Lucindas halbbewussten Klarheiten

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Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#121

Beitrag von Lucinda »

08.10.2020

Fremdbestimmt

Ich bin in einer öffentlichen Bibliothek zusammen mit meiner Klientin. Andere Kinder und Jugendliche schauen sich um, ebenfalls einzelne Elternteile. Ich sortiere Unterlagen und suche etwas für meine Klientin heraus. Derweil übergibt mir ein entfernt bekanntes Mädchen einen Brief ihrer Mutter. Ich wundere mich hierüber.
Plötzlich platzt ein etwa 50 - 60 jähriger Mann hinein, dass ER jetzt hier seinen Auftritt habe und alle zu verschwinden hätten. Ich wundere mich, dass er das so einfach durchsetzen kann, nichts dergleichen ist angekündigt, im Gegenteil der Raum wurde extra für uns freigehalten. Lehrer aus dem Nachbarraum kriegen das gar nicht mit und die Gruppe räumt den Platz frei. Ich frage mich, wer bleibt.
Der Mann meint weiterhin, während er seinen Hut abnimmt, dass er jetzt hier Schauspielunterricht abhalte. Vermutlich gehört die Selbstinszenierung mit dazu, denke ich. Eine Gruppe kleiner Kinder sitzt im Kreis um ihn herum. Vom Flur aus schaut eine Erzieherin kurz hinein. Ich wundere mich, dass die anderen so widerspruchslos den Raum verließen. Wir bleiben und einzelne Schülerinnen schauen sich weiterhin um. Ich habe noch einiges zu erledigen und wundere mich über das Anwachsen meiner mir unbekannten Unterlagen, u. a. ein Album, Fotos, Briefe und Gewürztüten. Im Laufe der Zeit wird der Raum wieder voller. Ich werde von der Seite her angesprochen und suche später den Brief des Mädchens. Diesen hat jemand (eine Bibliothekarin?) auf die Fensterbank beiseitegelegt. Ich sitze neben einem dunklen Bücherschrank auf dem Boden, bzw. fast unter einem Tisch, um meine Sachen zu durchforsten. Ich habe sie gerade durchgeschaut, es ist viel Interessantes dabei, das ich in Anbetracht der Zeit nicht sichten kann. Wollte ich nicht eigentlich ein Buch heraussuchen? Ich nehme eine angespannte Stimmung einer Mutter wahr. Ist das die des mir übergebenen Briefes? Ich möchte sie ansprechen und folge ihr. Doch wir sollen jetzt den Raum verlassen, ich muss mich um meine Sachen kümmern.

Ich bin wie in meiner Jugend im Wohnzimmer meiner Mutter und will mich zum Sonnen im Badeanzug in den Garten legen. Als ich hinausgehe, stelle ich fest, dass meine jetzige Nachbarin mit ihrer Großfamilie und vermutlich Freundinnen und deren Kinder nicht nur den Nachbargarten, sondern ebenso die Wiese meiner Mutter zum Sonnenbaden belegt haben. Die sonst trennende Hecke ist verschwunden. Anfänglich halte ich es noch für ein Missverständnis der sonnenbadenden Familien, da ja die Hecke entfernt wurde. Doch direkt an der Gartentür werde ich von einer fülligen Frau, die hier im Traum meine jetzige Nachbarin verkörpert, barsch wieder ins Haus gedrängt, sie stößt mich mit ihrem ausgefahrenen Unterarm zurück und befiehlt mir, noch während ich bemerke, dass das unser Garten sei, mit: „Jetzt nicht mehr!“, dass ich wieder ins Haus gehen solle, dabei drückt sie die Türe zu.

Aufgebracht erwache ich und frage mich, ob sie das Haus gleichfalls übernommen habe oder in der Zukunft übernehmen werde.

Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#122

Beitrag von Lucinda »

09.10.2020

Wespenschwärme

Draußen ist es dunkel – so gegen 22:00 Uhr. Ich habe zwei Fenster geöffnet. Zu beiden Fenstern dringen Wespenschwärme hinein, die ich versuche, wieder nach draußen zu befördern. Da muss wohl ein Wespennest unter dem Fenstersims sein. Ich versuche nachzuschauen, in der Zeit schwirren jedoch noch mehr Wespen hinein. Ich bin froh, dass ich nicht gestochen werde. Ich schließe erst ein Fenster und rufe nach meinem Sohn, dass er das andere ebenfalls zumache. Dabei denke ich, dass die Idee doch nicht so gut sei und er lieber Abstand halten solle. Ich schalte das Licht aus, in der Hoffnung, dass Wespen wieder hinaus fliegen. Jetzt sehe ich allerdings nur noch einzelne, sie könnten ja auf dem Boden sitzen. Ich schalte das Licht gleich wieder ein. Mittlerweile zirkulieren die Schwärme nicht mehr von außen nach innen und umgekehrt, sondern direkt im Zimmer vor dem Fenster.

Fortbildung mit Kollegin

Ich befinde mich zusammen mit einer Kollegin vor einem schmalen Waldabschnitt auf einem sandigen, parcoursähnlichen Gelände mit Einzelteilen für Pferdehürden, über die wir als Erwachsene springen sollen.
(Im Nachhinein muss ich an eine Kollegin denken, die sich ehemals mit: „Spring, spring, hüpf, hüpf, Sklave!“ äußerte.)
Ich kenne das Gebiet aus meinen Träumen, hier wurde schon mal gefeiert.
Wir haben eine Fortbildung und sollen uns auf einer Liste für Gruppen eintragen. Es geht um Aktivitäten, die man mit Kindern durchführen kann. Ich wundere mich, dass es nur Gruppen für Sportarten gibt, jedoch beinhalten diese allerhand kreative Elemente und nicht nur die Sportrichtung an sich.
Wir nehmen unsere Scheren aus unseren Taschen, die wir dort abgestellt haben. Ich habe meine frühere Schere dabei, die ich vermisst habe. Wofür wir die wohl brauchen, Zweige kann man damit doch nicht abschneiden.
Wir machen uns auf den Weg zu den Räumlichkeiten bzw. zum Startpunkt. Hierbei laufen wir bei uns einen Gartenweg entlang. Derweil unterhalten wir uns über Klienten und unsere eigenen Erfahrungen im früheren Sportunterricht. Minimalst ist mir klar, dass hier in der Traumvariante der Durchgang gleich enden wird. Statt Hecken befinden sich Steinbegrenzungen zwischen den Gärten. Hier soll bzw. kann man hinüber balancieren, ohne die Gärten fremder Leute zu betreten, ansonsten hätte man zurücklaufen müssen. Irgendwie finde ich das spannend, ob wohl auch Grabsteine dazwischen sind? Vermutlich eher nicht, dazu sind die Steine zu klein und zu schmal.

