haustür meiner Mutter auf, insbesondere ein mittelalter Mann drängt darauf, hereinzukommen. Er starrt eindringlich durchs Fenster. Draußen scheint die Sonne. Sie wollen alle in das Haus hinein und warten nur darauf, dass die Tür geöffnet wird. Daher wird dies freiwillig nicht geschehen. Da sind wir uns einig. Ohne, dass wir die Türe öffnen, kann auch keiner rein.

4:45 Uhr
Wir halten uns in einem Kellergewölbe (Rohre laufen entlang der Decke) einer Schule auf. Die Klassenlehrerin teilt schwermütig, aber darauf vorbereitet mit, dass es zu einer neuen Einwanderungswelle kommen wird. Im Keller stehen rechts in einem unbeleuchtetem Verschlag schon erste neue, insbesondere dunkle Schüler(innen). Es wirkt auf mich, wie als hielten sie sich in einer Art Verlies – wie hinter Gittern auf. Das macht mich bestürzt.
Ich begleite einen der Schüler die Treppe hinauf. Oben sind drei Babys, zwei Mädchen, ein Junge und ihre Mutter, welche Chinesin ist. Ich frage mich, ob der Junge mit diesen verwandt sei. Die Babys stehen wohl zur Auswahl der Mutter, nur ein Pärchen (Mädchen und Junge) sind die Ihrigen. Um das andere kleine Mädchen muss ich mich dann wohl solange kümmern, bis sich seine Mutter gefunden hat oder auch nicht. Ich setze kurz noch auf die „Chinesin“. Das Baby streckt mir seine kleinen Finger entgegen und möchte meine Hand ergreifen. Dann wird mir klar, dass es nicht nur darum geht, wer sich nun kümmert, sondern darum, dass ich mich gefühlsmäßig daran gebunden fühle. Was wäre, wenn ich es nicht täte? – Ich kann gar nicht umhin, da mein Gefühl mich zur Verantwortung zieht.

29.08.2019

Der Umzug

Ich betrete einen Nachbarraum meiner „Traumwohnung“. Die Zimmer liegen parallel nebeneinander, in angenehmen Proportionen rechteckig und warm beleuchtet. Ich bin neugierig und freue mich über die Wohnung. Anscheinend möchte ich hier noch etwas einrichten. Gerade, als ich mir das Nachbarzimmer (leerstehend bis auf einen Umzugskarton) anschauen möchte, werde ich geweckt.

Venen

Eine ältere, schlanke, braungebrannte Frau steht vor mir. Ich sehe ihre Venen in aller Deutlichkeit durch ihre kräftige Haut schimmern. Das Gesicht betrachte ich nicht. Ich bin erstaunt über ihre ebenmäßig durchscheinenden, starken Venen. Auf ihrem Brustkorb verzweigen diese gesunden Blutgefäße sternförmig in alle Richtungen.
Was? – Keine Krampfadern – in dem Alter?

Rückgeld - Klau

Eine mir beruflich bekannte Frau, mit der ich sonst nichts zu tun habe, die mir jedoch sympathisch ist, erklärt mir, dass sie für mich etwas vom Postboten entgegen genommen habe – Rückgeld, das ich zuviel für ein Päckchen gezahlt hätte. Ich bin ihr dankbar für die Organisation. Gleichfalls möchte sie mir zusätzlich Münzen schenken und streckt mir die Hand mit wunderschön funkelnden, scheinbar neuwertigen Münzen entgegen. Diese möchte ich höflichkeitshalber aber erst gar nicht annehmen. Sie meint jedoch, dass seien ja meine. Dafür möchte ihr – ähnlich wie dem Postboten eine Kleinigkeit geben. Als ich ein 2 € - Stück aus den mich faszinierenden, gold- und silberglänzenden Münzen mit ausgefallenen Aufdrucken heraussuchen möchte, stelle ich fest, dass sie sie alle wieder mitgenommen hat. Übrig geblieben ist eine ähnlich in Hausform gerahmte und verzierte, matte Blechmünze, die nun den Gesamtbetrag darstellen solle, so vermutet eine weitere Dame. Ich bin doch sehr erstaunt und kann den Wert nicht erkennen oder prüfen. Sie merkt an, dass es sich vermutlich um eine türkische Währung handle. Ich wundere mich nur darüber, dass ich anscheinend von einer mir sonst sympathischen und vertrauenswürdigen Person so schnell enttäuscht und bestohlen worden bin.

