Lucindas halbbewussten Klarheiten

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Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#16

Beitrag von Lucinda »

30.09.2019

Flitzeschuhe

Ich bin auf meinem beleuchteten Zimmer und sortiere meine neuen Schuhe und andere Kleidungsstücke. Draußen ist es dunkel. In einem Seminarraum stelle ich fest, dass meine neuen Stiefeletten? in Senfbeige bereits verkratzt sind, nachdem ich mich auf den Boden knien musste, um irgendetwas zu tun, was mir eine Frau aufgetragen hatte. Ich wundere mich, dass ich hierfür extra die ganz Neuen anzog, da ich zuvor meine gebrauchten Neuen in rot-bräunlicher Farbe in meinem Zimmer ließ. (Normalerweise trage ich sonst schwarze Schuhe und auch keine Stiefeletten.) Ich bin mit einer Gruppe Studentinnen in einem kleinen Raum, der beleuchtet ist. Ich studiere wohl wieder, obwohl ich mein Studium längst abgeschlossen habe. Als wir den Raum verlassen, denke ich über Imprägnierungsspray nach, das hätte ich besser vorher verwenden sollen. Es sind lauter Kratzer auf den Stiefeln. Es löst sich sogar ein kleiner Streifen von einem Schuh ab. Ich wundere mich, da mir Kleidung sonst nicht so wichtig ist. Bei neuen Sachen bin ich aber etwas penibler. Eine Kommilitonin meint: „Die Bahn fährt gleich!“. Ich eile mit ihr die dunkle, jedoch beleuchtete, regennasse Verkehrsstraße entlang und überhole sie sogar. Ich betrachte mir den nassen Asphalt. Wir kommen unter einer Autobrücke vorbei und ich verabrede mich mir ihr – auf ihre Nachfrage hin – und meine, wir können uns am „Wäldchestag“ treffen. Kurz kommt mir das merkwürdig vor, der ist doch im Juni. Ist da jetzt nicht ein anderer Feiertag? Sie überlegt auch. An der linksseitig, hinter der Brücke gelegenen Straßenbahnhaltestelle, stehen zwei Bahnen. Wir rennen weiter. Ich bin erstaunt über meine Kondition und möchte gar nicht stoppen. Als wir die hintere Tür erreichen, in die sich Personen versuchen hineinzuzwängen, sause ich weiter nach vorne, um uns die Tür aufzuhalten. Dort stelle ich fest, dass es noch eine kürzere Straßenbahn gibt, die jedoch einen anderen Weg fahren wird. Da ich so schnell unterwegs bin, kann ich mich kaum stoppen, muss kurz vor der Kreuzung wenden, da ich bereits die zweite Bahn überholt habe. Ich bin kein Wenig außer Atem. Könnte ich die Strecke nicht zu Fuß rennen? – Welch komischer Gedanke! - Nun versuche ich rechtzeitig noch die hintere Bahn zu erreichen, alle anderen Türen sind bereits geschlossen.
ca. 6:30 Uhr erwacht

Beim Schreiben verwendete Musik: Theta Realms: [External Link Removed for Guests]

Rückblick einzelner Traumfragmente:

23.09.2019

Windpocken?

Ich halte mich in einem gemütlichen Speiseraum (grünlich-gelb) mit eingebauten Holzbänken unter einem Fenster auf. Ein mir bekanntes Mädchen scheint Windpocken im Anfangsstadium zu haben und Spritzer aus ihrem Mund treffen mich. Ich will es nicht öffentlich machen und suche ein Waschbecken auf. Es ist ein hellgrünes, schmutziges Becken. Anscheinend habe ich mich in den Räumlichkeiten geirrt. Jungen meinen, dass sei ihr Klo. Sie kommen eine kurze Holztreppe hinaufgelaufen, das Waschbecken ist nur durch ein flaches Mäuerchen getrennt. Hinten führt noch ein Raum zu den Toilettenkabinen.

Das Mädchen klagt in der „realen“ Welt am nächsten Tag über starke Kopfschmerzen.

24.09.2019

Gefährdete Aufzeichnungen

Ich bin zusammen mit einem mir bekannten Jungen geflohen, um schnell meine alten Zeichnungen im Keller meiner Mutter in Sicherheit zu bringen. Diese sollen vernichtet werden, da sie etwas offenbaren werden, was die Öffentlichkeit zu verheimlichen versucht. Ich weiß zwar selber nicht, was dies sein könnte und habe diese Zeichnungen längst vergessen. Der Junge will mir jedoch beim Suchen helfen, damit wir es rechtzeitig schaffen. Unterschwellig, weiß ich, dass ich träume und will mich an die „Gartenwege“ der mir bekannten Traumstraßen, die spiegelverkehrt zur wirklichen Welt zu liegen scheinen, erinnern. Unser Weg zwischen den Gärten der Reihenhäuser wird immer schmaler. Ich frage mich, ob dieser Weg wohl zu einem Privathaus führen wird, wo in Wirklichkeit ein Durchgang ist. Ich bleibe an einem Zweig der Hecke hängen und betrachte mir diese genauer.

25.09.2019

Schimmelflecken an der Zimmerdecke

Ich bin bei meiner Mutter bzw. im Haus meiner Kindheit und Jugend. Es ist Nacht und dunkel. Es scheint sich um die frühen Morgenstunden zu handeln. Mit Erschrecken stelle ich im dämmrigen Mondschein fest, dass die Zimmerdecke ganz verschimmelte Stellen hat. Ich zeige dies meiner Mutter und fühle mich verantwortlich dafür. Wie konnte das in nur einer einzigen Nacht entstehen. Meine Mutter, die so etwas erst gar nicht entstehen lassen würde, irritiert das im Traum allerdings nicht und scheint nichts dabei zu finden. Ich mache mir Gedanken darüber, wie schnell sich der Schimmel ausbreitet.

Goldene alte Wege

Im Dunkeln liege ich an einer bestimmten U-Bahn-Station mit meinem Bettzeug auf den Sitzflächen. Ich wundere mich, man könnte von mir denken, dass ich obdachlos wäre. Ich warte auf die U-Bahn, will aber eine andere Bahn nehmen als sonst. Die Bahn fährt einfach weiter, ohne anzuhalten. Ich glaube, dass dies mit Absicht geschehen sei. Bei Bussen hier durchaus möglich. Ich stelle fest, dass eine weibliche Person ebenso hier wartet und es ihr genauso ergeht. Aber vielleicht liegt es auch an der Dunkelheit und wir wurden übersehen.

Wir unterhalten uns über die Begebenheit und nehmen nun beide eine andere Bahn, die, in die ich sonst auch einsteige. Es entsteht eine heimelige Gesprächsatmosphäre. Eine golden, leuchtende Umgebung – wie eine Art Weihnachtsmarkt oder Flohmarkt mit wertvollen Antiquitäten umgibt uns. Es sind anfänglich „nur“ unsere gemeinsamen Gedanken. Anschließend möchten wir uns dorthin begeben.
ca. 3:00 Uhr erwacht

Traumkontrolle?
ca. 4:30 Uhr eingeschlafen

Ich halte mich in einem mir bekannten Traum-Stadtteil auf, welcher im Traum aus zwei in der Nähe zueinander liegenden Stadtteilen vermischt ist. Ich habe gerade eine Gruppe verlassen, die sich miteinander ausgetauscht hat, evtl. eine Art privater Kurs. Nun bin ich alleine. Ich will gerade an einer rechtsseitig gelegenen breiten Toreinfahrt mit Gitterzaun vorbei. Dahinter liegen Bahn-Gleise. Ich wundere mich über die Ampel mitten auf dem Gehweg. Hier wurde vorübergehend eine Straße errichtet. Ich vermute, dass es etwas mit Einwanderern zu tun habe, damit diese schneller mittels einer Unterführung zum Bahnhof gelangen können. Die Autos stehen zum Start bereit. Diese neu gelegte Durchfahrt wird vermutlich ausgenutzt. Ich sehe weder Ausreisende noch Einreisende. Kurz vor der Ampelschaltung werde ich von einem Mann angerempelt und scheinbar von ihm auf die Straße gestoßen. Er lächelt dabei und bestreitet, dass er es gewesen sei. Hinter ihm lacht ein Mädchen. Sie hat mich wohl hinter seinem Rücken gestoßen, damit es so aussähe, als sei er der Täter gewesen. Dies ist dem Mann selber allerdings nicht klar. Es muss „Greta“ gewesen sein, deren Gesicht vielfältig auf youtube zu sehen ist.