Unterwegs auf ungewissen Wegen

Meine Oma fährt in einem Coupé eine Landstraße entlang. Ich sitze hinten im Wagen wie auf einer offenen Ladefläche. Rechts zweigt von der gut ausgebauten Bahn ein holpriger Weg ab. Ich weiß, dass wir diesen nehmen werden. Mir wird mulmig. Überhaupt wundere ich mich, dass meine Oma nun Auto fährt, sonst war es doch mein Vater. Ich sollte meine Oma warnen, da sie den Weg ja nicht kennt. Die Fahrbahn mit großen Schlaglöchern könnte den Wagen beschädigen. Hinten endet diese auf einer Wiese mit einem steilen, abschüssigen Hang zur rechten Seite. Danach kann man nur noch zu Fuß weitergehen. Mit Gegenverkehr, der ebenfalls schnell führe, werde es gefährlich, hinten gäbe es gleichfalls einen steilen Hang zur linken Seite auf der matschigen Wiese. Später müsste man doch auf die Baustelle mit den Rohbauten gelangen. Wenn ich nicht daran denke, sieht es vielleicht anders aus. Meine Oma scheint sich ziemlich selbstsicher zu sein. Gefühlt vermischt sich meine Wahrnehmung hin zu meinem Vater, meiner Mutter und mir selbst. Wer fährt da eigentlich? Danach kommen wir an einer Mauer mit hohen Bäumen entlang, über die aufwärts führende Straße gelangt man wiederum auf eine Hauptstraße. Wir nehmen den steilen Weg zwischen Häusern gelegen Richtung einer Ortschaft, die im Traum schon in meiner Kindheit gleichbleibend stabil in ihrer speziellen Traumhaftigkeit bestand. Ich finde es aufregend und freue mich, mal wieder hier zu sein, obwohl ich sie ob der steilen Straßen (im Traum) früher fürchtete. Es geht in Richtung einer Burg.

Später befinde ich mich auf einer langen, steilen Rolltreppe mit allerhand Dingen - nicht nur mit meinen. Die Rolltreppe liegt draußen, startet an einem Plexiglashäuschen (linksseitig gelegen) wie das einer Bushaltestelle. Auf der Wiese führt sie steil nach oben gegen den Himmel, wohin genau, ist von unten aus nicht erkennbar. Rechts schaut man zu einer alten Mauer hoch, welche vielleicht zur Burg gehört. Ich muss mich an einem runden, glänzenden Metallgeländer festhalten und hochziehen. Es gibt keinen Handlauf, sondern nur ein fest montiertes, aber rutschiges Metallgeländer. Von hinten wird bereits gedrängelt, direkt vor mir befinden sich viele Leute auf der Rolltreppe.

Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#123

Beitrag von Lucinda »

10.10.2020

Wächter

Wieder einmal befinde ich mich in dem Haus, in dem ich aufgewachsen bin. (Anmerkung: Im Traum deutlich häufiger als physisch anwesend, körperlich dort „wirklich“ selten mal.)
Es ist Nachmittag, etwas Tageslicht scheint durch das Fenster hinein. Wir sortieren Socken in unsere Koffer. Es würde nicht auffallen, da wir sowieso unsere Koffer packen und mitkommen sollen. Ich habe gerade ein Paar gelbe, mir unbekannte Kindersocken meines Sohns in der Hand.
Ein unheimliches Gefühl liegt in der Luft. Nicht sichtbar, doch eher spürbar befinden sich Wächter ums Haus herum. Von einem weiß ich, dass er vor der offenen Haustüre steht und gleich hineinschauen wird. Er ist männlich, groß, Anfang / Mitte 30, hat glatte, kurze, dunkelblonde Haare, wirkt militärisch, mit rauer Stimme, gibt nur einzelne Anweisungen, beantwortet keine Fragen, wirkt kalt und automatisiert. Ich weiß es, sehen tue ich ihn eigentlich nicht. Befolgt er Befehle von Außerirdischen oder ist er gar selbst einer, was ich jedoch weniger glaube.
Wir planen indirekt zu fliehen. Doch wie soll das gehen? Wir haben alle Türen offen zu lassen zwecks Überwachung, was wir tun. Mein Sohn konnte unbemerkt auf Toilette gehen. Was wäre wohl geschehen, wenn es entdeckt worden wäre? Ich müsste diese auch einmal aufsuchen. So etwas ist jedoch nicht erlaubt. Ich schleiche mich die Treppe hoch. Da kommt der Wächter zur Eingangstür hinein, fragt, was ich vorhabe. Glücklicherweise hat er mich nicht erwischt, es gibt keine Strafe, jedoch die Erlaubnis die Toilette bei offener Türe aufzusuchen.
Er geht wieder vors Haus. Vielleicht kann ich die Badtür unbemerkt schließen und sagen, sie sei zugefallen, falls es festgestellt wird?

Der Film eines Ex

Ich erhalte ein Geschenk von meinem ersten langjährigen Ehemaligen, einen Film, bei dem er mitgewirkt hat. Es handelt sich um einen Liebesfilm, eine aufrichtige Romanze eines Paares, anfänglich denke ich, er meine uns. Dann sehe ich meinen Ehemaligen, der bedauert, dass seine frühere Freundin ihn für einen im Traum mit mir befreundeten Mann, dem ich nun den Film zeige, verlassen habe.
Er (mein Traumbekannter) oder sie (seine Ex) solle ihm Bescheid sagen, falls, bzw., wenn sie sich doch eines Tages trennten. Es geht also darum, dass ich mir diesen Film anschaue, um meinem Ehemaligen zu helfen, seine Ex wiederzugewinnen. Jetzt erst wird mir klar, was er möchte. Es ist kein Schauspiel, kein Filmauftritt des Ex, sondern ernst. Warum sollte ich da mitwirken? Nun wird mir bewusst, dass ich dies zu unser beider Nachteil tue, zu meinem als auch zu dem des Traumbekannten, und gar nicht der Ex der „Verlierer“ ist. Ich suche den noch jüngeren Ex auf, spreche mit ihm über die Darstellerin (schlank, braune, lange Haare, Raucherfalten, älter) und frage ihn danach, ob das stimme. Er bestätigt es, jedoch bei der Frau in dem Film könnte es sich auch um eine Darstellerin handeln, was denn dabei sei. Die Frau findet es ebenfalls eher belustigend, ob sie nun „nur“ eine Darstellerin wäre oder das Original, wenn sie doch wieder zusammen sein wollten, das spiele doch keine „Rolle“ mehr. Ich habe den Eindruck, selbst der Mann, dem ich den Film vorführte, merke gar nicht so recht, was hier „gespielt“ werde. Interessiert ihn das überhaupt? - Wieso kümmert ‘s mich noch? Mit einem aufgewühlten Gefühl erwache ich.

