Lucindas halbbewussten Klarheiten

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Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#76

Beitrag von Lucinda »

28.05.2020

Der Virus

Während einer Busfahrt stehe ich am Eingang der mittleren Türe. Der Fahrer startet an einer mit Wellblech überdachten Haltestelle neben einer mehrspurigen Schnellstraße. Wir fahren unter einer Brücke eines großen Gebäudekomplexes durch. Ich möchte mich nicht an einer Stange festhalten, um diese aus hygienischen Gründen nicht anfassen zu müssen, zumal links von mir, direkt davor, ein großer, korpulenter Kerl steht. Der Bus fährt mittlerweile schubweise viel zu schnell. Sollte er abrupt abbremsen, könnte der schwere Mann auf mich fallen. Er schwankt zu mir rüber, ich falle daraufhin plötzlich in seine Richtung und remple ihn an. Das ist mir unangenehm. Ich fasse nun doch die Stange an. Wir lachen miteinander und unterhalten uns über die viel zu hohe Geschwindigkeit, welche ihn nicht wirklich zu stören scheint. Eine ältere Frau mit Mund-Nasenschutz ist jedoch empört über den Fahrstil und etwas verängstigt. Ich weise meine Familie darauf hin, dass wir an der nächsten Station, der vor der Endhaltestelle, aussteigen werden. Ich will hier auf den Folgebus warten. Der Fahrer soll nicht merken, dass wir wegen ihm aussteigen, sonst fährt er absichtlich vielleicht noch radikaler und rücksichtsloser. Anderen Fahrgästen geht es ebenso. Endlich können wir aus dem Bus raus.
Zusammen mit der Gruppe warten wir in einer kleinen, engen Wartehalle mit abgestuften Sitzreihen aus Stein, hinter denen sich ein milchig, trübes Fensterglas befindet.
Der Busfahrer hat wohl noch Pause. Ich entdecke einen Jungen (T.), den ich kenne, der gerade vor jemandem wegrennt. Er hat Spaß dabei. Ich stehe zwischen dem korpulenten Mann von vorhin und einem jung wirkenden, leicht dunkelhäutigen Mann, der größenmäßig klein wirkt, schlank ist, jedoch ziemlich behaart ist (schwarzhaarig). Der Junge hätte den Mann fast überrannt, da er nach hinten schaute. Ich frage den Schmächtigen, wie alt er denn sei. Er scherzt, weil er sein Alter anscheinend nicht verraten möchte: „Zwischen 20 und 80 Jahren.“ Ich schätze ihn auf ca. 35 Jahre, obwohl er als Jugendlicher durchgehen möchte. Als ich seine Augen betrachte, fällt mir auf, dass er bereits von dem Virus befallen ist. Das Augenweiß ist am Augenlid rot unterlaufen. Anfänglich will ich den großen, kräftigen Mann mimisch darauf hinweisen. Ist er es überhaupt noch oder ein ganz anderer? Er wirkt nun jünger und hat rote Haare und einen ebensolchen Schnauzer. Er sabbert vor sich hin. Ich erkenne das krankhafte Augenrot. Ich will hier schnell raus. Meine Familie steht irgendwo in meiner Nähe, hinter einem Türrahmen. Ich kann sie jedoch verbal nicht auf die Ausbreitung des Virus aufmerksam machen, da ich befürchte, dass die Infizierten dann erst recht über uns herfallen. Wie ich jetzt feststelle, sind die meisten Personen gräulich-dunkelhäutige Chinesen, die aufgereiht und einheitlich gekleidet, hinten an der Wand auf den Bänken im Schatten sitzen. Alle sind bereits stark erkrankt und haben rot unterlaufene Augen. Wir können doch nicht denselben Bus nehmen. Jedoch bleibt uns keine andere Möglichkeit, sonst kommen wir hier nicht mehr weg.
Der Fahrer tritt ein und macht uns darauf aufmerksam, dass er gleich losfahre. Ich packe schnell meine Sachen, welche u. a. aus einer offenen Großpackung mit Tempo-Taschentüchern bestehen. Diese steht direkt vor den Chinesen. Ich sammle noch Wischtücher meines Sohns ein und stopfe sie in die Packung hinein. Die Krankheit breitet sich rasant aus. Da kann man nur hoffen, die letzte Station zu erreichen, ohne von den offensichtlich Erkrankten überwältigt zu werden. Die Chinesen bleiben größtenteils im Wartesaal zurück, da sie bisher glücklicherweise nicht mitbekommen haben, dass wir starten werden. Hoffentlich bleibt es dabei. Die infizierten Männer fahren jedoch mit.
Erwacht um 4:38 Uhr mit merkwürdigen Kopfschmerzen - aber es ist wohl nur das Wetter. lol

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Lucinda
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#77

Beitrag von Lucinda »

Nachtrag zum 28.05.2020

Es gab noch einen Folgetraum, in dem es um einen Wirkstoff gegen das Virus ging, namens: MDHR