Einbrecher im Lagerraum

Meine Katze sitzt auf einem großen Karton und springt auf den Boden. Ich suche sie. In einem mit Kisten und Kartons eng zugebautem Lagerraum, beleuchtet, aber ohne Fenster, werde ich von einem Einbrecher mit einem dolchartigen Messer bedroht. Während ich mich linksseitig an der Wand zwischen den Kartons durchgedrückt habe, springt er frontal von vorne auf mich zu. Ich denke, er fühlt sich selber bedroht. Ich hole mit dem Arm aus, und der Mann liegt auf einmal bewusstlos auf dem Steinboden. Ich will hier schnell raus, bevor er wieder erwacht. Ich weiß, dass es zwei Einbrecher sind, ich höre kruschpelnde Geräusche.
Durch eine offene Lagerhallen-Tür hinaus, treffe ich im Flur auf mir bekannte jugendliche Mädchen, welche an den Fahrstühlen warten. Diese erinnern mich an den ehemaligen Uni-Turm und wecken Bedenken. Hier gab es Aufzüge, die unterschiedliche Stockwerke anfuhren. Ich sage den Mädels, dass ich einen anderen Lift benutzen werde, nachdem wir uns nach dem Vorfall, den auch sie mitbekamen, wieder „gesammelt“ haben. Die Aufzüge selber haben im Traum einen Vorraum mit weiteren Aufzugtüren. Die Lifte sind sehr eng. Mir wird richtig übel bei dem Gedanken dort mitfahren zu müssen. Ich schlage vor, doch lieber das Treppenhaus bis in den 23. Stock zu nehmen. – immerhin bin ich früher oft bis in den 36. Stock hochgelaufen. Dort oben wollen wir etwas auf einer Liste nachschauen, vielleicht die Telefonnummer des Lagerhallen-Besitzers?
Nun bin ich alleine mit dem Lift unten wieder angekommen. Eine Menge an Leuten strömt von der Straße aus, an einer breiten Glasfensterscheibe vorbei, ins Gebäude hinein und wartet auf den Lift. Es scheint sich auch um ein Kleidergeschäft zu handeln.
Mir fällt wieder meine Katze ein, die ich im Eingangsbereich der Lagerhalle bzw. im Büro des Eigentümers hinterließ. Ein Lagerist tritt plötzlich nach ihr, um sie wegzujagen, obwohl sie ruhig schlief und das Lager mittlerweile leer ist.
Die Einbrecher liegen nun zu zweit, als auf weißes Papier aufgezeichnete schwarze Strichfiguren, zerknäuelt neben der Wand.
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#12

Beitrag von Lucinda »

Träume vom 07.09.2019

Wagnisse

Ich habe das Bild an meiner rechten Seite, mit einer Bahn in den Abgrund fahren zu sollen..… - Aufregend, aber ich traue es mich nicht. Es scheint mir zu gewaltig zu sein.
Es erinnert mich an einen Park in Australien, den ich vor einiger Zeit bei youtube entdeckte: Blue Mountains National Park, Katoomba Scenic World