Diesen Vorfall noch in Gedanken, erinnere ich mich, wo ich bin und möchte jmd. besuchen, von dem ich im Traum meine, dass er hier hinten am Ende der Straße wohnen müsse. Ich finde an dieser Ecke jedoch nur noch eine tiefe Baugrube vor, statt eines alten Hauses. Als ich weiter laufe, komme ich zu einem flachen Bürogebäude auf einer Baustelle. Es könnte sich um einen Bürocontainer handeln. Über mir kreisen zunehmend mehr Helikopter und Flugzeuge. Hier vermute ich die mir bekannte Person, dessen Partner und unterhalte mich mit einem mir unbekannten ca. 30 jährigen Mann, der hinter einem Schreibtisch in dem beleuchteten Raum sitzt. Auf meine zuvor erlebte Erfahrung und meine gedankliche Frage hin, ob er meine, dass wir im Traum beobachtet würden, antwortet er mit Blick nach Draußen an den dämmrigen Morgenhimmel, dass er es nicht (genau) sagen könne. Ich frage mich, ob er es nur nicht wisse oder nicht sagen wolle.
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#17

Beitrag von Lucinda »

07.10.2019

Begrenzungen durchfahren

Ich fahre „mal wieder“ als Beifahrer meines Vaters im Auto mit. Erst wie als Kind auf dem Rücksitz, dann hinten mittig, um besser schauen zu können, später vorne nebendran. Ich kenne die Gegend, hier bin ich doch (eben erst) in meinem Traum vorbeigesaust, unter einer Brücke durch, rechtsseitig sind Berghügel und Wälder, linksseitig Wiesen ins Tal. Ich freue mich. - Das kenne ich doch schon vom Traum her und erzähle es meinem Vater, der wieder einmal wie automatisiert, rasant weiterbraust, ohne auf die Geschwindigkeit zu achten. Er ist gar nicht ansprechbar und schaut nur nach vorne wie in Trance – ungebremst, Begrenzungen und Wege nicht beachtend, in die Kurve hinein, auf den Pfosten der Brücke hinzu. Kurz überlege ich, im Traum ist es doch gut ausgegangen, kann da etwas passieren? – In Träumen macht das nichts. – Kann ich es mit Gedanken steuern? – Wir rasen durch den Pfosten durch, wir steuern überhaupt durch Hindernisse hindurch. Mein Vater scheint doch zu wissen, was er tut. Weiß er mehr als ich selbst?
- Werden nur die Begrenzungen durchscheinend bei Berührung oder auch wir selbst? Sie bleiben heil und wir bleiben ganz – wie wir sind.

Ich erwache und drehe mich nochmal um. - Interessant, das Träumen klappt morgens am besten, wenn ich eigentlich schon aufstehen wollte, aber nicht musste.

Am Anfang eines unbekannten Weges

Wir sind wohl am Ziel angekommen und doch noch vor dem Brückenpfosten abgebogen. Ich halte zwei gebrauchte Silberlöffel, einen davon reinige ich, der andere ist leicht verbogen. Hier sind noch Rückstände einer vorherigen Fahrt dran. Diese Löffel hängen mit den interessanten alten Plastikbahnen dort vorne in der Höhe zusammen, einer gelben und einer roten Rutsche. Man löffelt etwas und saust dann die eigene Strecke entlang. Jeder hat seinen eigenen Weg, daher ist die Wahl der Bahn egal. Es ist vorab nicht ersichtlich, wohin es einen führen wird, vorbei an den schönen, sonnenbeschienenen, weiten Landschaften. Die Bahnen sind nicht materiell, sondern atmosphärisch scheinend. Hier gibt es keinen Halt, nur Bewegung. Der Ort hinter der Brücke wirkt geschützt, heimelig, belebt und aufregend zugleich. Wann geht es endlich los? – Wir warten noch auf unser Kaffee?Pulver. Welchen Löffel gebe ich jetzt an meinen Sohn weiter? Wie viel man vom Pulver wohl benutzt, damit es nicht zu rasant wird?

Traumgefühle werden assoziiert mit folgendem Titel von Theta Realms: Astral Projection Music (Time Jumpers Dream)
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#18

Beitrag von Lucinda »

Träume vom 08.10.2019

Kartendecke

In einem balkonartigen Garten hinter einer Fensterfront sitzt ein Junge, der später mein Sohn ist und sich mit einem Kartenspiel beschäftigt.
Als ich nach draußen gehe, verändert er sich und zieht mir eine Wolldecke, die vorher eine der Karten war, danach das ganze Kartendeck so über den Kopf, dass ich mich nicht wehren kann und kaum noch Luft bekomme. Es ist sehr warm und ich habe kaum Kraft, mich noch zu bewegen. Ich bin mittlerweile wieder in dem Zimmer auf dem Boden. Er findet das lustig und ihm ist wohl nicht klar, was er damit bewirkt.

Ehespiele

Ich bin in einem Hotelzimmer, in dem verschiedene weiße Lichter flackern. Ich halte das für eine technische Störung und will dies meinem Mann (1) zeigen. Unsere Koffer stehen neben dem Bett. Ich gehe in den Flur, um ihn zu holen. Als er sich dies anschauen will, haben sich die Lichter gerade beruhigt. Aber ich kann ihn überzeugen, da eine Lampe wiederum zu blinken anfängt.
Danach gehen wir in den Gemeinschaftsraum. Wir sitzen mit verschiedenen Leuten an einem länglichen Holztisch auf einer hölzernen Sitz-Eckbank vor einem Fenster, rückseitig mit Blick auf den Garten. Am Tisch wird etwas aus Stäbchen (wie Streichhölzern) gebaut. Jeder hat einen eigenen Bauplan.
Als wir im Garten sind, fahren wir mit einer offenen Bergbaubahn über die Wiese in einen niedrigen Tunnel in einen Berghügel hinein. Von oben hängen kleine Tropfsteine herab. Die Decke wird so niedrig, dass ich den Zug dort mit den Händen abbremse und zurück nach draußen umlenke.
Am Fenster klettert von außen eine Frau an der Hausfassade hoch. Mein Mann (2) im Traum will ebenso in das Fenster einsteigen. Ich möchte ihm folgen und ebenfalls hineinklettern, obwohl ich mich wundere, warum wir nicht die Tür benutzen. Zuvor schauen wir noch eine Zeitlang von oben über das Flachdach in die Ferne. Das muss ich erst noch gesehen haben.
Später sitze ich wieder auf der Holzbank und schaue beiden Männern (einer rechts, einer links) genau ins Gesicht. Ich selber bin jeweils in zwei verschiedene Frauenrollen geschlüpft, wobei jede mit einem dieser Männer zusammen lebt. Jedoch da ist noch eine weitere Frau, die Interesse an den Männern hat. Alle zusammen sitzen beim Basteln an diesem Tisch.
Ich muss gleich zur Arbeitsstelle gehen und will noch ins Bad. Ich komme in einen Duschsaal mit Kabinen, in denen sich ein paar wenige, junge Leute befinden. Es ist schon spät und ich gehe lieber wieder zur Tür hinaus. Ich muss eine dicke, matte und eine weitere dünne, klare Glastür öffnen.

Punktgenau beim Öffnen der zweiten Türe tutet der Wecker um 5:00 Uhr im Wachleben. Traumaufzeichnungen erst nach 14,5 Std.
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#19

Beitrag von Lucinda »

Werde jetzt auch „weniger“ interessante Träume posten, um die eigene Traumerinnerung durch Präzisierung zu fördern, Fortsetzungen von Träumen zu beobachten, Zusammenhänge zu erkennen und dies „öffentlich“, um meine Motivation und Ernsthaftigkeit hieran zu stärken.

11.10.2019

Schutzlos nach Durchbruch

Bin bei uns an der Auffahrt einer schmalen Hauptstraße. Mitten auf dem Weg positionieren sich ca. 30 jährige Männer einer Gang.
Sie blockieren die Fahrbahn. Ich gehe mit meinem Sohn dennoch rechtsseitig an ihnen vorbei. Andere Leute lassen sich von ihren demonstrativen Machtgesten aufhalten.
Sie werden uns verfolgen, da sie es nicht dulden können, dass wir uns an ihnen einfach so vorbeischleichen. Ich denke an eine Flucht zu unserem Nachbarn, der im wachen Leben über uns wohnt. Hier im Traum liegt sein Haus weiter geradeaus, wo vor langer Zeit eine Gaststätte stand. Ich suche die Klingel, ob er wohl öffnet. Währenddessen überlege ich, warum wir eigentlich nicht gleich zu uns nach Hause gelaufen sind, dort ist es doch viel größer und stabiler, aber ein Verfolger hätte uns dort vielleicht eher geschnappt. Außerdem habe ich unseren Kater (W.) mit dabei. Die Wohnung des Nachbarn erscheint mir immer instabiler, doch nun geht der Summer, aber er spricht nicht über die Anlage. Das Haus hat die Größe eines aufrecht gestellten Bettes und scheint aus Kissen erbaut zu sein. Ich weiß, einer der Männer ist im Dunkeln auf der Such nach uns. Doch ist es nicht gefährlicher in dem instabilen Kissenhaus gefangen zu sein, als frei auf der Straße zu stehen?

Anmerkung: Im wachen Leben kracht das Bett des Nachbarn häufig lautstark, als würde es bald bersten oder etwas durchbrechen. fear

Ist das noch machbar?

In einem bestimmten Stadtteil fahre ich von der Bahnstrecke aus links ab, einen sandigen Weg entlang mit einem Jeep bis zu den Stallungen vor. Links stehen ein paar Bäume, rechts ist ein mehrstöckiges, altes Gebäude mit Giebeldach, dahinter ein längliches, flaches Gehöft.
Es sieht hier noch ganz genauso aus wie bei meinem letzten Besuch im Traum vor vielen Jahren. Die Pferde scheine ich mit meiner Fahrt aufgescheucht zu haben. Gepflegte, große, schöne, junge Tiere, (Füchse, ein Rappe, ein Apfelschimmel, zwei Braune?), laufen auf dem hellen Sandboden umher. Linksseitig ist die umzäunte Koppel mit frischer, grüner Wiese, rechts sind die Stallungen, weiter vorne geht es einen Weg entlang an einem Waldabschnitt vorbei bergauf.
Der Verwalter und Reitlehrer kommt mir entgegen. Er meint, dass man hier nicht mit dem Auto vorfahren dürfe. Ich entschuldige mich. Das dachte ich mir irgendwie schon. Mir fallen zwei wunderschöne, helle, fast schon gelbe Falben mit hellbeiger Mähne auf, die er führt, die sonst wohl eine Kutsche ziehen. Gerne würde ich gleich aufsteigen.
Mir fällt im Traum ein, J., der „Matrixblogger“ sei hier doch der Inhaber des Reitstalls. Ich spreche den Verwalter / Reitlehrer an, der es eilig hat, die Falben in die Stallungen zu führen, ob Reitstunden auch mit Knie- und Bandscheiben-Problemen möglich seien. Damit ist er überfragt, aber im Traum habe ich es dennoch fest vor. Ich erzähle ihm, dass ich früher nur wenige Stunden Unterricht gehabt habe, da meine Eltern es nicht wollten oder war es nur meine Mutter? Was denn eine Reitstunde koste? - Er meint 8 – 9 €, was ich für sehr bzw. zu günstig halte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass darin auch Unterricht beinhaltet ist. Dann will ich nach Terminen fragen, wobei er mich darauf verweist, dass ich anrufen solle.