Traum vom 29.05.2020
Rauswurf und Kurzschluss

Ich bin mit einem Partner in eine neue Wohnung im Obergeschoss eines Hauses eingezogen, die eine füllige, ruhige, ca. 60 – jährige Dame vermietet.
Um die Wohnung zu erreichen, muss man über eine steile Stiege mit schmalen Stufen hinauf laufen – direkt neben der Treppe links befindet sich der Wohnungseingang. Am Ende der Treppe hängt eine Glühbirne.
In dem Moment, als ich mich gerade niederlassen möchte und mich über die ruhige und gemütliche sowie geräumige Wohnung freue, wirft mich der Partner umgehend aus der Wohnung. Er hätte etwas anderes zu tun, als sich mit mir zu beschäftigen, ich hätte mich ja auch entsprechend verhalten.
Ich frage mich, ob wir die Wohnung denn nicht gemeinsam anmieteten.

Im Anschluss befinde ich mich in einem Schwimmbad. Nun bin ich alleine hier. Mit der Strömung schwimmt man im Kreis um eine Säule herum. Ich beschleunige und bin über mein Tempo überrascht. Vor mir habe ich Füße eines jungen Mädchens. Beim Beschleunigen muss ich aufpassen, die Füße nicht ins Gesicht zu bekommen. Zwischenzeitlich gibt es einen Stromausfall. Unter einer Brücke blitzt die Beleuchtung hell auf und erlischt. Danach schwimmen wir weiter, da man durch das einfallende Tageslicht genug sieht. Ich frage mich, ob ein Kurzschluss aufgrund des Wassers entstand und ob der Traum-Ehemalige später mit seiner Freundin ebenfalls das Schwimmbad besuchen werde.

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#78

Beitrag von Lucinda »

30.05.2020

Nachwuchs

Ich entdecke neben dem Herd meiner Mutter einen Katzenwelpen, weiß und getigert. Er muss verstoßen worden sein. Wie ist er dorthin gekommen? Ich meine, dass er erst geboren sein könne. Er muss doch gefüttert werden. Unsere Katzen geben keine Milch. Wieso hat er dann schon Fell und offene Augen? Er kann ja auch schon laufen und wirkt recht kräftig. Er trabt auf ein kleines Terrarium zu, das neben dem Spülbecken steht. Dort verrückt er auf Kleintierstreu einen grünen Playmobil – Tisch. Es wäre wichtiger, ihn zu füttern. Aber er spielt doch gerade so schön und freut sich über die Playmobil – Einrichtung. Gibt es dort auch Figuren? Ich will Futter holen… Ein bisschen Grünzeug ist in dem Terrarium ja noch vorhanden. Ich stelle mir vor, wie schön es wäre, einen Teich in der Erde für die Figuren zu bauen. Wir rutschen gemeinsam mit den Figuren einen Hügel hinab. Der Teich darf nur flach sein, damit das Kätzchen nicht untergeht…..

Die Raupen brauchen frisches Grünzeug. War es nicht eben noch ein Kätzchen? – Eine Raupe ist schon deutlich größer, hat jedoch schlaffe Haut. – Habe ich sie fast verdursten lassen? – Nur mit der Ruhe. Sie hat sich wohl gehäutet, deswegen ist sie bereits so groß. Wie können die Raupen in der kurzen Zeit so gewachsen sein? Ich habe von einem Mann Zweige des Futters geschenkt bekommen, sie sind selten zu finden. Eigentlich hätte ich sparsamer damit umgehen sollen. Die Blätter im Terrarium sind schlaff. Die Raupen brauchen welche mit mehr Wasser. Ich habe Zweige in meinem Zimmer, die ich holen möchte.

Ich muss aus dem Wohnzimmer gekommen sein. Ich rutsche eine weiße, schiefe Ebene hinab. Sie ist breit genug für mehrere Personen. Nach unten muss man springen. Das ist doch noch ziemlich hoch. Aber glücklicherweise gibt es am Ende der Rutschfläche silberne, stabile Haltegriffe aus Metall, von denen aus man sich fallen lassen kann. Nur so kommt man hier – in einem Hotel? – zu den Toiletten. Ich gehe nun eine weitere, längere, schiefe Ebene nach links oben hinauf, um die Zweige zu holen. Es hat etwas von abgestuften Sitzreihen wie in einem Stadion.
Ich sehe mir einen Film an: Zahlreiche Prominente, die in einem breiten, offenen Wagen, der mich an Kennedy erinnert, lachend und ausufernd feiernd über einen Platz zwischen einer Masse an Zuschauern vorbeifahren. Sie sitzen mehrreihig im Wagen. Ich stelle mir vor, wie sie ins Schleudern geraten und der Wagen sich quer stellt. Im Traum könnte es passieren, dass der hintere Teil des Wagens den vorderen überholt. Das ist ja wie im Traum: Nun stülpt sich der Hintere über den Vorderen und schiebt sich durchsichtig schimmernd hindurch. Meine Traum-Mutter steht unerwartet hinter mir und holt mich aus dem Film heraus.
Als ich oben auf der Plattform, mit weitem Blick auf eine grüne Wiesenlandschaft, Zweige aus einer Bodenvase hole, begegnet mir mein „Traum“-Partner. Er erinnert mich an den Sänger von „Simply Red“, welcher alles andere als „mein Fall“ ist. Zum Schein bekomme ich beiläufig einen Backenkuss von ihm zugeworfen. Wissentlich, dass er es nicht ernst meint. Nur zum Schein für die Öffentlichkeit. Ich bin enttäuscht und fühle mich „verarscht“.
Meine Mutter bekommt es mit, versteht es jedoch nicht, dass er etwas vorspielt.