Ich stehe in einem schmalen Zimmer mit grauem Teppich. Vor mir laufen verschiedene roboterartige Tiere, Katzen, Kaninchen oder Spielzeugtiere? Richtung Tür auf mich zu. - Irgendetwas Plüschiges, dennoch Mechanisches. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Irgendwie nett und niedlich, sind ja nur Spielzeuge? - Sie kommen mir entgegen. Ich könnte aus dem Zimmer gehen. Wer weiß, ob sie stärker werden. Ich merke, wie ich durch eigene Vergrößerung den Robotern Energie entziehen kann und atme, während ich meinen ausgestreckten Arm mit Faust hinhalte, tief ein und werde selbst größer, was mich jedoch erschreckt. Alle fallen um und bleiben regungslos liegen. Das wollte ich nun auch nicht. Vielleicht sollte ich ihnen von meiner Energie etwas zurückgeben durch Ausatmen bzw. Einhauchen oder vielleicht lieber doch nicht? Sie werden von selbst wieder erwachen.

Im Flur springe ich zusammen mit einer männlichen Person über ein Treppengeländer und lasse mich in die unbekannte Tiefe fallen.

Träume vom 08.09.2019

Mögliche Angriffe

Auf der Straße (Bahnhofsviertel?) drohen zwei Männer mit dem Werfen von Handgranaten in die sich auf dem Gehweg befindende Personengruppe. Ich werde von einem männlichen Begleiter abgedrängt. Manche Leute, ich kann es nicht sehen, ob der Begleiter ebenso, können vorneweg weiterlaufen, andere werden von der Granate getroffen. Der zweite Mann mit seiner, mit dem Arm hoch gehaltenen Granate drängt die restlichen Leute in die Enge nach hinten zur Straße ab. Ich renne schnell quer über die Fahrbahn. Ein weiterer jüngerer Mann hat dieselbe Idee. Wir wollen links in die Seitenstraße fliehen. Wir wissen nicht, ob wir es schaffen werden. Der Granatenwerfer sieht uns.

Ich stehe an einem Baustellenwagen und fange einen unserer Kater ein, der auf der Fahrbahn (Autobahn?) läuft. Ich greife auch nach einem weiteren Tier, um dies vor den Autos zu schützen. Dabei stelle ich fest, dass es sich um ein weißes, schmuddeliges Straßenkaninchen mit roten Augen und Fratzengesicht handelt. Ich befürchte, dass es die Katzen mit seinen spitzen Zähnen beißen und anstecken könnte. –Vielleicht hat es dies sogar bereits getan. Kann ich es einfach wieder nach draußen werfen? – Das möchte ich nicht und betrachte es mir genauer.

Ich bin mit einer Gruppe Jugendlicher unterwegs. Es kommt auf der Straße zu Pöbeleien. Ein Verrückter oder Betrunkener, ca. 50 Jähriger, droht der Gruppe. Ich befürchte, dass es zum Werfen von Glasflaschen durch den Mann kommt. Wir versuchen, schnell dort vorbei zu gelangen. Es könnte auch sein, dass er sich „nur“ wehren wollte. Später wird er zusammengeschlagen, und ich bemerke, man müsse die 112 anrufen. Das sei bereits geschehen. Der Mann liegt auf der Straße auf einem Platz und niemand hilft ihm. Ich möchte auch wiederum nur rasch an ihm vorbei und traue dem Ganzen nicht so. Die Feuerwehr (Rettungsdienst) wird schon kommen, da bereits verständigt. Wir gehen trotz „schlechten“ Gewissens weiter. Die Zeit drängt.

Während des Schreibens gehörte Musik: Theta Realms: [External Link Removed for Guests]
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#13

Beitrag von Lucinda »