Schicker Mund-Nasen-Schutz - geschenkt

Wir befinden uns mit Jugendlichen im Schwimmbad. Auf der rechten Seite gelangt man in dem hohen Gebäude und mit gräulichen, kleinen Quadrat-Kacheln gefliestem Boden über wenige Stufen in ein hellblau gekacheltes, langes, geschlängeltes Becken. Wir haben größere, aufgepumpte Schwimmreifen dabei. In einer Strömung wird man den Weg hinauf und hinab entlang gespült. Ich freue mich schon darauf, was uns erwarten wird. Wir müssen uns anstellen, es gibt einen Rückstau im Wasser. Noch bevor wir richtig starten können, werden wir zurückgerufen, dass wir uns dort drüben, im Warenhaus träfen. Auf der linken Seite befindet sich ein Durchgang zu einer Art Kaufhof / Karstadt, also jetzt Galeria.
Die Atmosphäre ist hier ganz anders, mit warmem Licht ausgeleuchtet. Auf der rechten Seite gibt es einen Umkleideraum, vor welchem die Taschen stehen. Mir fällt auf, dass ich gar keine „Maske“ mitgenommen habe, da wir ja ins Wasser gingen. Hier ist doch Maskenpflicht!
An der Kasse bekomme man welche, so die mir zugesteckte Information. Wir befinden uns hier wohl in der Parfümerie / Kosmetik – Abteilung. Von einer gepflegten, großen, blondhaarigen, älteren, jedoch jung wirkenden Frau bekomme ich eine hübsche grüne, leicht golden schillernde, aus Stoff hergestellte Maske geschenkt. Anfänglich mache ich mir Gedanken, dass ich diese nicht desinfizieren könne. Ich halte sie mir vor das Gesicht, um zu testen, wie das mit der Luft ist. Ich kann nicht mehr so gut atmen, aber es reicht. Derweil spricht mich ein mir bekanntes Mädchen mit langen, braunen Haaren an, ob ich ihr ihre zubinden könne. Über den Ohren befindet sich ein festes Band, unterhalb der Ohren muss man ein weiteres knoten, was jedoch etwas knapp bemessen ist, um eine Schleife zu bilden. Ich will sie zudem nicht zu fest machen oder dabei Haare verknoten.

Verzweifelte Lehrerin

Ich sitze noch vor meinem Laptop, um (Traum-) Ereignisse, bzw. eine Dokumentation aufzuschreiben. Ich erinnere mich, was ich zuvor tat, war mit meiner Klientin auf meine Kosten Passfotos machen lassen, da sie welche benötige und dies vergessen habe. Ich stelle fest, es ist schon 13:50 Uhr, um 13:40 Uhr sollten wir doch bereits wieder in einem bestimmten Raum sein. Nun bin ich ja schon zu spät. Schnell beende ich meine Computer-Arbeit. Es wurde bereits begonnen, aber noch nicht so richtig, einige sitzen in einem Stuhlkreis, Frau X läuft ebenfalls noch umher. Ich suche den Wasserhahn, um meine Hände zu waschen. Hier vorne sollte doch ein Waschbecken sein. Ich kann keines entdecken. An einer Seite neben einer Trennwand zwischen weißen Tischbänken sehe ich ein rostfarben gekacheltes Becken. Ich halte dies nun für einen Physikraum. Ich drehe den Hahn auf, hier müsste ich mir die Hände waschen können. Es zischt und etwas strömt aus. Es riecht nach Gas. Ich suche danach, wie ich den Hahn wieder verschließen kann, so einfach ist das nicht. Frau X kommt aufgebracht herbei geeilt und ist kurz vorm Heulen. Von meinem privaten Einsatz der Passfotos hat sie nichts mitbekommen, sie dachte wohl wir hätten uns einfach verdrückt. Nun komme ich zudem zu spät, obwohl ich zuvor noch am Dokumentieren war und absolut keine Pause hatte. In Anschluss drehe ich den Gashahn auf. Ich versuche, ruhig zu bleiben, heule im Anschluss mit ihr gemeinsam jedoch mit, um sie zu besänftigen. Als sie sich kurz darauf beruhigt und alle sitzen, bemerkt sie, dass ich mir doch erst einmal ein Oberteil anziehen solle. Ich gestehe, dass ich in der Eile keins mitgenommen habe. Leicht gereizt reicht sie mir ein schickes, durchsichtiges, rosafarbenes Tülloberteil. Ich komme jedoch nicht weiter, obwohl sie wartet. Ich finde anfänglich nicht den Ärmeleingang. Nachdem ich es mehrfach gewendet habe, entdecke ich ihn.

Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#124

Beitrag von Lucinda »

11.10.2020

Filzstifte

Ich befinde mich in einer Hotelhalle, nur das trübe Tageslicht scheint hinein. Das Gebäude wirkt groß, leer, fast wie ein Rohbau mit den Stahlverstrebungen. Es könnte sich auch um eine Messehalle handeln. Weitere Erinnerungen sind nicht vorhanden, außer, dass es von außen ebenso eher wie eine Messehalle mit Stahlgerüst aussieht.
Im Anschluss sitze ich beruflich mit einer mir unbekannten JA-Mitarbeiterin im Pkw und erzähle, dass mein Sohn auf bunten Filzstiften herumkaue, um sich damit einzufärben. Anfänglich finde ich nichts dabei, schließlich passiert das nur im Traum. Im selben Moment wird mir bewusst, was ich da Merkwürdiges berichte. Das findet sie aber sehr auffällig. Ich erschrecke: Das hätte ich nun aber auch wirklich nicht mitteilen müssen. Ich ergänze, dass es sich dabei um Stifte mit zwei Seiten – mit schmalen und breiten Mienen handle und er nur die schmalen Seiten der bunten Farben ankaue. (Anmerkung: Mein Sohn hat noch nie auf Filzstift-Mienen gekaut oder sich damit bemalt.)
Wir unterhalten uns weiter, verstehen uns ganz gut und sitzen trotz Corona-Geboten im Pkw dicht beieinander, was mich erstaunt.
Sie ist ca. 40 Jahre und hat lange, blonde Haare.