Zeit für Termine

Bin mit X eigentlich wegen seines anderen Sohnes, welcher hier noch jünger ist, zu einer öffentlichen Stelle unterwegs. Wir gehen zum Empfang im Erdgeschoss, an dem einige Leute stehen, durch eine Glastüre hindurch. Ich will unten auf einem Vorplatz mit quadratischen Steinplatten auf der Straße, (Dienstag?, Abend, dunkel, Laternen leuchten, ca. 18:00 Uhr), warten, da ich nicht mit dem Aufzug fahren möchte, schon gar nicht in den 20. Stock. Habe mit Aufzügen (in Träumen) so meine Erfahrungen. Als die Beiden von der Terminvergabe / Anmeldung im 20. Stock zurückkommen, erzählt X, sie müssten zur Ärztin in den 2. Stock. X hat mir ebenso einen Termin besorgt. Später verabschieden wir uns, da ich nicht solange warten könne. In Gedanken geht mir durch den Kopf, dass ich mir keinen Beleg über den Termin habe geben lassen, wie den Namen der Ärztin.
Am nächsten Morgen räumen wir bei meiner Mutter etwas auf. Ich warte auf meinen Sohn und suche dann selber wieder etwas zwischen meiner Kleidung. Es dauert, schaffen wird das zeitlich? Mir fällt ein, dass ich Mittwoch doch beruflich einen Termin habe. Für diesen Tag habe ich mir gestern auch unseren Termin vereinbaren lassen. Diesen haben wir jedoch bereits heute. Ist heute nicht erst Montag oder doch schon wieder Mittwoch?
Auf dem Weg, (Mittag, ca. 12:00 Uhr, wolkig, hatte zuvor geregnet), wollen wir vor einem Haus mit einer brückenartigen Verbindung im Obergeschoss, um in das gläserne Gebäude hinter der Unterführung auf der rechten Seite zu gelangen, an einer Person vorbei. An der Wandseite vor der "Hausbrücke" ist ein Geländer, da es dort parallel zur Treppe auch eine Rampe gibt. Wir möchten eine schwerfällige, füllige Frau (mittleren Alters) mit kurzen blonden, glatten Haaren und braun gebrannter Haut überholen, deren Hand ich von meinem Sohn durch sanftes Streichen entferne und aufs Geländer lege. Sie wollte ihn festhalten, da er es so eilig habe. Ist sie vielleicht aufgebracht, weil wir ihr nicht den Vortritt lassen wollten?
Da ich mir gestern keinen Terminzettel habe geben lassen und auch keine Notizen gemacht habe, weiß ich jetzt gar nicht, wie die Ärztin heißt. Unser Termin ist, glaube ich, um 13:30 Uhr. Wir sind auf jeden Fall früh genug dran. Meinen beruflichen Termin habe ich jedoch schon um 15:00 Uhr.
Ich überlege, X anzurufen bzgl. der Vorsprache bei der Ärztin, da ich am Empfang im Erdgeschoss keine Belege für den Termin, Namen, etc. vorlegen kann. Wieder eine Warteschlange, das kann zeitlich ja gar nicht klappen. Mir fällt ein, wenn ich erst frage, schicken sie uns erneut zur Terminvergabe im 20. Stock. Wir laufen gleich in den 2. Stock, den Termin haben wir ja, nur keinen Beleg dafür. Ich sage meinem Sohn, wir könnten ja die Treppe gehen, dafür bräuchten wir keinen Aufzug. Ob meine Mutter das schafft? – Ach, das geht schon.
Oben in der belebten Praxis angekommen, werden wir in einer dunklen Ecke auf einer Art Flur empfangen. Ohne Fragen der Ärztin abzuwarten, berichte ich etwas Vergangenes über meinen Sohn und wundere mich über meine Erinnerung, die nicht auf dem aktuellen Stand zu sein scheint, auch wenn es mir dann später wieder einfällt. Es ist mir unangenehm, dass ich mich kurzfristig in der Zeit um Jahre vertan habe. Merkwürdig.

Anmerkung: Diese Termine sind nicht in der physischen Welt existent – außer einem beruflichen Termins, der jedoch nicht am Mittwoch ist, sondern am Donnerstag und zu einer anderen Uhrzeit stattfindet. grin

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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#20

Beitrag von Lucinda »

12.10.2019

Keine Zeit für Wunder

Suche ein bestimmtes Heft von Y. Finde ein kleines, schön gestaltetes, fast wie gedrucktes, jedoch selbst gemaltes Notenheft mit bunten Noten. Leider habe ich keine Zeit dafür, es mir genauer zu betrachten. Ich wundere mich über das Heft und bin davon ganz begeistert. Doch wir sollen gleich den Raum verlassen und ich packe etwas in einen mir zur Verfügung gestellten neuen rosa Rucksack. Auch über diesen wundere ich mich, kann ihn mir aus Zeitgründen jedoch nicht genauer betrachten, halte aber wiederum nochmals das schön gestaltete Notenheft in meinen Händen. Für Wunder ist jetzt jedoch keine Zeit. Schade.

Es steht beruflich ein Termin an. In einer viertel Stunde beginnt dieser. Wir suchen schon einmal das Gebäude auf, einen länglichen Flachbau, etwas tiefer gelegen, neben einem leicht ansteigenden Wiesenabschnitt und daran angrenzender Verkehrsstraße. Ich schaue aus dem Fenster. Eben schien noch die Sonne. Nun sind die Straßen überschwemmt. Ich wundere mich über das plötzliche Hochwasser mit schwimmenden Autos, was mir zwar auffällt, ich aber ja bereits aus dem Internet kenne. Im nächsten Moment wird mir bewusst, dass das Wasser auch das Gebäude fluten könne, zumal wir tiefer sitzen. Im Anschluss ebbt das Wasser wieder ab. Wir wollen das Gebäude verlassen und einen Hügel für das Gespräch aufsuchen. Manche wollen erst einmal ihre Pkws umparken.

Später sind wir im Sonnenschein draußen. Der dunkle Himmel selbst wird angestrahlt. Ich liege ausgestreckt auf dem sandigen Parkweg auf dem Boden. Kurz vor einem Hügel, von dem aus nach oben quer eine reich befahrene, gepflasterte Straße führt, merke ich, wie sich mein ehemaliges, aber im Traum nach wie vor vorhandenes Auto selbständig macht. Es rollt den Berg hinab. Mit meiner Hand bremse ich es ab und schiebe es den Hang zurück nach oben. Ich muss aufpassen, dass ich hierbei nicht linksseitig an einem gelben Pkw entlangkratze. Das Lenken ist auf diese Weise nicht so leicht. Ich teile mit, dass ich das Auto woanders parken werde. Die anderen sind auch noch nicht eingetroffen. An der Verkehrsstraße muss ich auf den fließenden Verkehr aufpassen. Ich schaue im Innenraum des Fahrzeugs, dass ich mit der Hand das richtige Pedal treffe. Dadurch kann ich aber nicht gleichzeitig aus dem Fenster nach dem Verkehr gucken und sehen, wohin ich steuere. Im Traum funktionieren die Bremsen häufig nicht richtig. Nun befinde mich auf der stark befahrenen Verkehrsstraße, die sonst eigentlich einen Weg in einem Park darstellt. Auf dieser gibt es jetzt in alle Richtungen einen Stau. Jedes Auto steht akkurat ordentlich wie aufgereiht, auch die Abbieger und Ausweichenden, hintereinander. Der Stau scheint nichts mit mir zu tun zu haben, worüber ich froh bin. Hoffentlich stoße ich niemanden an und beschädige etwas, da das Auto so sein Eigenleben entwickelt und sich oft nicht so recht steuern lässt. Ich denke wieder an den Termin. Der Stau löst sich auf. Nun fahre ich den Gartenweg - wie in meiner Kindheit mit dem Fahrrad - entlang. Hierbei stelle ich fest, dass sich linksseitig ein steiler Wiesenabhang befindet, - in Wirklichkeit umzäunte Gärten - . Ich traue mich nicht, den steilen Weg bergab, möglicherweise aufgrund der Nässe auch rutschig, weiterzufahren, zumal immer noch der Termin ansteht. Wer weiß, wann ich dann zurückkommen werde. Ich blockiere dadurch eine rasante Radfahrerin mit ihrem Hund, die an mir vorbei will, und halte mich rechtsseitig an einer Erhebung fest. In der anderen Hand trage ich meine Katze. Wie soll ich ausweichen?