Gesundheits(t)räume vom 09.09.2019

Im Geburtshaus:
Ich halte mich im dunklen Keller auf, welcher aber wie ein gemütliches Wohnzimmer wirkt mit einem roten, reich verzierten persischen Teppich.
In meinem Körper hat sich eine „Spirale“ verkeilt, die mir jemand einsetzen wollte. Ich fühle mich dafür dennoch verantwortlich, weil ich selbst dafür gesorgt habe, dass dies möglich war. Ich denke mir, dass das doch meine Sache sei und dann bleibe das Ding halt so….
(Anmerkung: Niemals so etwas gehabt.)
Ich betrachte mich im Spiegel des Badezimmers, trage einen hellgrünen Nicki-Schlafanzug, den ich vor ca. 15 Jahren hatte. Ich stelle fest, dass die linke Seite meines Oberkörpers nach unten hängt, daher überdeckt auch das Oberteil meine linke Hand. Die ganze Körperhaltung ist schief und wirkt linksseitig wie erschlafft, gar traurig. Ich führe dies auf eine körperliche Erkrankung zurück. Aufrecht und stark ist nur die rechte Seite.
Von draußen aus dem Fenster kommt die Information, dass es diesen Anzug auch in Lila gäbe. Ich bin begeistert davon. Wahrscheinlich meint die weibliche Stimme aber nur, dass sie mir das „schiefe“ Oberteil austauschen werde. Freue mich aber schon auf den lila Schlafanzug. Ich kann mir den dann ja komplett kaufen, sollte ich nur das Oberteil geschenkt bekommen.

Ich lehne in einem unbeleuchteten Saal an der Fensterfront an einer Heizung, um meine Bandscheiben zu wärmen. Ein mir bekannter Kursleiter steht in der Nähe. Dabei denke ich, dass man meinen könne, dass ich etwas unter dem Tisch suche und man mich gleich direkt zum Kriechen unter den Tisch zum Helfen schicke – obwohl ich ja selber Schwierigkeiten habe, hoch zu kommen, und Schmerzen habe, die aber weder bemerkt werden noch interessieren.

Beruflich treffen wir eine Lehrerin. Diese will das Kind, das mir folgt, mit Handschlag grüßen. Das Kind zieht die Hand aber weg. Ich meine dazu: „Wenn du das nicht willst, brauchst du das auch nicht.“ Daraufhin möchte das Kind die Lehrerin selber mit Handschlag grüßen. Nun hält jedoch die Lehrerin dies nur in der Andeutung und zieht ihre Hand ebenfalls zurück. Das enttäuscht mich.
Ich schwärme von Liebe berührt von einer früheren Klasse. Ehrlich jetzt ? – Und das in einem Traum. Das muss aufrichtig sein…..

Ich bin merkwürdigerweise mit meinem früheren Partner zusammen. Mein Wecker zeigt keine Ziffern, nur Striche und den Doppelpunkt. Ich bin froh, dass er einen eigenen Wecker dabei hat – wohl an seiner Uhr. Mein Wecker hätte mich sonst wahrscheinlich gar nicht geweckt. Dann wäre ich auch nicht pünktlich gewesen. Währenddessen fallen „Knopf“batterien aus meinem Wecker. Gedanklich flüstert der Ehemalige etwas von Liebe. Ich halte das für eine manipulative Einflussnahme, mit der er etwas bezweckt. Es wirkt eher bedrohlich und künstlich. Wir vereinbaren, dass wir uns verabreden, um Näheres zu besprechen. Telefonische Gespräche, insbesondere im Traum, halte ich für zu flüchtig und nicht greifbar. Er vermittelt daraufhin, ich solle ihm ein Fax schicken. Vermutlich meint er eine Mail. Das finde ich gut, da liegt es dann schriftlich vor.

In meinem Schlafzimmer ist eine große, weiche, hellblau-weiße Fledermaus durchs Fenster eingeflogen. Erstaunlich, sie sieht aus wie ein Plüschtier, ist aber lebendig. Ein Kater kommt zur Tür herein. Vielleicht sollte ich mit dem Kater mal zum Tierarzt gehen. Er könnte sie fangen. Ich greife mir die Fledermaus aus der Luft und stecke sie in die Jackentasche, da ich sie noch fotografieren möchte. Ob die Fledermaus wohl solange Luft bekommt? Dort, wo mein Schrank steht, ist jetzt eine Eingangstür, das Zimmer ist ebenerdig. Eine Frau öffnet die Tür und kommt einfach hinein. Ich denke, sie will zur Arztpraxis, (welche hier nur im Traum ist), und erzählt irgendetwas, evtl. stellt sie sich als Reporterin vor. Sie redet drumherum, was sie eigentlich möchte. Vor der Tür wartet ein Security-Mitarbeiter, groß, sehr füllig, kurze, schwarzbraune Haare, wirkt ernst und unbeugsam. Dieser weist die aufdringliche Dame ruhig und direkt ab. Ich bin froh darüber und bedanke mich bei ihm. Er scheint gar nicht zu verstehen, was ich eigentlich will, bzw. was mich das angeht und schaut mir streng entgegen.
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#14