Ich gehe in mein Kinderzimmer, um Zweige aus einer Vase zu holen. Die Vase steht auf dem Boden. Zweige mit kleinen Dornen bleiben an meinem Hosenbein stecken und verfangen sich. Ist das denn das richtige Futter? Sind das nicht Brombeerhecken? – Die Raupen brauchen doch etwas ganz anderes. Warum war ich nur so verschwenderisch? Ach ja, die eine Sorte ohne Dornen ist leer, nun müssen diese mit den Brennhaaren her. Ich habe lauter Brennhaare wie von Brennnesseln an den Beinen. Kann ich sie abwischen – das sollte gehen. Ich rufe meine Mutter – wie mit Kinderstimme: „Mama!“
Ich nehme es jedoch nicht ernst.

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#79

Beitrag von Lucinda »

04.06.2020

Schmusebär

Ich bin in einem Einkaufsmarkt und schaue in der Nähe der Kasse doch nochmal in ein Regal mit Restbeständen an Plüschtieren, (was ich im Wachleben sonst nicht tue). Eigentlich sollten die Plüschsachen reduziert sein, doch wirken sie aufgrund der Höhe, als handle es sich um Originalpreise. Gerade weil die Waren leicht schmuddelig sind, halte ich 20 € dafür für überteuert. Ich nehme eine kleine Plüschfigur mit Schlenkerbeinen und Armen wie zu einem Kreuz ausgebreitet in die Hand. Nebendran liegt ein weicher, schlabbriger Elefant, wie der, den ich meinem Sohn einst schenkte. Links im Fach in einer Ecke unter den wenigen anderen, leicht benutzt wirkenden Objekten entdecke ich einen ROTEN Teddybären, ähnlich dem, den ich früher hatte. Meiner war jedoch aus Samt mit Glitzerfäden. Das war ein außergewöhnlich schönes Exemplar. Wieder einmal wundere ich mich, wie Leute so etwas Kitschiges wie Teddybären sammeln können. Ich gehöre jedoch nicht dazu – oder etwa doch? Eigentlich finde ich den Teddy gar nicht sooo schön, aber er ist ROT.
Ich betrachte mir seine längliche Schnauze, er wirkt natürlicher als mein Früherer. Doch der sah freundlicher aus, eben wie ein Spielzeug. Ich halte ihn die ganze Zeit in meiner Hand und setze ihn neben mich aufs Sofa. Ich spreche ihn direkt an, das wundert mich. Ich streichle ihm über den Kopf und singe ihm ein Lied. Merkwürdigerweise bin ich emotional berührt. Auf einmal hat er die Farbe einer unserer Katzen und bewegt sich. Er schlabbert mit seiner Ameisenbären-Zunge über seine längliche Schnauze – genauso, wie wenn eine Katze sich putzt. „Das kann doch gar nicht sein!“, unterschwellig glaube ich jedoch daran, das Traumbewusstsein ist im Hintergrund aktiv. Neben dem Teddy sitzt der benannte Kater. Hoffentlich kommen sie sich nicht ins Gehege bzw. hoffentlich zupft der Kater nicht an dem hübschen Bären, der zu mir hinüberschaut. Ich rufe meinen Sohn, um ihn auf den lebendig gewordenen Bären aufmerksam zu machen. Ich überlege wie ich den Teddy nennen könne: „Mein Schmusebär oder mein Kuschelbär?“