Die isotonische Büchse und der Staubsauger

Ich befinde mich in einem kleinen Einkaufsmarkt. Hier gibt es keine Fenster, die Wände sind steingrau, der Laden ist beleuchtet. Ich kenne ihn aus meinem Träumen. Das Geschäft wirkt eher wie ein Kellerraum. Ich stehe an, um meine Sachen zu bezahlen, vor mir befindet sich ein schlanker, dunkelhaariger, jüngerer Mann mit kurzen, stehenden, glatten Haaren. Er kauft sich bloß eine ebenso schlanke Büchse mit einem Energy-Getränk. Als ich hinter der Kasse meine Einkäufe im Wagen einräume, läuft er zurück und zieht dabei seine Büchse nochmals über den Scanner. Der Kassierer ist bereits aufgestanden und unterhält sich neben mir mit jemandem. Ich vermute, dass der Kunde etwas vergessen habe und dies tue, um seine Büchse nicht 2x bezahlen zu müssen. Dann läuft er jedoch wieder zurück, links an uns vorbei, zum breiten Ausgang hinaus ins Freie, auf den Parkplatz. Das ist bestimmt ein unbedachtes Versehen. Gleichfalls würde dem Kassierer dadurch ein Schaden entstehen, es verhielte sich so, als würde der Betrag in der Kasse rückgängig gemacht werden. Der Kunde hatte jedoch bezahlt. Ich mache den Kassierer darauf aufmerksam, ein paar Jungs eilen hinter her, um den Mann zurückzurufen. Er ist jedoch bereits fort. Die Jungen kommen zurück.
Nun bin ich im Nebenraum im Gespräch mit einem früheren Freund von vor langer Zeit. Es scheint sich um einen asiatischen Bekannten zu handeln. Es geht um die Reparatur meines (im Traum) dunkelgrünen Staubsaugers. (Ich rätsle, seit wann habe ich einen dunkelgrünen Staubsauger? – Ach, das ist der Neuere.) - Mein Bekannter wollte ihn mir kostenlos reparieren und hat ihn doch schon vier Wochen lang bei sich. (Habe ich nicht noch vor zwei Wochen gesaugt oder vor zwei Tagen? - Ich habe ja ebenso den älteren Sauger, das muss ich ja nicht mitteilen.) Sein Chef hinter dem Tresen bekommt das mit und meint, wenn er Zeit habe, könne er selber das erledigen. Ich sage, dass ich schon vier Wochen auf das Gerät warte. Mir ist das unangenehm, zumal ich dann, wer weiß wie viel, dafür bezahlen müsste. Mein Bekannter hat doch schon das zweite Gerät von mir, das ich nicht zurückbekomme. Zuerst begleite ich ihn zu einem länglichen Werkraum an der linken Seite mit großem Glasfenster entlang des Raumes. Neben dem Verkaufstresen befindet sich vor dem Werkbereich ein kleiner Ausgang auf einen Hof, den ich zusammen mit meinem Bekannten aufsuche, um mich dort weiter mit ihm unbeobachtet über den Staubsauger unterhalten zu können. Er schmunzelt bei der Unterhaltung. So recht traue ich ihm nicht mehr, ob er sich wirklich darum kümmert oder darauf setzt, die Geräte als defekt „zu verkaufen“, um damit diese überlassen zu bekommen und letztlich hiermit ein eigenes Geschäft betreiben zu können.

Der Metal Song

Ich sitze mit meinem Sohn in einer mir unbekannten Traumwohnung. Es ist ein kleineres Wohnzimmer, das eher wie ein Seitenzimmer einer Bibliothek oder eines Büros ausschaut. Der Raum wirkt gepflegt und neu, die Wände weiß, mit grauem Filzboden. Mittig, leicht nach rechts versetzt, steht im Raum ein Stahlschrank mit Regalen. Dahinter sitzt mein Sohn und telefoniert. Wir haben dort beide unsere Arbeitsplätze. Ich sitze auf einem Sofa, links von mir befinden sich die Fenster Richtung Straße. Erst denke ich, er unterhalte sich mit einem mir bekannten Familienaufsteller, was mich doch wundert. Danach lässt er einen dunklen Metal - Song abspielen, was mich gleichfalls wundert. Er meint dazu: „Das könnte meiner Mutter gefallen.“ Also um einen Aufsteller kann es sich nicht handeln, vermutlich telefoniert er mit einem Freund. Bei dem Titel geht es um eine schnelle Taktung mit grumpelnden, tiefen Bässen, kraftvoll, untergründig, den Geist wach haltend und zentrierend und gleichfalls melodisch abwechslungsreich, sehr interessant. Kurz darauf ist es wieder still, und mein Sohn unterhält sich weiter. Das Lied startet von vorne, und dann brüllt ein Mann schräg und schrill-hysterisch dazwischen: „What a fuck!“ Darauf eher singend:
„I wanna gonna kiss you!“ und wieder: „What a fuck! – I wanna gonna hate you!“ Einiges andere verstehe ich nicht. Vielleicht nochmal so etwas wie: “What a fuck! – I wanna gonna kill you!“ - Würde zumindest passen. Die Musik finde ich klasse, doch der Text und das schräge, schrille, unrhythmische Schreien des Mannes "versaut" den ganzen Song. Ich wundere mich immer noch, das ist doch gar nicht der Geschmack meines Sohnes. Zwischendrin stellt er die Musik wieder aus und telefoniert weiter. Sein Freund hat ihm den Titel wohl zugeschickt. Er fragt mich, was „bigly“ bedeute. Ich halte das für einen Scherz und antworte beiläufig mit „kaum“, was ja total falsch ist, wie mir dann bewusst wird. Nee „kaum“ heißt ja „hardly“. Er telefoniert weiter, ich denke, sein Freund höre mit, was ich sage. Ich frage nochmal nach dem Lied, was er erneut einschaltet. Nun kann ich es länger anhören. Der Gesang und Text völlig unpassend und überhaupt nicht rhythmisch übereinstimmend. Warum muss bloß immer einer dazu singen, gerade, wenn er das gar nicht kann?

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein Auto vorbeigefahren ist und das Lied gar nicht meiner Fantasie entsprungen ist. Es war sehr deutlich und präzise zu hören. Dennoch, dann hätte es ein Auf- und Abschwellen geben müssen. Und das sonntags um 6:00 Uhr morgens?

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#125

Beitrag von Lucinda »

18.10.2020

Da die Traumerinnerung mit dem Nichtaufschreiben von Traumschnipseln scheinbar abgenommen hat, habe ich gestern Abend mal wieder ein paar Subliminals auf youtube gehört und werde meine vielleicht leicht „wirr“ wirkenden Traumbilder hier niederschreiben. Bemerkenswert sind die Stimmen, mit denen ich mich in Zwiesprache befand, die jedoch nicht als Personen erkennbar sind. Möglicherweise stehen diese in Verbindung mit den gehörten Subliminals.

1) Im Stadion

Marathon durch ein fast leeres Stadion, Lauf zwischen Sitzbänken, sprechen mit einer weiblichen Stimme aus dem Off.