Beitrag von Lucinda »

Träume vom 15.09.2019

Regression

Sitze mit meinem Sohn auf einer weißen Wasserrutsche, über uns ein weißes, kuppelförmiges Hallendach, undurchsichtig, leicht dämmrige Beleuchtung. Es drängeln sich Jugendliche an uns vorbei nach vorne. Mir fällt ein, dass ich so etwas ja schon mal in der „Wirklichkeit“ erlebt hätte, ohne mir jedoch darüber richtig klar zu sein, dass ich „nur“ träume. Ich wundere mich, wieso mein Sohn auf einmal so kurze Gliedmaßen hat und überhaupt so klein sei, da er doch vor kurzem noch so groß und fast erwachsen war. Ich sehe das Wasser in der Bahn strömen. Ich mache mir Gedanken, dass ich ihn sogar fast alleine rutschen lassen wollte, da hätte er evtl. untergehen können, besonders bei den wilden Jugendlichen. Merkwürdig, so klein kam er mir doch gar nicht vor. Wie alt könnte er sein, ein oder zwei Jahre? - Also sechs Jahre sollte er doch schon sein, sieht eher aus wie sechs Monate. In diesem Alter war ich ja in der "Wirklichkeit" nicht mit ihm auf der Wasserrutsche. Wieso habe ich das nicht bemerkt?

Das Schinkenbrot

Ich sehe auf einem Büffet einen großen Teller mit Schwarzwälder Schinken vor mir, übereinandergeschichtet. Es scheint sich um eine private, schulische Feier zu handeln, von Eltern organisiert. Ich hätte auch gerne Gurkensalat und kaue gerade an meinem Schinkenbrot. Das habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Warum habe ich mir nicht gleich mehr Schinken aufs Brot gelegt, wo so viel vorhanden ist. Bald ist der Belag vom Brot verspeist und mein Brot ohne etwas, Butter nehme ich nicht. Merkwürdigerweise esse ich den herabhängenden Fettrand mit, obwohl ich diesen doch sonst entferne. Tue ich dies jetzt, weil es so erwartet wird? - Nein, er schmeckt mir auf einmal sogar.
Wir sitzen an einem langen Tisch mit weißem Tischtuch. Es ist abends, draußen dämmrig und innen beleuchtet. Eine ältere türkische Frau richtet die Tafel aus. Eine ca. 30 jährige türkische Frau mit langen Haaren wirkt etwas betrübt, Streit mit dem Ehemann? - Ein türkischer Mann, auch ca. 30 Jahre guckt mich streng an und mir genau in die Augen, weil wir am Tisch doch schweigen sollten. Ich wundere mich über den Schinken – ist der nicht vom Schwein?
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#15

Beitrag von Lucinda »