Schlidderpartie

Die Morgensonne scheint. Ich treffe an meiner Hauptarbeitsstelle ein, die jedoch verändert wirkt und auf einem leichten Hügel liegt. Mir fällt auf, dass ich meine Tasche gar nicht mitgenommen habe, deshalb fühle ich mich also so frei. Ob ich zu Hause anrufen soll? Habe ich denn überhaupt meine anderen Sachen wie mein Handy mit dabei? Selbst meine Hosentaschen sind leer bis auf meine Hausschlüssel, die habe ich wenigstens eingesteckt. Und eine Tüte mit Büchern habe ich wohl mitgenommen. Da muss ich etwas Verkehrtes gegriffen haben. Das sind die Schulsachen meines Sohns. Das ist jetzt zu spät, mich darum zu kümmern. Das erledige ich später. Ich gehe durch die Eingangshalle und zur anderen Seite hinaus. Dahinter befindet sich ein langer, steiler Abhang, eine schiefe Ebene. Im Schatten auf der linken Seite ist ein Sportplatz mit einem Gitter mit einzelnen Löchern. Die sind wohl beim Schliddern entstanden. Der breite Weg führt über größere, grobe, spitze, beige Kieselsteine steil nach unten. Auf der rechten Seite gibt es anfänglich noch ein Geländer, welches sich an einer schwarz getönten Glaswand befindet. Noch vor der Mitte des Weges ist allerdings keine Haltemöglichkeit mehr. Einzelne Jugendliche rutschen den Weg nach unten, manche hangeln sich am Zaun entlang, andere rennen den Abhang in großen Schritten hinunter. Dieser Weg muss über Nacht errichtet worden sein. Der war doch gestern noch nicht da. Als ich noch darüber nachdenke, wie ich mich über die spitzen Stein hinabschliddern lassen könne, bin ich schon fast unten angelangt. Auf dem letzten Abschnitt des Gefälles befindet sich ein schwarzes Wasserbecken, welches zum Ende des Weges hin flacher wird bis es auf eine gerade, breite Querfläche eines Weges, der nach links führt, ausläuft. Ich denke, dass mit dem Wasserbecken ist eine schöne Sache zu der sommerlichen Zeit. Die Jugendlichen haben ihren Spaß damit.

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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#80

Beitrag von Lucinda »

07.06.2020

Ich stelle fest, wenn ich nicht regelmäßig meine "Traumfragmente" notiere, scheint generell die Traumerinnerung abzunehmen.

Seitwärts statt aufwärts

Ich bin mit einer kleinen Gruppe beruflich unterwegs. Wir befinden uns in einem engen Flur. Von hier aus muss man nach oben fahren - in den 2. Stock. Ich traue dem Aufzug nicht. Ein Treppenhaus scheint es nicht zu geben. Es geht nur mit dem Aufzug. Im Traum vermeide ich Aufzüge, aber auch im Wachleben gehe ich nach Möglichkeit zu Fuß. Ich protestiere und suche mir einen anderen Weg. Es muss doch ein Treppenhaus geben. Ich will den Flur nach rechts verlassen und stelle dabei fest, dass es hier genauso eine "Aufzugtür" gibt bzw. eine automatisch sich schließende Doppeltüre wie in einem Zug. Sie steht offen. Vor diesen "Aufzügen scheint es kein Entrinnen zu geben. In einem Zwischenraum zur nächsten automatischen Doppeltüre kann ich stehen bleiben. Sollte man hier eingesperrt werden, bekommt man irgendwann keine Luft mehr. Außerdem könnte es sich um einen weiteren Aufzug handeln, wozu sollte sonst diese Kabine dienen? Ich will aus diesem Bereich raus. Dahinter liegt ein Eingang in einen Seminarraum. Hier wollten wir doch hin. Sind wir schon im zweiten Stock? - Wahrscheinlich mussten wir gar nicht nach oben. Die Türe steht auf. Der Raum ist jedoch so voll wie früher an der Uni. Die Leute stehen am offenen Eingang bis in den Flur hinaus. Hier bekommt man gar nichts mit, was geredet wird. Rechts nebendran sind wiederum zwei Aufzüge, die geschlossen sind. Wo sind meine Kolleg(inn)en? - Sie müssen sich noch auf der anderen Seite befinden oder sind sie doch mit dem Aufzug gefahren?

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#81

Beitrag von Lucinda »

09.06.2020

Regelverstoß

In einem öffentlichen Gebäude (einer Arbeitsstelle im Traum) hänge ich im 1. Stock meinen Wintermantel samt Schirm an einer Kleiderablage der Angestellten in einem Nebenraum auf. Eine mir unbekannte Mitarbeiterin lukt herein und beäugt ohne etwas zu sagen meine Handlung kritisch. Als ich meinen Traumkollegen im Erdgeschoss im Wartebereich treffe und er dort seine Jacke ablegt, fällt mir ein, dass wir die Jacken ja nun hier im Sammelbereich aller Besucher aufhängen sollen, was mir nicht gefällt. Da kann ja jeder dran. Wieso werden wir „ausquartiert“? Die Angestellte von vorhin, welche ich bisher für eine Kollegin hielt, bemerkt unser Gespräch und will mir „freundlicherweise“ meinen Mantel bringen. Ich habe den Eindruck, sie möchte nicht, dass ich nochmals nach oben gehe. Ich habe vergessen zu sagen, dass ich dort einen Schirm aufgehängt habe. Dann muss ich später wohl doch selber noch einmal gehen. Sie hat ihn jedoch dabei und übergibt mir meine Sachen verschmitzt lächelnd. Ich fühle mich genötigt, mich zu bedanken. Im Anschluss ergreift sie ihr Funkgerät, um eine Frau zu melden, die gegen irgendwelche Vorschriften verstoßen habe. Als ich mich mit meinem Kollegen unterhalte, wird mir klar, dass sie eine Meldung über mich per Funkgerät herausgibt, dass ich mich nicht an die „Regeln“ halten wolle und gegen die „Kleider - Anordnungen“ verstoßen habe. Es ging lediglich um die Kleiderablage und es war ein Versehen. Sonst bin ich doch sehr gewissenhaft.