Ich setze mich jetzt einfach mal auf das Mäuerchen in dem fremden Garten. Drumherum ist ein schmaler, tiefer Graben. Von hier aus kann man anderweitig in die Tiefe schauen, welche noch weiter hinab führt als der Abhang, der neben dem Gartenweg liegt. Eine Oma, offensichtlich die Bewohnerin des Hauses, setzt sich unter dem schattenspendenden Laubbaum zu mir. Hier oben ist es wie auf einem kleinen quadratischen Aussichtsturm aus alten Backsteinen, der mit Sand auf solidem Boden gefüllt ist. Ich stelle - quasi entschuldigend - fest, dass ich so unscharf sehe und meine zu ihr, dass ich nicht wisse, wie ich weiterfahren solle, da ich nicht klar erkennen könne, wohin ich fahre. Danach sucht sie links ein Tier auf dem Wiesenboden unter dem herbstlichen großen Laubbaum, auf das ich beinahe getreten wäre. Sie gelangt mit Leichtigkeit über die auf ihrer Seite schmale, helle und flache Vertiefung. Mir fällt wieder ein, dass ich doch auch eine Katze dabei hatte und suche diese ebenfalls. Ist sie vielleicht draußen auf dem Wiesenhang in der Sonne? Wie soll ich dorthin gelangen? - Der Graben, die Hecke, der rutschige Abhang, die wilden Radfahrer …. Meine Katze!

Wurde um 7:15 Uhr geweckt.
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#21

Beitrag von Lucinda »

13.10.2019

Aufzeichnungen erst im Anschluss eines KT-Berichts angefertigt, der nach Ende eines Experiments veröffentlicht wird.
Hatte keine Lust auf nächtliche Notizen, wäre dann zu wach geworden.

1) Treffen früherer Bekannter

Ich treffe A. (Räumlichkeit erinnert mich etwas an den Kellerraum und die Waschküche meiner Mutter) und unterhalte mich mit ihm. Ich bin erstaunt, dass ich bestimmte Personen dorthin zu A. empfohlen haben soll. Mir wird darüber anerkennend berichtet. Ich freue mich, dass auch B. hinzukommen wird. Es wirkt wie eine Art Vereinsraum, gelbliche Holzbänke, insgesamt schummrige Beleuchtung, draußen ist es dunkel.
Anmerkung: B kannte ich durch A.

2) Sportwagen-Rennen

Mutter von X fährt Autorennen, sportliche Rennwagen, wie mir mitgeteilt wird. Wir unterhalten uns stehend in einem hellen Flur, hellgrauer Teppichboden, weiße Wände, von rechts scheint Licht durch die Fenster. Wir wollen uns das im Fernsehen anschauen. Gleich startet sie zu ihrem nächsten Rennen, wohl eine Life-Übertragung.

3) Wiedersehen mit Y

in einer Mischung aus meiner früheren Wohnung. Y wirkt verdutzt und selbst überrascht.

4) Das blaue Papier

Vorher ist etwas Bedeutendes in einem Gespräch mit dem folgenden Lehrer passiert. Die Erinnerung war im Wachleben zwischenzeitlich auch wieder da. Später habe ich es dann doch vergessen.
Ein kleines, bläuliches, zuerst über meinen Kopf und vor mir her flatterndes Blatt fällt diesem Herrn hinter mir auf den Boden. Ein Mädchen, das ihm dieses aufhebt, spricht mich in einem (Speise-)Saal an einer Theke an. Ich denke kurz: „Typmäßig wie E., wird wohl dieselbe Bedeutung haben.“ Ich werde von ihr nach einem Jungen? - Name wie Ac(t)ai? gefragt, ob ich diesen kenne.

5) Der Busparkplatz an der Autobahn

Warte an einer Tankstelle, die sich bei mir in der Nähe meiner früheren Wohnung befinden solle. Hier gibt es im Traum zwei Bushaltestellen, eine am Ende des großen Halteplatzes für Reisebusse auf der rechten Seite und eine kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn, wo sich in Wirklichkeit eigentlich eine Tankstelle befindet. Ich bewundere gerade eine füllige Fahrerin, die gerade rückwärts einen LKW einparkt. Ein türkisch aussehender älterer Fahrer winkt sie ein, was sie jedoch gar nicht benötigt. Ich frage sie, ob sie sonst Busse fahre und wollte sie für ihr Geschick loben. Sie bekommt es erst nicht mit.
Ich glaube, sie half dem Fahrer.
Es wird langsam dunkel. Ich sehe zwei mir bekannte Mädchen (E. und ihre Freundin), schicke die Beiden an die weiter abseits gelegene Haltestelle, weil ich noch in den Laden gehen wolle. Ich mache sie darauf aufmerksam, dass sie die vordere Haltestelle nehmen sollen, da diese hier nicht immer angefahren werde. Schon braust der Bus daran vorbei.
Im Verkaufsbereich rechts, dem kleinen Lebensmittellädchen, sind die beigen Holzjalousien bereits verschlossen und der Inhaber weist mich zudem darauf hin. Nebenan, den schmalen Gang vor, gibt es Weihnachtssachen und allerlei Dekorationsartikel zu kaufen. Ich will gerade nach draußen und zwänge mich an einer Frau vorbei, die von der anderen Eingangsseite des schlauchförmigen Flachbaus aus in den Flur bzw. durch die Ecktür des Shops eintrat und etwas von der Decke Hängendes (Windspiel?) betrachtet. Auch dieses Lädchen will gleich schließen. Ist es erst 18:00 Uhr oder schon 18:30 Uhr?
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#22

Beitrag von Lucinda »

14.10.2019

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Es geht darum Lerninhalte hinsichtlich Unterschieden und Gemeinsamkeiten zu sortieren, möglicherweise bei Personengruppen. Die Lernenden beteiligen sich zurückhaltend. Ich gehöre weder zur einen noch zur anderen Personengruppe und warte ab. Mir fällt auf, dass doch schon einiges benannt wurde und habe das Bedürfnis, dies zusammenfassend aufzugreifen. Der Lehrerin scheint das zu gefallen, obwohl ich selber bemerke, dass ich hauptsächlich genannte Unterschiede bemerkt habe. Ich werde gefragt, ob ich übernehmen wolle.

Später finde ich mich vor einem Lehrerzimmer wieder und liege mit einem länglichen Schlafkissen auf einer Bank. Ich warte auf meinen Sohn, er hat evtl. früher Schule aus. Ein mir bekannter Kursleiter spricht mich an. Wir unterhalten uns eine Zeitlang und verpassen das Ende der Pause. Mir ist dies schon aufgefallen, jedoch fand ich das Gespräch als wohltuend und inspirierend. Mir wird bewusst, dass ich in der Zeit doch eigentlich die Toilette aufsuchen wollte, wozu jetzt keine Zeit mehr ist. Ich reiche der Lehrkraft, die in einem anderen Traum einmal eine Tüte mit Wespenstacheln mitgebracht hatte, ein gelbes Formular des Kursleiters weiter. Sie meint, dass die Unterschrift fehle. Er ist noch im Raum und ergänzt sie. Danach beeilen wir uns, um zu unseren Räumlichkeiten zu gelangen, passieren einen Hof und gehen im Erdgeschoss durch einen Eingang mit gläserner Front. Links biege ich in einen Raum ein und finde zwei Lehrerinnen vor, die sich mit zwei Mädchen unterhalten. Eine der Frauen erbost sich über „Hass“ und sieht mich scharf an. Ich denke, es habe etwas mit meiner Verspätung zu tun und entschuldige mich. Es geht wohl um die Mädchen, und ich erkenne eine meiner Nachbarinnen in dieser Frau. Ich suche mir einen Stuhl. Diese stehen unter einem vollbehängten Kleiderständer, größere und kleinere Klappstühle aus Silberstahl mit einer schwarzen, glatten, weichen Plastiksitzfläche.