2) Besuch bei ehemaliger Chefin

Ich will zusammen mit meiner Oma einkaufen gehen. Kurz möchte ich noch wo vorbei schauen, um etwas zu holen. Ich halte mich in einer mir unbekannten Wohnung auf und möchte meine Schuhe anziehen. Meine frühere Chefin erscheint und hält mich zeitlich auf. Eigentlich bin ich mit meiner schon sehr lange verstorbenen Oma verabredet, die auf mich wartet. Ich finde es hier recht interessant und würde mich gerne noch länger mit meiner früheren Chefin unterhalten. Wir wechseln den Raum, um nachzuschauen, woher der Lärm kommt, Stimmen sind zu hören. Wir erreichen die Küche, welche zwischen dem Flur und dem Vorbereich des rechtsseitigen Ausgangs liegt.
In der Küche findet ein bedrohliches Szenario statt, eine Art Schlägerei? Ein Jugendlicher wird von einem Mann mit einem großen Elektrogerät, einem PC, den er in den Händen hält, bedroht. Ich frage mich, was das hier ist. Handelt es sich um eine Einrichtung für heimatlose Jugendliche? Hat sie selber Jugendliche aufgenommen oder sind das Freunde ihrer Kinder? Welche Rolle spielt der Mann? Will er die Streitigkeiten eindämmen oder trägt er selber dazu bei?

Anmerkung: Es könnten dabei natürlich Geräusche des Umfeldes verarbeitet worden sein. Ich konnte jedoch in der Nacht nichts Derartiges feststellen.

3) Tierarzt - Suche

Ich oder wir parken aus. Um das Fahrzeug herum befinden sich lauter kleine Tiere, vermutlich Katzen- und ein Hundewelpe oder auch Eichhörnchen. Es wird schwerlich auszuparken, ohne dabei welche zu überrollen. Sie sind hilflos und können nicht von alleine weglaufen. Ein Tier wirkt sehr geschwächt. Es wird nun auch rückwärtig angefahren. Irgendwie habe ich es ja kommen sehen, nur die Reaktionsgeschwindigkeit, Vermittlung an den Fahrer, an meinen (bereits lange verstorbenen) Vater, war nicht schnell genug. Ich hätte aussteigen und das Tier aufheben können, habe zu spät reagiert. Ich fühle mich verantwortlich, und wir fahren die Straße zwischen den dörflichen Häusern bei uns entlang. Ich will zu einem Tierarzt. Dort, wo es in Wirklichkeit keinen gibt, sollte im Traum einer sein. Jetzt bin ich wohl zu Fuß unterwegs und unterhalte mich mit einer männlichen Stimme. Die Häuser sind Fachwerkhäuser und sehr klein wie Spielzeughäuser. Ich könnte das kleine Tier zumindest mit meiner Hand durch den Eingang hineinreichen.
Zwischenzeitlich bin ich von der Traumumgebung wiederum begeistert und von den Emotionen, die mit dieser verbunden sind. Ich betrachte mir die Umgebung und fahre zusammen mit meinem Traumbegleiter und mit meinem Vater zurück. Meine Mutter scheint gleichfalls ätherisch anwesend zu sein. Eigentlich könnten wir hier schon aussteigen, bevor mein Vater im Traum wieder seinen rasanten Fahrstil einlegt.

Hierbei handelte es sich wohl um einen präluziden Traum. Die Traumpersonen sind nur gefühlsmäßig voneinander zu differenzieren und fluktuierend. Trauminhalte können u.a. aus einer Vermengung mit Videoclips entstanden sein.

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#126

Beitrag von Lucinda »

20.10.2020

1) Alte Wohnung jetzt eine Einrichtung?

Ich schaue auf eine Badewanne mit mehreren Duschköpfen. Derweil unterhalte ich mich mit einer mir von früher bekannten jungen Frau. Wir befinden uns in meiner alten Wohnung. Hier wurden nun mehrere Wohnungen zusammengelegt, was durchaus Sinn macht. Diese gehört nun der jungen Frau. Ich bringe sie auf die Idee, hier eine Einrichtung für Kinder zu eröffnen. Gerne hätte ich die (Traum-)Wohnung, nachdem sie nun ausgebaut wurde, selber wieder.

2) Wasserrutsche in die Altstadt

Unter der dunklen Decke eines Hallenbades will mein Sohn eine Wasserrutsche hinab, deren Strecke er gut kennt. Ich besuche sie zum ersten Mal. Es geht serpentinenmäßig bergab, eine sich am Ende verbreiternde, steile Straße mit quadratischen, schwarzen Pflastersteinen, auf eine Häuserzeile zu, welche entlang einer Hauptverkehrsstraße verläuft. Ich will mich dem stellen und rechne schon mit den körperlich spürbaren Fliehkräften, auf die ich mich nun freue. Es ist Abend. Die regennasse Fahrbahn spiegelt die Lichter. Der Verkehr, der von links kommen wird, hat glücklicherweise noch nicht Grün. Grün sollten wir ja haben. Im Übereifer überhole ich schleudernd meinen Sohn, der vor der Kreuzung wartet, und biege nach rechts, den Altstadthügel hinauf. Ich finde es lustig, bis mir klar wird, dass ich in einem Auto sitze und auf dem Hügel beim Schleudern, um abzubremsen, einen Mann mitreiße.

3) Schlafen im Möbelhaus

Zwischendurch finde ich mich mehrmals in Traumbetten wieder. Einmal stelle ich fest, dass mein Sohn wohl durch meine Unachtsamkeit die Decke über dem Kopf habe. Ein anderes Mal erwache ich am helllichten Tag in einem Möbelhaus und meine, dass ich mich dort öfter mal zum Schlafen hinlege. Ein weiteres Mal erzähle ich von den vorherigen, heutigen Träumen.

4) Ausfahrbare Wendeltreppe

Ich treffe einen mir bekannten Jungen, Y. am Treppenaufgang zu einem bestimmten Flur. Eine Lehrerin schließt die Tür zu dem gläsernen Durchgang ab. Er muss was abgeben, wird jedoch in der Pause nicht durchgelassen. Ich nehme ihn mit und weiß, dass es noch einen anderen Zugang gäbe. Es sind im Traum zwei Treppenhäuser vorhanden, eines sollte jedoch direkt wieder zum Ausgang in die Vorhalle des Erdgeschosses führen. Dennoch will ich dieses mit ihm nehmen, um nicht der mir unbekannten Lehrerin auf der anderen Treppe erneut begegnen zu müssen. Als ich feststelle, dass ich das richtig in Erinnerung hatte, wir wollten ja hoch und nicht nach draußen, fällt mir eine mittig im Treppenhaus herausfahrbare Treppe ein. Es handelt sich dabei um eine eiserne Wendeltreppe, die man herablassen, bzw. nach unten ausfahren kann, um auf das Zwischengeschoss zu gelangen. Man muss sich gut am Gitter während des Laufens halten, damit die Treppe nicht zu weit nach unten ausfahre. Mir entgleitet das Gestänge etwas, so dass sie, da schon etwas ausgeleiert, ein weiteres Geschoss nach unten fährt, wo wir gerade herkamen. Ein anderer Junge auf der Treppe hilft mir, dies zu stoppen. Auf dem Zwischengeschoss halten drei Fahrstühle nebeneinander. So gelangen wir nach oben, wo wir hinwollen. Wir nehmen den ganz rechten Lift, da die anderen bereits belegt sind. Ganz links befinden sich mehrere Kolleginnen. In der Mitte könnten wir mit dazu. Gerne würde ich ja lieber laufen. Ich weiß, wir müssen eine über uns befindliche Wasserebene durchstoßen, der Aufzug hat keine Decke. Wie lange wir dort wohl die Luft anhalten müssen? Wie viel Wasser das sein wird, oder handelt es sich dabei nur um einen virtuellen Simulationsraum?