Als ich später von meinem Kollegen in seinem Wagen mitgenommen werde, ist es draußen bereits dunkel. Die Fahrbahn ist nass und es gibt Sprühregen. Auf einer fünfspurigen Autobahn will er hinter der Auffahrt zwei Spuren weiter nach links, da die Bahnen weiter vorne in eine andere Richtung abzweigen. Es ist dichter Feierabendverkehr, die Scheinwerfer spiegeln sich auf dem feuchten Boden. Zwischen den Fahrbahnen gibt es flexible Manschetten. Weiter vorne befindet sich eine Baustelle. Von hinten rechts düst ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit heran, schneidet meinen Kollegen und lässt ihn nun nicht mehr auf die mittlere linke Spur wechseln. Es handelt sich dabei um die Mitarbeiterin von vorhin. Er meint dazu: „Das ist so typisch für sie, dass sie sich erst so aufspielt und sich selber nicht an Regeln hält außerhalb ihres Dienstgebiets.“

An unserem Zielort angekommen fahren wir später durch eine Hauptstraße einer wunderhübschen Altstadt, verschneit und überall fast schon weihnachtlich beleuchtet, insbesondere mit grünlichen Lämpchen, welche mich an eine frühere, gelblich-grüne Lichterkette von mir erinnern. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. Es wirkt so gemütlich und freundlich. In einer aufsteigenden Seitenstraße entdecke ich einen dunklen, amerikanischen Laster im Schatten stehen. Er wirkt ziemlich düster und wie im Verborgenen abgestellt.
Wir sind wohl auf dem Weg zu einer Gaststätte, um uns dort mit dem Team zu treffen. Unterwegs wische ich getautes Schneewasser von einem rustikalen, lackierten, gelblichen, zerfurchten Holztisch ab. Ich entdecke eine Pfütze auf einer durchsichtigen Abdeckplane, die Teile der Landschaft, die wie ein Modell des Ortes wirkt, schützt. Ich bin ganz angerührt von dem netten Ort, der hier als Modell unter der Folie mit Tauwasser, wohl schon fast vergessen worden ist.

Ein wildes, penetrantes Scharren an der Zimmertüre weckt mich. Es ist 4:57 Uhr – wie pünktlich der Kater doch ist.

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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#82

Beitrag von Lucinda »

10.06.2020

„Fügen – gemütlich“

Ich stehe zusammen mit meinem Sohn und einer weiteren Person bei uns auf der Straße. Wir haben viel zu transportieren. Ich möchte meine Englisch-Aufgaben doch noch abgeben. Um 8:35 Uhr hat der Unterricht bereits begonnen. Auf der gegenüberliegenden Seite steht doch ein gemieteter, weißer Kistenwagen mit einem kreisförmigen, orange-braunen Logo hinten an der Seitenwand. Mein Sohn braucht nicht erst seinen Wagen zu holen, sondern wir können ja diesen nehmen.

An einer großen Straßenkreuzung steigen wir um. An der Bushaltestelle fahren zwei einzelne, alte, kurze Straßenbahnwaggons nacheinander an uns vorbei. Hätten wir an der Ampel einen Knopf drücken müssen, damit sie an der Haltestelle einfahren? Andere Fahrgäste wundern sich ebenso und schütteln verdutzt den Kopf. Hinter der großen Kreuzung kommen die kompakten Waggons zum Stehen. Mein Sohn und ich haben unsere PCs dabei. Er läuft vorneweg und schleift seinen Netzstecker hinterher. Das ist nicht gut. Da die Zeit drängt, tue ich dasselbe. Bis wir dort sind, könnten die Bahnen schon wieder abgefahren sein.

In dem Wagen ist es eng. Ist es schon Abend oder gibt es keine Fenster? Der Raum wirkt wie eine rustikale Kneipe mit den Holzbänken und -tischen. Direkt am Eingang sitzen urige Wikinger-Burschen. Große, kräftige, schwitzige, sonnengebräunte Männer mit Vollbärten und langen, dichten, gewellten, borstigen Haaren. Einer ist rothaarig mit einem ebensolchen Bart und brüstet sich vor seinen Kumpanen. Sie trinken aus silbernen und goldenen Weinkrügen.
Eine schlanke, bübisch wirkende Frau mit kurzen, glatten, schwarzen Haaren isst Erdbeereis. Ich denke, es handle sich um Milcheis, was ich besonders mag. Ihr schmecke es nicht. Ich vermute, weil es kein Fruchteis sei. In ihrem silbernen Eisbecher befinden sich weitere, farbenfrohe Eiskugeln in Türkisblau und in Pistaziengrün. Die Kundin meint, es schmecke sonderbar. Ich sehe, dass die Kugeln nicht schmelzen, sondern zerfallen und innen hohl sind. Ich probiere das Eis ebenfalls, es ist „geschmacklos“.