Erwacht ca. 3:00 Uhr

Ich schaue in einen großen Raum, der mich an einen Seminarraum erinnert. Er ist rein weiß. Die Schülerinnen und Schüler haben alle eine extrem dunkle Hautfarbe. Ich wundere mich, da diese separiert zu sein scheinen. Ein Gospel-Musiker mit etwas hellerer Haut lächelt mich an und meint, er unterrichte sie jetzt in Musik. Ich stelle fest, dass ich hier nicht richtig bin. Als ich mich umschaue, bemerke ich, dass ich ja schon im gesuchten Saal stehe. Auch dieser ist gänzlich weiß, die Sitzreihen sind abgestuft und in einem weiten Bogen angeordnet. Hier rechts sitzen die Erwachsenen / Eltern, links vorne auf geraden Reihen die Kinder und Jugendlichen, abgewandt von den Erwachsenen in Richtung Anhöhe bzw. auf ein Podest hin ausgerichtet, das an der Spitze ganz oben steht. Hier thront der Lehrer oder die Lehrerin.
Die Bühne, auf die die Eltern und andere Erwachsenen schauen, ist jedoch auf eine abgewandte tiefere Ebene hinblickend.
Die Schüler/innen sind hier hauptsächlich hellhäutig.
Ich setze mich neben eine schwarze Frau, die mir irgendwie bekannt vorkommt. Ich wundere mich immer noch über die merkwürdige Aufteilung, was auch sie etwas irritiert, sie nimmt es lächelnd zur Kenntnis und zuckt mit den Schultern. Auf der gegenüberliegenden Seite, etwas mehr den Kindern / Jugendlichen zugewandt sitzen nur Männer, Ehemänner, Ärzte, Anwälte, Geschäftsleute, denke ich, vorwiegend dunkelhäutig. Wir Frauen sitzen hier als Helferinnen, auch die Mütter und Ehefrauen.
Nun sollen sich die Schüler/innen einen Termin notieren und wir werden gleich aufbrechen. Der nette hellhäutigere Ehemann der mir sympathischen Bekannten? geleitet uns zu unserer Bahn, die hier im Gebäude losfährt. Wir starten hier in einem gläsernen Tunnel, die Bahn nimmt Fahrt auf und startet in die Höhe. Danach beschleunigen wir in die Tiefe. Wir haben etwas Angst und halten beide die Hände des Mannes. Er strahlt Sicherheit, Gelassenheit, Gleichmut und innere Wärme aus. Er lächelt entspannt und verständnisvoll. Die Geschwindigkeit nimmt gleichmäßig zu. Ich stelle fest, dass wir nicht auf Schienen fahren und vermute eine Schwebebahn, kann hier jedoch auch keinerlei Stangen und Oberleitungen feststellen. Einen Fahrer gibt es möglicherweise auch nicht, ins Cockpit kann man nicht reinschauen. Dort ist eine hellgraue Verkleidung. Man sieht die komplette, wunderschöne, natürliche Landschaft mit Wiesen und Baumabschnitten. Gleichfalls befindet man sich am Rande einer Stadt zwischen Hochhäusern, Bürogebäuden. Der Mann hält unsere Hände über Kreuz, so wie er sie uns reichte. Ich will ihn entlasten und wir entwirren diese. Wir fahren in einem Bogen an einem gläsernen Hochhaus entlang ein. Wir beiden Frauen befürchten ein Ruckeln, da die Bahn nicht so schnell zum Stehen gebracht werden könnte bei der Geschwindigkeit. Wir gleiten jedoch sanft auf eine andere einspurige Schiene und fahren in das Gebäude ein. Über einen Flur entlang mit rechteckigen Oberlichtern auf der linken Seite kommen wir an einer geöffneten Metalltür an. Ich vermute den Eingang zu einem Parkhaus. Hier steht eine sportliche, 30-40jährige Wächterin mit Hund als Kontrollposten. Ich denke der Hund sei dazu da, andere gefährliche oder räuberische Hunde zu erkennen. Der Mann reicht der Wächterin metallische, rechteckige Chips. Wir werden durchgelassen und befinden uns in einer weitläufigen, gebogenen Betonhalle mit leicht rötlichem Sandboden und leicht aufsteigender Spurführung. Auch die Wände sind sandsteinfarben. Vor uns laufen Richtung Ausgang ein paar füllige, große, ältere Herren, die ebenso sandfarbene Mäntel tragen, ihre Frauen haben Röcke und allesamt einen hellen Fuchskragen um den Hals. Auch die Mäntel der Männer halte ich für Fuchsleder, da diese mit Fellbesatz an der Borte ausgestattet sind. Atmosphärisch erinnert es mich an ältere Science-fiction-Filme.

Weckertuten um 5:00 Uhr

Musik: Binaurale Beats, Sound King, leider open end:
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Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#23

Beitrag von Lucinda »

16.10.2019

Ungewisse Versprechen

Ich und ein paar Leute sind bei meiner Mutter zu Hause. Draußen ist es dunkel. Im Wohnzimmer sind die Lampen ausgeschaltet. Nur das Licht aus dem gegenüberliegenden Esszimmer scheint herein. Es ist Aufbruchstimmung. Mein Sohn läuft gleich mit einer Kleingruppe Jungen zusammen mit einem Lehrer los. Es ist tiefer Schnee und kalt. Meine Mutter geht eventuell auch mit. Ich möchte hierbleiben, sage jedoch zu, dass ich (vielleicht) nachkomme. Verspreche ich etwas, was ich gar nicht möchte? Mir ist gleichfalls nicht ganz klar, wie das gehen soll. Der Schnee ist tief, draußen ist es dunkel, und sie wollen in einen Wald. - Mir fällt ein, dass sie „die Steine“, die ich gerade geistig deutlich vor mir sehe, als Richtungspfeile auslegen könnten. Nur, wie erkenne ich die „richtigen“ Steine, und wo überhaupt soll ich sie suchen? Sie könnten zudem im Schnee versinken. – Diesen Gedanken verwerfe ich schnell wieder.
Aber sie müssen solche Steine, die wie abgerundete Richtungspfeile aussehen, doch erst einmal finden. Irgendwie zu kompliziert, ob den Mann das überhaupt interessiert? Ach sie haben schon ein paar dabei. Die Steine, die ich vor mir sehe, erinnern mich an Runen.
Also irgendwie muss ich da ja doch gleich mal mitkommen, um mich zu orientieren. Jetzt wird es zeitlich aber knapp.

Wartezeit auf den Schienen

Ich sitze in einer vollen Straßenbahn, oder handelt es sich doch eher um einen Bus? – Auf der rechten Seite schraben wir fast an einer vorstehenden Kante eines großen Altbau-Gebäudes vorbei. Bin ich froh, dass ich nicht auf der Fensterseite sitze. Die Dame neben mir, die sich zu mir herüberlehnt, hat Glück gehabt. Bei einer Bahn muss so etwas doch einkalkuliert werden. Der Fahrer setzt einfach so seine Tour fort. Ich und meine Nachbarin unterhalten uns über den Vorfall und sind empört über den rücksichtslosen Fahrstil. Auf dem Gehweg hätte ja auch jemand laufen können. Da wäre gar kein Platz mehr gewesen. Die Fenster sind heil geblieben.
Wir halten dennoch bis zur Endstation durch. Um weiterfahren zu können, müssen wir zu einer Folgestation um die Ecke laufen, die Gleise entlang, über die große Kreuzung und den Schienen folgend, die eine Linkskurve beschreiben. Ich überlege, wo ich hier sein könnte und denke an Darmstadt. Die Bahn fährt gerade vorbei. Eine ultrakurze Straßenbahn, handelt es sich hierbei nur um eine Art „Lok“ für das Fahrpersonal(?), biegt rasant um die Ecke. Erst wollen wir diese noch erreichen. Nachdem uns auffällt, dass die Bahn jedoch nicht für Passagiere bestimmt ist, lassen wir uns auf den Gleisen nieder. Warum eigentlich, das ist doch gefährlich. – Naja die nächste Bahn kommt erst in einer halben Stunde. – Und wie sieht es mit anderen Linien aus?
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#24

Beitrag von Lucinda »

Träume vom 17.11.2019

1.) Ausschlagende Autos

Ich bin an einem beigen Handwaschbecken. Anscheinend habe ich im Büro ein eigenes kleines Bad, so wie andere Kollegen auch. Es geht um die Installation neuer Becken und ich werde gefragt, welches ich möchte. Gerne das aus silbrigem Metall.
An einer Tür des Gemeinschaftsbüros sind wir im Gespräch. Die Tochter eines früheren Partners hat ihren Praktikumsplatz nicht angetreten. Wir wissen nicht wieso.

Wir sind draußen in der Nähe eines Einkaufszentrums bei uns. Ich sehe wie ein Auto auf einer Brücke die Brüstung durchbricht. Ich halte dies für einen Unfall. Ich mache die anderen darauf aufmerksam. Sie interessieren sich allerdings mehr für ihre Gespräche. Nachdem der Fahrer zurücksetzt, hält er merkwürdigerweise erneut auf Öffnung zu, um sich auf die darunter liegende Schnellstraße zu stürzen. Erste Vermutungen, dass es sich um einen Traum handeln könnte, tauchen auf. Als wir in Höhe einer Fußgängerbrücke angelangt sind, fahren weitere Fahrzeuge mit Gewalt durch die Leitplanke hindurch, diesmal jedoch Richtung Fahrbahn entlang des Einkaufszentrums. Sie fliegen regelrecht in der Luft. Hinter einem dicken Pfosten der Brücke suchen wir Schutz.

Eigentlich wollte ich mir von hier aus die fliegenden Autos betrachten, die Idee eines Traumes war noch da. Doch dann bin ich emotional abgelenkt, als wir unseren Weg hinter der Brücke fortsetzen. Ich bin erneut im Gespräch mit dem früheren Partner.

2.) Kontrolleur mit flüssigem Hautausschlag

Innerhalb der U-Bahn stehe ich an einer Schranke an. Ich bin mit meinen Einkäufen vollbepackt und stelle diese auf den Boden. Ich spreche eine jüngere Frau mit Kopftuch an, ob sie auch dort warte. Sie verneint und lässt mich vorbei. In dem Moment drängen sich andere Leute vor mich. Es geht wohl um eine Kontrolle der Einkäufe durch Fahrkartenkontrolleure. Man muss eine Drehschranke passieren. Einer der Kontrolleure ist extrem füllig und trägt ein weißes Hemd. Jedoch entdecke ich an seiner linken Körperseite einen rotbraunen, großen, länglichen Fleck. An der Stelle ist das Hemd mit dem Körper verklebt. Ich ekel mich. Unter dem Hemd sind lauter kleine Erhebungen. Sein Partner erklärt, dass er an einem Ausschlag leide und er deswegen im Urlaub immer viele weiße Hemden bei sich habe, die er morgens wechsle. Ich befürchte mit den unappetitlichen Absonderungen in Berührung zu geraten. Der Kontrolleur legt es auch darauf an und will die Leute verschrecken. Er holt ein großes spitzes Klappmesser heraus und streift damit sein Hautsekret ab, welches er mir entgegen hält. Wir fahren bereits an der Station ein, an der ich aussteigen müsste. Ich bin vollbeladen und weiß nicht, wie ich rechtzeitig an ihm vorbei kommen soll. Dann muss ich wohl weiterfahren. Danach liegt das grün-goldene Klappmesser rechts auf der Sitzbank und auf der gegenüberliegenden Seite des Messers schnappt plötzlich automatisch eine weitere kleine Klinge heraus. Ich halte das für gefährlich, insbesondere für Tiere und Kinder. (2:30 Uhr)

3.) Tischerücken

Ich liege in einem Klassenraum unter dem Tisch, weil ich dort etwas mit einem Mädchen bespreche. Evtl. arbeiten wir hier auch an Plakaten. Die Schüler bekommen den Auftrag, die Tische wieder zu verrücken. Dass wir noch unter bzw. zwischen den Tischen sitzen, interessiert niemanden. Von beiden Seiten werden in dem eh schon engen Raum zwei Tische über unseren Köpfen auf uns zugeschoben. Wir werden fast eingequetscht, und ich halte einen Tisch mit meinen Händen zurück. Daraufhin schreit ein anderes neutralgeschlechtlich wirkendes jugendliches Mädchen, dass es sich dadurch am Bein verletzt habe. Ich hatte lediglich einen Tisch zurückgehalten, damit wir nicht verletzt würden, wie kann dadurch so etwas geschehen? Ich sehe, dass ihr rechtes Hosenbein am Oberschenkel einen leichten Riss hat. Ist das wirklich gerade durch den Tisch passiert? Hätte ich uns also nicht schützen dürfen? (5:00 Uhr)

Danach gelang mir das mit der Traumerinnerung nicht mehr so, obwohl ich erst um ca. 7:30 Uhr aufgestanden bin.