21.10.2020

1) Verliebt in farbige Stoffe

Ich bin mit meinem noch jüngeren Vater zum Einkaufen in einem mir traumbekannten Warenhaus (ohne Fenster) in der City. (Anmerkung: Mein Vater wirkt eher wie ein Teilaspekt meiner selbst.) Ich suche Hausschuhe und finde ein Paar rote, die ich nehmen würde, hätte gerne jedoch flauschigere in einem anderen Rotton. Mein Vater weist mich auf „Läppchen“ hin, die doch zu meinen Handtüchern (aus dem Traum) passen würden. Ich halte diese für Waschlappen, dafür sind sie jedoch zu schade und zu empfindlich. Es handelt sich um längliche, glänzende, seidenartige Stoffstücke in Dunkelgrün, Hellgrün und in Türkisblau. Ich bin davon fasziniert und betrachte sie mir genauer. Ich freue mich über die Farben und die Handtücher, die ich offenbar zu Hause habe.

2) Gespräch in der Bücherei

Ich unterhalte mich beruflich mit einer Sachbearbeiterin. Sie erzählt mir, dass die Dame aus dem Nebenzimmer meine Hilfe gebrauchen könne aufgrund von Ängsten und sich ebenfalls mit dieser Thematik (?) befasse. Während ich den Raum betrete und wir ins Gespräch kommen, rangeln sich Jugendliche vor einem Stuhlkreis vor Bücherschränken. Ich habe gegenüber meine Tasche stehen, gleich wird einer den anderen auf den von mir belegten Stuhl stoßen. Ich wehre die Rangelei ab, um meine Tasche noch rechtzeitig zu nehmen. Wir unterhalten uns weiter. Ich meine dazu, es ginge gar nicht um Selbstbehauptung oder gar Selbstdurchsetzung, sondern darum, zu sich selbst zu stehen. Wir verlassen die Bücherei und die Traumbekannte ärgert sich über ihren faden Kaffee, den sie aus der Bücherei habe. Im Treppenhaus der Bücherei treffen wir in einer Galerie auf ein Café in halber Höhe gelegen. Ich erinnere mich, hier geht doch mein ehemaliger Chef gerne hin und hat mir dies in der Vergangenheit (im Traum) mehrfach empfohlen. Das Café erreicht man über eine nach rechts geschwungene schwarze Marmortreppe auf der linken Seite der Galerie. Es gibt einen Außenbereich, ebenfalls mit schwarzem Marmorboden und auf der rechten Seite einen gewölbten, gläsernen Pavillon. Ich schlage meiner Bekannten das Café vor und möchte sie einladen. Derweil sehe ich die Bedienung zu hipper Housemusik die Treppe mit Geschirr hinaufstolzieren. Sie trägt schwarze Stiefel, schwarze Strumpfhosen, ein Dress mit einem kurzen schwarzen Rock und hat einen weißen Kranz im Haar. Zuerst denke ich dabei an die Sekretärin meines ehemaligen Chefs. Das kommt mir wohl in den Sinn, weil er hier gerne hingeht. Ich freue mich schon auf den Kaffee und möchte mir dazu ein leckeres Vanilleeis bestellen.

5:00 Uhr – In diesem Moment piept der Wecker. Das Vanilleeis hätte ich immer noch gerne.

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#127

Beitrag von Lucinda »

25.10.2020

Verfolger

Schon zum zweiten Mal laufe ich eine Parallelstraße bei uns zum oberen Eingang hinein. Diesmal ist es richtig dunkel draußen. Die Gegend wirkt verändert, breiter, unbebauter. An der Straßenecke stehen leere Glasflaschen und ein großer Müllsack. Das ist hier gewöhnlich nicht der Fall. Aber Fasching ist ja gerade erst mit dem heutigen Tag beendet. Ich merke, wie ein betrunkener, jüngerer Mann hinter mir her läuft. Dies war bereits am Vorabend ebenso. Ich beachtete ihn jedoch nicht weiter, hatte ja auch gleich mein Ziel erreicht.
Diesmal beeilt er sich, mich zu erwischen und rennt torkelnd auf mich los. Ich schleudere um die Ecke, verliere fast die Spur dabei.
Ich höre seine Schritte. Ich rufe um Hilfe. Im Traum wird es ja für gewöhnlich schwierig, sich verständlich zu machen. Mir gelingt es, ich rufe wohl sehr schaurig.

Mein Sohn wird dadurch geweckt und beschwert sich, dass ich mehrere Frequenzen ausstieße.
Es ist kurz vor Mitternacht.

Zehn Minuten später kommen meine Nachbarn nach Hause. Es wird auf der Straße lautstark gegrölt, in der Wohnung Türen geschlagen, im Anschluss draußen weiter die Gegend unterhalten. Nach 1:00 Uhr kommt eine Nachbarin aus dem gegenüberliegenden Haus und unterhält sich mit ihnen über die Polizei. Mit: „Die Frau hat ja recht“, geht es kurz danach fast genauso laut weiter. Im Haus werden Möbel gerückt.
Ein torkelnder Mann, der kaum stehen kann, spricht mit einer, an einer Brüstung lehnenden, rauchenden Frau. Später jault wohl selbiger mehrfach wie ein Wolf. Mehr Lichter gehen an. Es wird lautstark diskutiert. Als jemand dann doch die Polizei verständigt haben muss, kommt es nach 1:30 Uhr zur Androhung einer Schlägerei. Der Polizist redet beschwichtigend wie mit einem kleinen Kind.
Im Anschluss wird im Haus bis 3:00 Uhr weiter aufgebracht privat diskutiert.

Nun ist es abermals fast 3:00 Uhr – die Uhr wurde umgestellt.