Mein erster, langjähriger Freund erscheint. Er wirkt sonderbar verändert. Mir ist nicht klar, was das werden soll. Als ich ihn begrüße, hält er mich mit einem spitzen Kussmund auf Distanz. Er greift sich meinen schwarzen Ledergürtel, der nun aber Überlänge hat. Was wird das denn? Nun will er mir damit Arme und Beine zusammenbinden. Spinnt der auf einmal? Ich wehre den Gürtel erfolgreich ab und wedle ihn wie ein Lasso in der Luft. Endlich habe ich meinen Ehemaligen aus dem Zimmer vertrieben. Wie er sich doch verändert hat.

Ich folge ihm in den Flur und betrete einen Raum. In der Mitte steht ein silberner OP-Tisch. Ein Mann in einem dezent grauen Sakko liegt darauf. Ich frage mich, was mit ihm los sei. Eine weitere Person ist bei mir, ein Beobachter? Ich betrachte die Deckenbeleuchtung. Die interessante Lampe, innen blau und außen mit einem grünen Ring, spendet Licht, lässt den Raum „erstrahlen“, leuchtet selbst jedoch nicht mehr sonderlich stark. Ich sollte mal die Birne wechseln. Der Mann auf dem OP-Tisch schaut hoch. Es geht ihm gut. Er sinniert vor sich hin. Auf dem Schreibtisch steht ein geschmeidiger, edler, matt-schwarzer Lederkoffer. Ich betaste ihn und bin von seiner weichen, doch kantigen Haptik angetan. Er ist geschmeidig und doch solide. Er muss dem Professor auf dem „Seziertisch“ gehören. Ich höre seine Worte, er zitiert aus seinem Buch. Ich bin erstaunlicherweise von ihm angetan, doch meine Gedanken schweifen wiederum zum Koffer ab. Zwischenzeitlich hustet der sich bedacht zurückhaltende, geistig gewandte Mann. Hoffentlich kein Corona? Abermals schaut er - seinen Oberkörper hebend – auf zu mir. Ich erkenne ihn nun als einen damaligen Professor der Soziologie sowie als Dozenten der Sozialpsychologie. Der Titel seiner Lesung im Traum: „Fügen gemütlich.“

Um 5:00 Uhr holt mich der Wecker aus meinem Traum.

Der Titel macht mich nachdenklich. Wie er das wohl meint? Ist er als Kritik oder als Rat gedacht oder als Sowohl-als-auch?

Sei sich zu fügen gemütlich? – Sich an das System anzupassen, sich darauf einzulassen zu gemütlich? Sollte man mehr hinterfragen und Widerstand leisten?
Oder meint er sich gemütlich zu fügen, zuzulassen, sich ohne Widerstand hinzugeben, und an was?

Wie konträr der Professor doch im Vergleich zu den anderen Wilden ist. Bei ihm ist es eher das geistig Bedachte, Gebändigte im Gegensatz zum Ungestümen, Triebhaften, was ihn so unaufdringlich anziehend macht.

Beim Erinnern des Traums gehe ich gedanklich rückwärts vor. Die letzten Bilder lassen die vorherigen aufblitzen.
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#83

Beitrag von Lucinda »

Nachtrag:
Ich bin manchmal selbst erstaunt, was sich aus so manchen Traumausschnitten im Gesamtbild noch entwickelt und daraus ablesen lässt. Das weckt dann zudem die Lust am Schreiben und am genaueren Hinschauen und Erforschen.

Wo mein Unterbewusstsein gerade diesen Professor ausgegraben hat, frage ich mich ebenso, genauso wie er gerade auf einem OP-Tisch über diese Thematik sinnierte. Just in dem Moment, als zuvor diese energiegeladene Szene ablief. Es wirkte wie eine künstlerische Performance. O.k., er selber operierte bzw. sezierte gewisse sozialpsychologische Vorgänge auf einem kalten, harten, sterilen Tisch. Für ihn sicher nicht sehr gemütlich. Man könnte auch schlussfolgern, bequem sei das nicht mit der beobachtenden, analytischen Distanz ohne sich in Verstrickungen und Geißelungen zu begeben.

Vermutlich steckt dahinter auch die Frage, wer fügt sich wem, (gibt nach, passt sich an), damit es für wen gemütlich wird, damit wer sich zurücklehnen und entspannen kann und welches sind die dahinter liegenden Motive sowie Motivationen.

Das Fügen impliziert etwas von Fremdbestimmung und Zwang - ähnlich der vorangegangenen "Peitschenszene". Gemütlichkeit dagegen spricht für Entspannung, sich gehen lassen dürfen, Geborgenheit, sich wohlzufühlen, einfach sein zu dürfen.