Die vorherigen Träume habe ich mir ohne Notizen solange gemerkt, da sie emotional einprägsam waren. Es gab allerdings noch Zwischenteile, die sich verflüchtigten, u. a. auch im Zusammenhang mit Erfahrungen mit meinem früheren Partner.

Träume 1 und 2 beziehen sich teilweise auf reale Erlebnisse:

An einem Treppenaufgang ist vor wenigen Jahren wirklich ein Auto durchgebrochen, was ich im Nachhinein gesehen habe. In fast selber Höhe steckte ein anderes Auto vor weiteren Jahren fest.

In den letzten beiden Jahren ist es mir passiert, dass Kontrolleure mich direkt beim Einfahren der Bahn aufhielten und ich fast nicht mehr aussteigen konnte, u. a. vollbeladen, obwohl sie die ganze Zeit vorher kein Ticket von mir sehen wollten - letztmalig zudem mit Lachen und der Anmerkung: „Na, das hat ja doch noch geklappt.“
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#25

Beitrag von Lucinda »

Träume vom 24.11.2019

1.) Busfahrt über eine Landstraße mit einem Scheich als Fahrer über gelbes Laub. Die Sonne scheint, noch regnet es nicht. Es ist eine rasante Fahrt. Die anderen Fahrgäste sitzen hinten, ich denke, genau aus diesem Grund. Wir wollen zu einem Ausflugsziel, an dem wir schon einmal waren. Ich hoffe, dass der Fahrer wechseln wird, wenn wir umsteigen.
Am Ende der Fahrbahn befinden wir uns an einer rundlichen Einbuchtung. Hier scheint der Umstieg für die Anschlusslinie zu sein. Führt die Hauptstraße hinter uns nach rechts an uns vorbei? Ich erkenne auch keinen weiteren Fahrweg. Ein mir bekannter Junge läuft quer durch den Wald nach rechts oben. Er will zu Fuß weiter.
Zwischen Felsblöcken geht es über das Laub durch zu einer Lichtung am Waldrand entlang. Wir müssten wohl den Fußweg hinter den Felsblöcken links hoch nehmen.
Wir stehen an einem umzäunten Sportfeld mit geöffnetem Tor im Wald, hinter uns ist wohl die Straße. Dies ist die erste Station. Ich weiß, dass wir noch eine interessante Steinformation (kleine Burgruine) rechts von uns raufsuchen werden.

2.) In der Badewanne meiner Mutter kommt rote Flüssigkeit aus der Wasserleitung. Ist das Blut oder doch nur Saft? - Sie scheint das jedoch nicht zu bemerken oder zu stören und steht unter der Wasserleitung. Es wirkt unheimlich und sie anders als meine Mutter. Das Wasser färbt sich rot, wie in einem Horrorfilm, denke ich. Die Wanne ist voll mit Personen, mit den Fahrgästen von eben(?), u. a. mit einem Baby, das dort schwimmt und dem lose Toilettenpapierwickel am Kopf und vor den Augen hängen. Ich befürchte, dass es ertrinkt und rufe meine Oma (oder ist es doch meine beschäftigte Mutter?), dass sie schnell kommen solle, um sich das anzusehen. - Ich erwache.

3.) Ein mir bekanntes Mädchen lässt ein Buch auf einem Tisch liegen, das ihrer Schwester gehören soll, sie bestätigte dies. Der Name sei hinten eingetragen. (In Wirklichkeit hat sie jedoch keine Schwester. Die Schwester scheint einem anderen, mir von früher bekannten Mädchen zuzuordnen zu sein.)
Das Mädchen mit dem Buch hört nicht auf meine Rufe. Ich hatte sie losgeschickt, da Sport bereits angefangen habe und sie weit als Letzte den Raum verließ. Andere Kinder betreten bereits den Raum und nehmen sich das Buch. Ich muss noch mit dem Lehrer verhandeln. Eigentlich müsste ich schon selber an einem anderen Ort sein, nämlich in der Sporthalle, schaffe es jedoch nicht, gleichzeitig an zwei Orten zu sein und bin verzweifelt, Ärger deswegen bekommen zu können. Ich kann nicht richtig schlucken, habe Atemnot, kein Wasser griffbereit und kann mich daher auch nicht richtig verständlich machen. Ich denke darüber nach, welchen Eindruck ich hinterlassen werde. Der mir bekannte Religionslehrer bleibt gelassen. Den kümmert das nicht. Nachdem ich mich beruhigen kann, blättere ich in dem Buch und schaue mit einem Mädchen, das das Buch gerade hält, ob dort hinten ein Name zu finden sei. Das andere Mädchen, um dessen Buch es geht, konnte nicht mehr in die Turnhalle rein, und meint nun, dass das Buch gar nicht ihrer Schwester gehöre.
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#26

Beitrag von Lucinda »

Ich glaube, ich muss mal wieder "Traumfitzelchen" notieren, um die Traumerinnerung zu fördern und KT zu evozieren.
Ich träume täglich einiges, und es scheint mir gemütlich und wohl gestimmt - viel Berufliches.

Heute Morgen um 5:00 Uhr vom Wecker aus dem Tiefschlaf gebracht, blieb noch ein Bild übrig, das ich erst jetzt notiere:

Der Gefangene und sein Wärter

Ich beobachte eine Geschichte, scheine diese zu kommentieren und erlebe diese aus den Rollen der beteiligten Personen. Ein Wärter bringt in einem unterirdischen Gang einen Gefangenen in einen anderen Kellerraum mit Gitterstäben. Etwas gräulich das Ganze. Irgendwo scheint von rechts oben aus einem schmalen, länglichen Schlitz Morgendämmerung herein, jedoch kein künstliches Licht. Die Beiden sind sich einig darüber, dass dies zu geschehen hat, beide stimmen ihren Rollen zu. Der Gefangene soll anscheinend gefoltert werden. Dazu wurde er von einem Kellerraum in eine andere Gefängniszelle mit Gitterstäben verbracht. Er wird an einer Stahlkette geführt. Der Wärter erfüllt nur seine Aufgabe, es ist sein Dienst. Der Gefangene wartet auf seine Erlösung. Bald ist er frei.

Im Traum spüre ich eine Lederschnur um meine Zunge, die eigentlich der Gefangene trägt. Diese sollte ihn zum Schweigen bringen.

Im Wachen muss ich an einen winzigen Vogel denken, den ich in meiner Jugend in einer Hecke flatternd fand. Seine Zunge war halb abgetrennt, da er an einer Schnur in der Hecke festhing. Der Tierarzt meinte, dass er es nicht überlebe. Jedoch konnten wir ihn aufpäppeln. Kurz bevor er freigelassen werden sollte, überfütterte ihn meine Mutter? mit Mehlwürmern oder war 's meine Oma oder waren wir es vielleicht doch gemeinsam? und er starb.
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#27

Beitrag von Lucinda »

19.12.2019

Nun am Abend werde ich meine zwei Traumschnipsel der letzten Nacht rekapitulieren.

Einer war ein interessanter, da aufregenderer Traum, der andere hätte einen RC beinhalten können.

Tempo - Tempo!

Ich bin am Tag mit der U-Bahn unterwegs und sitze weit vorne. Ich kann sogar durch den Fahrerstand hindurch nach draußen schauen. Das Sonnenlicht scheint herein. Der Fahrer selbst hat es sehr eilig. So schnell auf Dauer bin ich bisher mit keiner U-Bahn unterwegs gewesen. Die Fahrtgeschwindigkeit nimmt auch weiterhin zu. Das erscheint mir schon merkwürdig. Die Bahnen sind schon häufig spät dran, aber dass sich ein Fahrer derart beeilt, ist schon erstaunlich. Will er Zeit gut machen oder nun gar trotz Verspätung früh dran sein? Wieso beschwert sich gar keiner? - Hier vorne sitzt auch niemand und in der Bahn sind nur wenige, einzelne Leute verteilt. Besser ich gehe auch weiter hinten hin - bei der Geschwindigkeit. Ich finde es spannend und gefährlich zu gleich. Es ist aufregend und gefällt mir - aber sollte man das nicht lieber sein lassen?