Diese Nacht ist bildlich sehr traumstark. Ich habe diverse Subliminals in folgender Reihenfolge gehört und frischen Knoblauch gegessen:

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Modenschau

Anfänglich habe ich den Eindruck, mich im Wohnzimmer meiner Mutter zu befinden.
Danach geht es im Bahnhofsviertel weiter. Das nächtliche Erlebnis und was ich sah, klingen noch nach.
Ich bin mit meiner Kleidung beschäftigt. Ich werde wohl gleich einen Auftritt haben, das ist jetzt aber ungeplant. Wieso soll ich da jetzt mitspielen? Ich zupfe mein goldenes, samtiges Traumshirt unter den Beinausschnitten meiner blautürkisfarbenen Shorts hindurch. Was das wohl werden soll? Das hat was von Strapsen. Die nächtliche Beobachtung und der hinterlassene Eindruck wie der einer Prostituierten unter meinem Fenster wirken mit in die Szenerie hinein. Hier wird ein Film gespielt, vielleicht ein Krimi? Jetzt habe ich mich doch extra zurecht gemacht, wird das noch was mit meinem Auftritt? Mein Sohn stolziert in einem Anzug vorbei und weist mich zurecht, wie ich denn wieder aussähe… Welche Rolle er hier wohl spielt oder ist er Regisseur? Ich stopfe das Shirt in die Hosenbeine zurück. Während eine Schauspielerin, stellt sie eine Prostituierte dar (?), interviewt wird, entscheide ich mich nun für meinen Einsatz. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sind zwei jüngere Männer, die sich gerade miteinander streiten. Sie bemerken dadurch das vorbeifahrende Auto nicht. Ich rase hinüber, über die Straßenbahngleise und entschwebe mit ihnen auf meinen Armen auf die andere Straßenseite. Sanft lege ich sie auf dem Gehsteig ab. Ihnen ist nichts passiert. Der Jüngere ist noch ganz verwirrt. Er tut mir leid. Der Ältere macht sich nicht weiter bemerkbar und ist noch starr in seinem Ärger verhaftet. Und, wurde es aufgezeichnet? Nun habe ich mich so bemüht und war so einfühlsam bei der Sache – mir kommen gleich wirklich die Tränen – und keiner hat was davon bemerkt? Drüben am Bahnhof läuft der Betrieb für die Modenschau weiter.

Mein Sohn verlässt zusammen mit mir die Örtlichkeit. Wir besuchen in der City eine Hochzeitsfeier. Die Treppe ins Wohnhaus ist sehr beengt und voll – trotz Corona-Maßnahmen. Selbst vor dem Haus stehen lauter Personen. Auf der Treppe im Haus unterhalte ich mich mit meinem verstorbenen Onkel, dass ich in ein bestimmtes Haus einziehen wolle, dass das bereits so geplant worden sei, welches er aber gerade meiner frisch verheirateten Kusine anbieten möchte. Was hat er überhaupt darüber zu bestimmen? Zudem, sie haben doch ihr eigenes Haus, wieso brauchen sie noch eins?

Zum Aufschreiben gehörter Titel von Sonic Elevator: [External Link Removed for Guests]

Bluthaenfling
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#128

Beitrag von Bluthaenfling »

Was Subliminals sind weiß ich natürlich, aber warum du Knoblauch vor dem Zubettgehen gegessen hast erschließt sich mir nicht. Soll der Knoblauch die TE erhöhen?
Heißt dieser Thread so, weil du hier eine Mischung aus deinen TT und KT aufschreibst?
Mich würde auch mal interessieren, ob du schon einen SD erlebt hast.
Mfg
Flo

Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#129

Beitrag von Lucinda »

:lol: :lol: :lol: Den Knoblauch habe ich zwar nicht direkt vorm Zubettgehen gegessen, habe jedoch verschiedentlich die Erfahrung gemacht, dass er anscheinend eine produktive Auswirkung auf das Traumgeschehen hat. Vielleicht liegt es daran, dass der Blutdruck gesenkt wird? Evtl. gibt es einen Zusammenhang zum Schwefelgehalt? Organischer Schwefel (MSM) soll ja gleichfalls die Traumaktivität fördern.

Bestätigte Shared-dreams hatte ich bisher nicht. Einmalig träumte ich in der Jugend zur selben Zeit einen Bienen-Traum zusammen mit meiner Mutter. Aber vielleicht gab es ja wirklich eine Biene im Haus. Nur wir waren ja in unterschiedlichen Zimmern.

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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#130

Beitrag von Lucinda »

04.11.2020

Parallelitäten

Ich bin mit meinen Eltern unterwegs. Ich fahre mit meiner Mutter Bahn. Die mehrgleisige Bahnstrecke wird mit Wasser geflutet. Ich fahre nun im Auto meines Vaters die dazu parallel entlangführende Landstraße ohne Fahrzeug mit.
Ich dokumentiere beide Streckenabläufe dazu parallel, um sie miteinander zu vergleichen.

Auf ARD läuft eine Sendung über „Träume“. Eine bestimmte Gegend wird gezeigt, jene, in der die Bahnstrecke / Landstraße ihren Ursprung hat. Es wird in einem Film erläutert, wie die Gegend Leuten im Traum erscheine. Ich vergleiche die Bilder mit meinen eigenen Träumen und finde es toll, dass mal so etwas im Fernsehen aufgegriffen wird.
Ich bin zusammen mit meinen Eltern hier auf einer Art Flohmarkt, zumindest wirkt es so, früher gab es hier wohl so etwas wie einen Markt unter Zelten. Ich erkenne einen Kiosk wieder. Ich sehe hier mehr Leute als in meinen eigenen Träumen. Mein Vater ist wie in meiner Kindheit mit einer Verpackung beschäftigt, die er nicht aufbekommt.

17.11.2020

Alte Begegnungen

Ich begegne meinem älteren Halbbruder vor einem alten Uni-Gebäude. Er will mich nicht kennen oder tut es wirklich nicht mehr. Es geht um Schmuckstücke, die ich betrachte. Er betreibt wohl ein Juweliergeschäft. Ich darf mir was aussuchen und frage mich, ob ich es überhaupt von ihm annehmen und mir aber, sollte es ein Missverständnis sein, gleichfalls selbst leisten könne. Es handelt sich um einen silberfarbenen Anhänger in Form eines Hauses, (ein Haus wie ich es in Wirklichkeit gerne hätte), eine Halskette und um einen Ring? Ich trage eine Schirmmütze, die ich zum Umlegen der Kette absetzen will.