Man könnte auch meinen, etwas füge sich von selbst, z. B. wende sich zum Guten.

Gerade diese unaufdringliche, nicht fordernde, nicht wertende, zurückhaltende Art des Professors machte diesen im Traum für mich besonders anziehend.
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#84

Beitrag von Lucinda »

11.06.2020
ca. 2:00 Uhr

Dementor

Beruflich bin ich in einem Kellergewölbe einer Schule. Es gibt eine breite, abfallende Schräge, die Decke ist hier eher niedrig, der dunkle Boden besteht aus runden Plastiknoppen. Auf der rechten Seite der tiefer gelegenen Ebene befinden sich die Sammelumkleiden. Ich warte auf eine Lehrerin der Vergangenheit, (Traum vom 06.04.2018 „Fremdgesteuert und imprägniert“), auf die Dame mit der Tüte „Wespenstacheln“. Sie meint jedoch, dass ich schon hätte vorgehen können. Dass ich extra auf sie warten wollte, ist ihr nicht recht verständlich und verärgert sie sogar.

Danach kann ich mich nur noch an vielfältige, geistig fliegende Bewegungsfahrten in der Luft über Straßenzüge hinweg erinnern. Ich bringe diese in Zusammenhang mit jemand entfernt bekannten. Mir ist in diesen Momenten klar, dass ich diesen „Traumabschnitt“ schon öfter mal geträumt habe, woran ich mich nach dem Erwachen jedoch nicht erinnern konnte. Im Traum wusste ich um die Straßenzüge und meine luftigen, sausenden Bewegungen, die die Wege und Sackgassen schon früher von oben erkundeten. Als wären mir diese Strecken längst bekannt und als wolle ich sie einem Dritten zeigen. Es sind „ausgefahrene“ und bereits entdeckte Wege bzw. Sackgassen. Ich schaue sie mir von oben daher erst gar nicht mehr richtig an, sondern „überfliege“ sie nur kurz.

Später erwache ich scheinbar in meinem Bett. Stelle jedoch fest, dass ich mich wiederum im Haus meiner Kindheit und Jugend befinde. Draußen und drinnen ist es sehr dunkel. Ein düsteres Wesen schaut mir ins Gesicht. Ich halte es für einen Dementor. Kein Wunder, dass meine Traumerinnerung abgenommen hat. Ist das nicht nur eine Erfindung aus dem Roman von Harry Potter? Ich erwische mich dabei, um „Hilfe“ zu rufen. Aber diesmal nicht zu laut, damit mein Ruf „im Traum“ bleibt. In diesem Moment höre ich ein hohes Fiepen, als ob sich ein Rauchmelder eingeschaltet habe. Wurde das Gefühl des um Hilfe-Rufens nur durch den Rauchmelder ausgelöst?

Ich erwache. Ob irgendwo mal wieder ein Rauchmelder angeschlagen hat, ist mir unbekannt.
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#85

Beitrag von Lucinda »

12.06.2020

Schmutzarbeiten

Wir, ich und eine männliche Person, ca. 25 Jahre, nicht sichtbar, aber geistig anwesend, warten auf ein Ereignis aus einem inoffiziellen „Horrorfilm“. Entweder ist der Film verboten oder soll nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Wir befinden uns an einem hellbeigen Sandstrand. Hinter uns steht eine hohe, dunkle Sperrwand – ähnlich einer gebogenen Leinwand. Der Film läuft am morgenblauen Himmel über dem Meer. Durch das Filmansehen wird man selbst in den Film verwickelt und dieser wird real. Von der rechten Seite aus wird bald die Gefahr eintreffen. Es ist bereits etwas zu hören, aber noch nichts zu sehen. Der unheimliche Film ist eine Mischung aus Science Fiction und Horror. Vom Film selbst habe ich keine Erinnerung. Ich weiß aber, dass eine Invasion mit belebten Panzer-Robotern bevor steht. Der Film ist verboten, aufgrund seiner Auswirkungen auf die Realität, da er sich durch das Abspielen verselbständigen wird. Ich will ihn soweit wie möglich mitanschauen. Es müsste einen kritischen Punkt geben, an dem man noch flüchten und aus dem Film aussteigen kann. Der junge Mann will ihn durchsehen, ganz gleich, was noch folgen wird. Er sucht in dem Film nach einem wegweisenden Element bzw. nach einem geplanten, geheim gehaltenen Ereignis. Die körperlich spürbare unheimliche Stimmung nimmt zu – die Gefahr naht. Der Zuschauer bleibt gespannt am Strand vor dem Himmel sitzen. Ich gehe hinter der hohen, gewölbten Leinwand vorbei. Auf dieser Seite ist sie weiß. Ob man den Film von hier aus geschützt auf der zweidimensionalen Papierwand wahrnehmen kann? Von der Seite her könnten die Handlungen jedoch hineinbrechen. Ich frage mich, ist der junge Mann so gebannt, dass er vielleicht erstarrt ist oder doch so mutig, dass er sich gar nicht fürchtet?
Auf dem Sandboden entdecke ich Verpackungsmaterial wie Folien und Pappstreifen. Diese sammle ich auf, dabei fällt mir noch etwas hin. Dass das mit dem Einsammeln solange dauert. Eigentlich wollte ich nochmal wiederkommen, wenn der Film vorangeschritten und die schlimmste Szene vorbei ist, um zu sehen, wie es ausgeht. Dazu ist jetzt keine Zeit mehr. Erst muss ich den Müll wegbringen.