Die Fingersocke

Ich habe ein Treffen mit anderen Kursteilnehmern und bin auf Reisen. Ich bin im Gespräch mit einer jüngeren Kursleiterin. Sie ist an meinen Socken interessiert, über die ich mich im Geheimen leicht ärgere. Sie sind weiß -schwarz und mit Ornamenten verziert, leicht durchscheinend und zu fein für Socken. Als ich versuche eine Socke anzuziehen, wirkt sie auf mich wie ein Handschuh mit Fingereinfassungen. Sollte ich diese mal zählen? - Sind doch fünf Stück, das sehe ich mit einem Blick. Aber das "Ding" passt doch nicht auf meinen Fuß. Und wenn, dann wird es gleich kaputt sein durchs Tragen in Schuhen. Die Kursleitung ist jedoch an meinen benutzten Socken interessiert. Sie findet sie sehr schön und fragt mich, ob sie sie behalten könne und was ich dafür möchte. Ich krame in meiner Schublade und finde hellgrüne, zerknäuelte Socken. Ich wundere mich darüber, Socken in dieser Farbe zu haben, freue mich jedoch über diese. Normalerweise trage ich Schwarze. Ich teile ihr mit, dass ich solch grüne Socken gerne hätte, schwarze würden aber auch gehen, da ich normalerweise ja diese Farbe anziehe. Über Grüne würde ich mich allerdings mehr freuen - mal etwas anderes. Habe ich wirklich hellgrüne Socken?
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#28

Beitrag von Lucinda »

23.12.2019

Zwei für mich persönlich spannende Traumschnipsel, die ich mir leider jedoch nicht notiert habe. Insgesamt würde ich sagen, mehrere lange Träume, von denen ich jedoch keine Ahnung mehr habe. - Leider.

Merkwürdigerweise verschwindet sogar alles beim Erwachen um den Traumschnipsel herum. Noch im Aufwachprozess ist mir klar, dass ich mir den Inhalt bestimmt merken könne. Wenn ich dann jedoch richtig wach werde, ist alles weg. - Das war früher ganz anders. - Früher war die Bildintensität auch viel stärker.

Der gefährliche Autofahrer

Ich werde in einem Fahrzeug mitgenommen. Der Fahrer scheint mir nicht ganz zurechnungsfähig zu sein, er fährt sehr rasant und rücksichtslos. Ich steige schnell aus, als wir an einer Baustellen - Schlange anhalten müssen. Links zur Gegenfahrbahn ist eine Absperrung.
Ich beobachte den Fahrer von hinten. Er lässt sich durch den Stau nicht aufhalten und fährt radikal über den Gehweg und über das Dach eines parkenden Pkws hinweg, welches hierdurch verbeult wird. Einerseits lasse ich dies gedanklich zu und fiebere mit. Ich habe schon damit gerechnet. Ich eile schnell hinter die Häuserfront über Schrebergärten hinweg, denke kurzzeitig ans Fliegen und freue mich über die Spannung. Die Sonne strahlt mir entgegen. Ich klettere über Zäune und Hecken und hoffe, dass er mich nicht erwischt, ob von hinten oder von vorne, da ich über allerhand Gestrüpp hinweg muss, was gar nicht so leicht ist, ich komme nicht so schnell voran. Vorne vermute ich einen Garagenplatz. Dort gibt es eine Zufahrt, über die er mich einholen könnte. Ich erwache.

Reptilien

Wir kommen mit einem alten Schiff an. Die Lagerhalle sieht eher aus wie ein Großraumbüro. Draußen ist der Himmel gräulich, das Licht ist nicht eingeschaltet, man sieht jedoch genug. Ich bin der Inhaber und wohne hier mit meinen Tieren. Haben wir einen Familienbetrieb?
- Ich weiß, dass einzelne unserer Auszubildenden / Kursteilnehmer bereits im Raum sind. Wohin jetzt mit den beiden Tieren? - Ich halte eine mittelgroße grüne Eidechse in der rechten Hand und trage eine dicke, große bräunlich graue Schlange mit Musterung auf meinem linken Arm. - Wir haben ja Katzen, da muss ich aufpassen, dass diese der Eidechse nichts tun und die Schlange den Katzen nichts. Ich werde abgelenkt, die Eidechse lässt sich fallen und verliert ihr hinteres Ende. Ich sehe etwas Hellgrünes, das mich an Verletzungen von Insekten erinnert. Ob sie das wohl überlebt, wo ist sie denn hin? Um mich herum laufen verschiedene Leute, die etwas räumen und sich unterhalten. Gerade noch ringe ich mit dem Kopf der Schlange, dass mich diese nicht beißt. Es ist schon anstrengend, sie zu halten. Sie rutscht mir unter dem Arm weg. Ich lasse die Schlange los. Ich denke an meinen Sohn, er weiß noch nichts von der Schlange, die sich nun unter dem Sofa verkriecht.
Gleich beginnt der Vortrag. Wir sind aber alle noch nicht fertig. Es gibt noch so viel zu tun.

Anmerkung: Das Abwerfen von Körperteilen bei Gefahr wird als Autotomie bezeichnet, welches als Selbst-Schneidung übersetzt wird.
Was das wohl mit meinem stetigen "Herumgerenne" und meinen Gelenkschmerzen zu tun haben könnte?
Das ist etwas anderes als Autonomie. :shock:

Das halte ich für interessant, da es auch im anderen Traum bereits um das Auto ging, was mit "Selbst" übersetzt wird.
Aber auch die "Schlange" im Sinne eines Staus und die Radikalität der Überwindung des Staus - allerdings nicht durch mich selbst - kam hier bereits vor.

Irgendwie scheint jemand anderes mein Selbst zu fahren, um mich dann damit wohl zu verfolgen? - Symbolisch gesehen. :lol:
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#29

Beitrag von Lucinda »

Träume vom 25.12.2019

Die Vorhalle

Ich bin im Haus meiner Mutter. Der Flureingang an der Haustür ist innerhalb des Hauses mit einem hohen Rundbogen aus milchigen, beige-gelben, rechteckigen Deckenlichtern überdeckt. Ob sich außerhalb wohl Kletterpflanzen hochranken? - Bemerkenswert diese Vorhalle, aber sie ist wahrscheinlich schon immer dort gewesen. Sie gefällt mir. Ich will auch gar nicht darüber nachdenken, sonst ist sie vielleicht weg.
Meine Mutter in jungem Alter kommt durch die Tür hinein und ist mir irgendwie unheimlich. Sie verdächtigt mich, etwas Unrechtes getan zu haben, vielleicht hat es mit meinen Gedanken über die Vorhalle zu tun. Ich wollte ihr gerade mitteilen, wie schön diese doch sei.
Hinter mir ist ein grünlich gefliester, breiter Flur mit zwei (?) Stufen und nach oben seitlich angrenzenden Mäuerchen mitten im Raum.
Es wirkt auf mich wie eine Art Café, jedoch ohne Möbel und ohne Gäste. Ich bin dort oben mit einer anderen weiblichen, jüngeren Person und schaue Richtung Eingang bzw. sehe meine Mutter ärgerlich hereinkommend, erinnere mich aber an nichts weiter. Gibt es auf der linken Seite entlang der Wand noch weitere Stufen, über die meine Mutter nun hochkommen könnte, oder ist sie bereits in den Raum unterhalb der Stufen ins Zimmer gelaufen? Ist da wirklich eine weitere Person bei mir oder halte ich doch nur ein Stück Gummi bei mir? – Hinter mir ist doch jemand, der aufpasst, aber ich sehe nichts, schade.

Der Spielzeugpanzer

Wir warten auf einen Vortrag bzw. in einer Art Kellerraum auf eine Veranstaltung. Warmes Licht scheint in dem braun gekachelten Raum mit weißer Deckenkuppel und bogenartigen Stützpfosten.
Ich setze mich - neben einen geschwungenen Pfosten nahe der Wand - auf die Schulbank zu einem lustigen Mädchen. Ich meine, sie solle noch weiterreinrutschen und stelle dabei fest, dass sie nicht nur neben einem weiteren Mädchen sitzt, sondern neben ihr noch Eines, mir von früher her bekanntes Drittes bereits dort platzt. Das hatte ich gar nicht bemerkt. Das Mädchen schaut rüber und lächelt mir freundlich zu.
Auf der rechten Seite stehen Lehrer eng neben mir an der Wand und unterhalten sich. Es ist mir unangenehm, dass ich ihnen so auf der Pelle zu hängen scheine. Dabei stelle ich fest, dass mich einer der Lehrer freundlich hält. Das habe ich zuvor gar nicht bemerkt.

Ich entscheide mich, mir jetzt doch einen anderen Platz zu suchen. Die Wand wirkt jetzt wie ein gewöhnlicher Raum, an dem sich die Lehrer weiter unterhalten. Hier ist es dunkel, die Wand wirkt bläulich. Weiter vorne scheint gräuliche Tageshelligkeit durch ein breites Bodenschaufenster. Dort sitzt auf der Fensterbank ein einzelner Junge, der irgendwie leicht verärgert und mit sich selbst beschäftigt wirkt. Auf dem Boden stehen Spielsachen, die ich mir anschauen möchte, ob diese wohl ihm gehören und er hiermit zu motivieren ist?

Vor einem mehrstöckigen Haus (Texanische Holzvilla mit Balkongängen) ist eine Baustelle aus aufgeschichtetem Schlamm. Ein aus braunem Plastik, sehr fragil wirkender, offener Baulaster, der so klein wie aus einem Überraschungsei ist, lässt sich zu einem mit einer Plastikplane überdachten Laster ausziehen. Hoffentlich fällt dabei nichts auseinander. Nebenbei bemerke ich eine im Verhältnis übermäßig große, solide Plastikfigur zum Stecken – ohne Beine, ein Junge (schwarze Haare, rotes Oberteil, weiße Steckverbindung), der wohl den Fahrer darstellen soll. Dieser Plastikjunge erinnert mich an den Jungen auf der Fensterbank, ob er wohl Autismus hat? – Nun sehe ich, dass sich der Laster weiter verändern lässt, wie interessant. Er trägt einen Kessel in sich, der sich wie ein Uhrwerk selbständig bewegt. Er sieht nun aus wie ein Panzer mit einem rotierenden, runden Dampfkessel in der Mitte. Wie der Junge wohl darauf reagieren wird, dass ich mit seinen Sachen spiele oder sind dies gar nicht seine?