Wiesbaden aus anderer Perspektive

19.09.2019

Die Bushaltestelle

Linksseitig der Kurhauspromenade, welche an einen Wiesenabschnitt grenzt, gibt es einen Busparkplatz, auch für Reisebusse, an einem lehmig rötlichen, teilweise auch sandigen Bodenbereich gelegen, entlang eines dunklen Abschnitts hoher Bäume. Die Straße ist in beide Richtungen befahrbar, jedoch hierfür etwas schmal und ohne Markierungen. Ich möchte noch einen Bus bekommen Richtung Innenstadt oder Bahnhof. Mein Sohn ist in Gedanken dabei, ich habe Verantwortung. Ich beobachte den beidseitigen Verkehr, ein Auto biegt von links aus der Wilhelmstraße ein, von rechts kommt gerade keins. Ich laufe danach hinter dem Bus über die Straße. Die Haltestelle ist nicht überdacht, oder steht da auf einmal doch ein Plexiglashäuschen? Hier gibt es jetzt eine Ampel, die in meiner Jugend noch nicht dort stand. Dies erkenne ich vom Bus aus. Ich sitze dort bereits auf der linken Seite und habe es offensichtlich geschafft. Vielleicht war sogar noch genug Zeit?
Wann fährt der Bus ab?

21.09.2019

Steile Straßen

Bemerke unterschwellig, dass ich träume und will von der Luisenstraße aus den Park durchqueren. Ich kenne diese veränderte Ansicht von Wiesbaden aus früheren Träumen. Ich war in der physischen Welt schon viele Jahre lang nicht mehr an diesem Ort und weiß gar nicht, wie es aktuell dort ausschaut. Auf der rechten Seite müsste hier in der Traumwelt eine Kathedrale stehen. Als ich zuletzt vor einigen Jahren im Traum hier entlangschwebte, kam ich aus entgegengesetzter Richtung und der Weg war mit großen bräunlichen Kacheln bedeckt. Die Kirche kann ich nicht entdecken, der Traum wird gräulich, hebt sich wie eine schiefe Ebene nach oben an. Ich lasse ihn weiterlaufen, bevor er sich aufzulösen droht. Nun fahre ich mit meinem früheren Mercedes die steile, breite Straße Richtung Taunus hoch. Wiesbaden liege auf einem Vulkan, so sagte man mir im physischen Leben. Die Traumstraße kenne ich nicht aus der Wirklichkeit oder sie liegt an einer anderen Stelle. Sie ist von beiden Seiten aus zweispurig befahrbar. Linksseitig stehen ältere Häuser, weiter oben rechts gibt es eine unbebaute Fläche und dahinter ein modernes glänzendes anthrazites Glasgebäude mit goldener Einfassung. Ein mulmiges, aber spannendes Gefühl stellt sich ein. Mir fällt auf, dass sich hier in der Nähe die steile Abfahrt vom Wald in den Ort befinden muss, die ich oftmals, vor allem in jungen Jahren im Traum mit einem Bus hinabgerast bin. Dies war regelmäßig mit einem gewissen Fallgefühl verbunden, da der Bus immer schneller wurde. An einer Verkehrsampel mit Fußgängerüberweg und einer von rechts über die Straße gebogenen Hängeampel biege ich links ein, eine noch viel steilere Straße hinauf. Der Gegenverkehr steht momentan an einer weiter oben gelegenen Ampel.
Schaffen wir diese Ampelschaltung? Wir stoßen uns aus dem Fenster heraus von einem Geländer des Gehwegs mit den Händen ab.
Wenn ich hier entlang fahre - beidseitig reihen sich gräuliche, dörfliche Häuser - müsste ich oben auf diesem Hügel oder vielleicht auf einem anderen Wiesenhügel, der in jene Richtung führt, ankommen. Mir wird wieder klar, dass der Mercedes bei steilen Hängen regelmäßig langsamer fuhr, da er nicht ganz so leistungsfähig war. Ob er das schaffen wird? Meine Mutter sitzt nebendran, dies könnte die Fahrt erschweren. Notfalls können wir noch abspringen. Wir könnten uns an den Häusern festhalten. Ob meine Mutter dies auch schaffen wird? Muss ich zurückbleiben, um ihr zu helfen? Ich möchte weiterkommen, auf den Hügel hinauf, um dahinter zu blicken.
Fast oben angekommen, wird es hellgrau und ich erwache.

Gedanklich bin ich bei einer momentanen beruflichen Situation und finde noch im Aufwachprozess gemeinsame Gefühle bzw. erkenne Analogien wieder.
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