Ich schaue auf die Couch im Wohnzimmer meiner Mutter und sehe etwas aus himmelblauem Stoff, ein Kissen? Ich erinnere mich an meinen lange zurückliegenden Partner. Auf meine Nachfrage erhalte ich die Information, dass er sich auf dem Weg zu einer Mülldeponie befinde. Ich warte im Wohnzimmer und weiß, dass er doch wieder kommen wollte. Dann war er früher möglicherweise ebenfalls nur mal auf dem Weg zur Mülldeponie und gar nicht bei anderen Frauen? Aber das ist jetzt sowieso egal, ich habe mich innerlich von ihm verabschiedet und das jetzt sogar im Traum. Dabei sollte ich es belassen. Kommt er nun auch hier nicht mehr wieder? Es scheint so logisch zu sein.
Der alte Laptop meines Sohnes erhitzt sich sehr stark. Ich finde darin schief liegende Fächer wie das Fach einer Druckerpatrone. Die Fächer blockieren sich gegenseitig, dadurch entsteht Reibung und die Hitze kann nicht abziehen.
Meine Oma beobachtet uns dabei.
Ich entdecke eine Schachtel mit CDs, die aneinander haften, ob das durch die Hitzeentwicklung entstanden ist?
Ich wache mit Klängen und Gesang von Rock ‘n‘ Roll der 60er Jahre in den Ohren auf.

18.11.2020

Ehemalige Schule

Ich befinde mich im Gebäude des Gymnasiums meiner Kindheit, welches teilweise modernisiert wurde. Ich will gerade Pappkartons zur Mülltrennung bringen und denke an meine Tasche, die ich noch im Biologie-Raum des Altbaus stehen habe.
Hier wird im Obergeschoss auf einer Dachterrasse vor bodentiefen Glasfenstern Tennis gespielt. Aufgrund der Corona-Maßnahmen findet der Sportunterricht draußen statt – vor den Klassenräumen. Unter dem großen Balkon blickt man hinab auf eine unbebaute, aufgewühlte Lehmfläche. Ich frage mich wie das mit dem Spielen klappt und bin erfreut von der tollen Idee, sandgefüllte Stoffbälle zu verwenden. Diese können nicht so leicht über die Brüstung geschlagen werden und man benötigt mehr Kraftanstrengung.
Ich laufe eine Altstadt einen Hügel entlang einer Verkehrsstraße hinauf. Dabei bemerke ich den frischen Teer auf den Gehwegen. Da ich barfuß bin und der Teer noch dampft, wechsle ich auf die Fahrbahn. Auf dem gegenüberliegenden Gehweg wird ebenfalls geteert.
Ich bin draußen auf einem sandigen Weg zwischen Grünanlage und Wohngebiet. Ein ehemaliger Feuerwehrmann, den ich nicht kenne, klemmt mich aufgrund seiner Unbeweglichkeit und Fülle ein. Er hat einen kegelförmigen Kopf, keine Beine und nur noch Armstümpfe. Er hatte wohl geschlafen und ist dabei zur Seite gerollt.

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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#131

Beitrag von Lucinda »

22.11.2020

Rosenkohl und Zwiebelringe

1) Wir befanden uns in einer rustikalen Gaststätte im Wald und bekamen noch etwas zum Mitnehmen angeboten. Wir fuhren einen serpentinenartigen Berghang hinab.
Ich war auf einem Reisebus unterwegs, hielt so eine Art Zügel in der Hand, um mich damit auf dem Dach festzuhalten. Wir kamen auf eine zweispurige Landstraße, rechts war eine geteerte Fahrbahn vorhanden, wir nahmen die linke Spur, auf der die Fahrbahn abgerissen war, also unbebaut, lehmig. Diese Seite führte leicht abwärts, was ich als sicherer empfand, da somit die andere Seite einen gewissen Halt gab wie eine Art Wand. Ich fuhr ja auf dem offenen Dach, auf dem sich vorne ein doppeltes Gestänge wie bei einem Balkon befand. Wir waren umgeben von grünen Wiesenflächen, die Sonne schien. Dort auf der unbebauten Fahrbahn hielten wir an, da der Bus hier wohl nicht mehr weiterfahren konnte. Ich entdeckte vorne an der Stoßstange einiges gekochtes Gemüse, das wir dort wohl vergaßen. Hierbei fiel mir leckerer Rosenkohl auf. Ich überlegte, ob man diesen noch essen könne und sammelte das restliche Gemüse ein. Dann steckte ich mir zwei Rosenköhlchen in den Mund.

2) Ich traf auf eine Gruppe, ein jüngerer Mann und zwei junge Frauen. Ich hatte den Eindruck, es ginge um finanzielle Engpässe. Ich unterhielt mich mit ihnen. Im Laufe der Zeit hatte ich das Empfinden, dass eine der Frauen, eine langjährige Mitschülerin und Freundin von mir war. Wir gingen einen Weg an einem Waldabsschnitt vorbei Richtung einer Ortschaft, vor welcher sich eine Bushaltestelle befand. Ich wollte mir ihre Telefonnummer notieren, eine Handynummer, da ich ihr versprach, sie zurückzurufen. An einer Stelle vor dem durchsichtigen Wartehäuschen entdeckte ich jede Menge gekochte Zwiebelringe, welche ich eigentlich überhaupt nicht mag. Im Traum fand ich sie jedoch so lecker, dass ich mich für die Zwiebelringe mehr interessierte als für den Nummernaustausch. Danach erwachte ich.

23.11.2020

1) Begegnung mit mir selbst

Bzgl. Waffen hatte ich heute einen merkwürdigen Traum: Ich schaute aus einem Kellerfenster nach oben eine Schräge hinauf - wie die einer Bahnabfahrt. Ich begegnete mir selber, sah mich also als fremde Person, die sich scheinbar leicht geschwächt auf der Flucht mit einer Vielzahl an Schusswaffen wie einer Maschinenpistole befand. Ich wollte mir - der beobachtenden Person anscheinend welche zum Schutz, zur gemeinsamen Verteidigung mitbringen. Ich als beobachtende Person hielt mich als bewaffnete Person für leicht durch den Wind und empfand mich aufgrund meiner "Gesammeltheit" für stärker und gefasster, mein anderes Ich jedoch für mutiger und für schutzbedürftig. Im Anschluss sortierte ich Kleinteile von Lego, u. a. hatte ich einen gelben Torso in der Hand und steckte einen Kopf mit einer roten Kappe auf. Etwas daran erinnerte mich an "Jim Knopf" - den Junge der Wilden 13.

2) In einem weiteren Traum ist mein früherer Partner wieder aufgetaucht. Das war doch jetzt selbst im Traum abgeschlossen, komisch. Er fragte nach einem Atlas und / oder ich hielt gerade einen in der Hand. Ich gab ihm diesen mit. Bildlich war es sehr deutlich. Er merkte an, dass wir uns am Mittwoch beim Bowlen träfen. Danach war ich wach.

Derzeit fasziniert mich der folgende Titel von Theta Realms und inspiriert meine Träume: [External Link Removed for Guests]

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