Wir brechen auf und müssen alles auf dem grauen Teppich zusammenräumen. Ich dachte wir bleiben noch eine Weile.
Hinter der Glastür - vor uns rechts ist ein Bauwagen, der wohl die Toiletten beherbergt. Hier kommen Kinder die Stufen herabgelaufen.

Traumfragmente mit folgendem Titel von Theta Realms rekapituliert: [External Link Removed for Guests]
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#30

Beitrag von Lucinda »

Träume vom 26.12.2019

1) FürSorge

Eigentlich sind wir ja gerade privat unterwegs. Mein Sohn reicht mir ein Buch, das wir eben von einem Paketshop abholten.
Beim Rausgehen rempelt mich eine große, ältere Frau an. Ich stelle fest, dass sie mir auf die Hand sabberte. Draußen rufe ich meinem Sohn hinterher, um ihm schnell das Buch weiterzugeben. Der Speichel tropft aber bereits auf das glücklicherweise versiegelte Buch und rinnt mir in meinen Ärmel hinein. Ich will ihn mir abwaschen und wieder zurück in das Gebäude laufen. Ich beobachte wie diese Frau in eine Streitigkeit mit einer anderen gerät und habe den Eindruck, dass ihr eingeschränkter Intellekt dazu ausgenutzt wird, ihr Geld abzuknüpfen.

Nun bin ich anscheinend die Betreuerin dieser Frau.
Ich frage sie, ob ich mit der Anderen alleine sprechen oder es mit ihr zusammen klären solle. Sie möchte nichts von beidem haben, ich aber weiterhin gerne meine Hände waschen. Als ich Richtung Glasvorbau der Klinik laufe (ehemals Paketshop), ist sie etwas irritiert, dass ich sie nun alleine lasse.
Dort im Eingangsbereich wartet ein mir bekannter Junge, der hier wohl schon öfter einen Aufenthalt hatte. Er ist alleine und wirkt traurig.
Ich frage ihn nach seinen Freunden. Er ist etwas durcheinander und meint dann, er bleibe immer zwei bis drei Wochen in der Klinik. Seine Freunde seien ebenfalls in regelmäßigen Abständen da, aber verließen genau denn, wenn er dort sei, wieder die Klinik, so dass sie nicht zusammen kämen. Ich erfahre, dass er Appetitzügler von seinen Eltern aus nehmen solle, da diese ihn für zu dick hielten, was aber gar nicht der Fall ist. Ich habe ein Bild der Eltern im Kopf, diese sind aber eigentlich die Eltern eines anderen Mädchens und selber wirklich korpulent. Ich erzähle dem Jungen etwas über Projektionen, womit er aber nichts anzufangen weiß.

Später nehme ich ihn mit zu meiner Mutter. Nun ist er ein Baby, schaut mich an und schläft ein. Er wirkt irgendwie künstlich, etwas stimmt nicht mit ihm - er rollt aus dem Bett und fällt auf den Boden. Ich will ihn zurück in die Klinik bringen. Ach mein Sohn und meine Mutter müssen dort auch noch auf mich warten, was ist eigentlich aus der alten Frau geworden? – Meine Oma kommt aus dem Zimmer und reicht mir das Chinchilla. Ich solle mal sein Auge betrachten, mit dem Tier stimme etwas nicht. Ich denke: „Ohje, stirbt es?“ – Aber es ist wohl nur das Auge.
Draußen ist es dunkel, in einer Stunde ist es bereits 22:00 Uhr, wie soll ich das alles noch zeitlich schaffen?

Ich höre gruselige, nervenzerschmetternde Frauenschreie. – Erst einen mir bekannten Jungennamen rufend, darauf folgend: „Böleschenko oder Leschenko!“, habe es mir nicht notiert.

Ich erwache, vielleicht war draußen ein Hund gemeint, es war jedoch mitten in der Nacht, zwischen 2:00 und 3:00 Uhr.

2) Vibrationszustand

In einem Traum bemerke ich einen schlafparalytischen Zustand, aber am Übergang als körperlich betäubten Entspannungszustand.
Die kleinste Erschütterung könnte mich hier heraus bringen. Ich rede innerlich mit meinem Sohn, dass er mich jetzt bloß nicht stören dürfe. Dabei fällt mir nicht direkt auf, dass ich mich bereits im Traumzustand befinde. Also es ist eher die Phase nach der Vibration im Traum.

Prompt weckt mich mein Sohn und ich bin vollends wach.

3) Recht-Mäßigkeit

In einem Museum betrete ich eine Wendeltreppe nach oben, ich möchte keinen Aufzug nehmen. Oben unter der Decke angekommen, fängt die Metalltreppe zu rotieren an. Anfänglich halte ich es für eine Performance – die Treppe soll sich drehen wie ein Karussell. In der kleinen Bücherei an der Seite befindet sich das Büro der Museumführerin. Ich selber halte ein kleines Tier in meiner Hand, wohl das Chinchilla von vorhin. Eine andere Frau hinter mir fällt fast von der Brüstung. Hier scheint etwas nicht zu stimmen. Die Damen aus dem Büro sollten doch merken, dass die Treppe gar nicht stoppt und nun schwankt sie sogar. Ich halte die sich außen am schleudernden Geländer haltende und beinahe herabfallende Frau fest. Wie soll ich mich jetzt noch um mein kleines Tier kümmern können? Ich muss es wohl darauf ankommen lassen und es notfalls selbst opfern, nur um mal wieder zu tun, was von mir erwartet wird. Gleichzeitig fühle ich mich für diese Frau jedoch verantwortlich, sie tut mir leid, gerade weil sie nicht meine Hilfe einfordert. Ich kann sie nicht einfach fallen lassen.

An mich selbst brauche ich da gar nicht erst zu denken, das wäre nur kraftraubend.

Als der Defekt bemerkt und die Treppe gestoppt wird, steigen wir aus, rechts im Turm abzweigend ist die kleine Bibliothek, links erreicht man eine größere offene Ebene.
Wir kommen alle heil an, mein kleines Tier ist nun ein kleines Mädchen.

Links neben dem Treppenaufstieg fährt eine massive, rechteckige Mahagoniwand automatisch in den Raum hinein. Ich halte dies beim Abstieg der Treppe für gefährlich und schiebe das Mädchen zur Seite. Stellt dies einen Eingang zu einem anderen Raum dar oder soll man eine Art Schrank dorthin als Durchgang beschreiten?

An einem Marmortisch an der Wand gegenüber sitzt mein Vater. Dies scheint wohl der Café-Bereich des Museums zu sein. Dort liegt ein buntes Armband aus Natursteinen, das wohl jemand vergessen hat, mitzunehmen. Es ist bereits bezahlt. Ich versuche den Preis zu erkennen, der mir doch im vierstelligen Bereich viel zu hoch zu sein scheint. Es ist auch kein Euro-Zeichen erkennbar. Daher halte ich es für den Cent-Preis. Wurde absichtlich diese irritierende Auszeichnung angebracht?
Mein Vater will dem Mädchen das Armband schenken. Ich meine, wir müssten da erst mal nachfragen, ob das Armband nicht von jemandem vermisst werde. Mein Vater würde es einfach mitnehmen, es sei ja bezahlt und niemand da, dem es gehöre. Ich dachte dabei eher daran, dass es für ein anderes Kind gekauft worden sein könnte.

Auf dem Weg geradeaus zur Kasse bzw. zum angrenzenden Shop schießt rechtsseitig von uns plötzlich eine große, solide Marmorskulptur mit goldenen Verzierungen aus dem Boden nach oben. Hier sollen früher rechtmäßig vor dem Gesetz Verurteilte ihren Tod am Strang erlebt haben. Gewisse Assoziationen zu dem Treppenkarussell kommen mir in den Sinn. Meine Güte! – Was hier als Recht angesehen wird! – Welches Recht nehmen die hier sich eigentlich raus? - Das ist ja lebensgefährlich!

Die Verkäuferin hinter der Kasse will das mit dem Armband prüfen. Ich sage, es sei schon bezahlt, aber halt vergünstigt gewesen. Ich versuche ihr meine Bedenken zu erklären, nicht nur dass die Käufer zurückkommen könnten, sondern dass es ja reduziert sei. Nach einer Weile versteht auch sie, was ich meine und ich konnte sie davon überzeugen, dass wir dafür noch etwas zahlen müssten – mindestens den Aufpreis der Reduzierung zum Vollpreis. Sie wolle nochmal nachfragen. – Nun bin ich aber selber empört und zweifle an meiner übergroßen Ehrlichkeit. Meine Oma will hier auch noch was kaufen, wovon ich doch abrate.

Unter diesem ganzen „Blödsinn“ vergaß ich das kleine Mädchen, das zwischen den gefährlichen Kunstwerken alleine umherrennt. Als ich aus dem schmalen Laden herauskomme, entdecke ich wieder das Treppenhaus mit der Stahltreppe, zwischen der große Spalten angrenzend zum Boden offen klaffen, so dass kleine Kinder dort hinabfallen könnten. Ich sehe das fröhliche Mädchen, das jetzt noch kleiner wirkt, aber verstehend und weise zu lächeln scheint. Gleichfalls meine ich, dass es doch noch gar nicht so recht erkennen könne, was ich ihm erklären wolle. Es möchte, dass ich glaube, es verstehe, um mich zu beruhigen. Das war aber nicht mein Ziel. Vielleicht weiß es doch mehr als ich erkennen kann?
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