Um ca. 3:30 Uhr werde ich geweckt.

Ein mir bekannter gewitzter jugendlicher Junge ist im Wohnzimmer meiner Mutter zu Besuch. Er hat lauter Brösel im Haar und schüttelt diese auf dem Teppich ab. Mit seinem schelmischen, breiten Lachen kann man ihm einfach nicht „böse“ sein. Ich entdecke zudem einen großen Grindbrocken auf dem Boden liegen. Was er da wohl auf seinem Kopf hat? Nun will er eine Erdnuss-Flips-Tüte zusammenknäulen. Ich meine, er solle sie liegen lassen, ich mache das schon. Danach liegt der Tisch voller Krümel. Ah, noch mehr Brösel zum Wegwischen. An welches Märchen erinnert mich das? Gleichzeitig bin ich damit beschäftigt, ein weißes Band um einen kleinen, langhaarigen Hund zu schnüren. Es handelt sich dabei um einen Auftrag, weder kenne ich den Hund noch die Hundehalterin. Das Band ist auf einmal zu kurz, sollte es nicht nur zum Hochbinden von Haaren dienen? Der arme Hund, was soll eigentlich das enge Band um ihn herum bewirken?

5:00 Uhr - Aufstehzeit
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#86

Beitrag von Lucinda »

13.06.2020
ca.1:20 Uhr

Muttertag

Noch in der Dunkelheit am frühesten Morgen wird sturmgeklingelt. Ich denke, es sei bei unseren Nachbarn. Um diese Uhrzeit? Mehrere Leute scheinen sich bei uns in der Wohnung zu befinden. Mein Sohn schaut nach. Ich höre ihn fragen: „Wollen Sie sie mitnehmen?“
Ist die Polizei da? – Was wollen die denn von mir? Ich entdecke lauter Futter-Kleckse auf dem Fußboden. Wie sieht das denn hier aus? – Das ist mir aber unangenehm, wenn das gesehen wird. Mein Sohn kommt rein und meint, die wollen ein Formular unterschrieben haben.
Als ich mein unbeleuchtetes Zimmer verlasse, wundere ich mich über das gewaltsame Eindringen in meine Wohnung. Überheblich lachend wird angemerkt, dass sie ja nur aufgrund meiner Person kommen müssten. Ich werde nachdrücklich von einer männlich wirkenden Frau darauf hingewiesen, dass ich eine mehrseitige Liste von vorgefertigten Aussagen zu unterschreiben habe, ansonsten werde ich wohl mitgenommen. Es ginge um meine Steuer. Ich hätte angegeben, der Muttertag sei am 8. Mai. Er wäre jedoch am 9. Mai gewesen. Das hätte ich prüfen müssen, somit sei meine Angabe falsch. Ich versinke gefühlt im Boden, versuche jedoch gefasst zu bleiben. Na, das kann ich ja unterschreiben, aber vielleicht sollte ich es lieber erst mal kontrollieren, ob das überhaupt stimmt, damit es nicht zu neuerlichen Konsequenzen kommt. Anfänglich betrachte ich mir eine schön gestaltete Din-A-4 - Karte mit Reliefschrift in Gold. Die Karte ist mit grünen Tannen und roten Bändern verziert, sie wirkt weihnachtlich. Die weitere Liste besteht aus seitenlangen Angaben, die ich nicht in der Kürze der Zeit nachlesen und verstehen kann. Es wird darauf bestanden, dass ich diese Aussagen aus dem Kopf heraus wisse ohne in meinen Unterlagen nachzuschauen. Dafür sei jetzt keine Zeit. Die vielen Punkte haben zudem überhaupt nichts mit einer Steuererklärung zu tun. Ich merke an, dass ich von Natur aus überaus ehrlich sei, sogar zu ehrlich. Aufgrund des angeblichen Fehlers mit dem Datum des Muttertags wird das jedoch stark bezweifelt und die Herrschaften erheitern sich darüber. Ich finde es eine Frechheit, mir solche Unterstellungen zu machen. Kann sie jedoch auch verstehen, da es ihr Job ist. Die Dame, die nun eher ein Mann ist, kontert, dass es eine Fortbildungsstätte für Ehrlichkeit gäbe, die sie selber jährlich besuchen müssten. Das halte ich auch für angebracht. Sie zeigt mir diese auf einem Stadtplan. Ich halte den Komplex für eine Werft auf einer Insel. Ich muss die Koordinate auf der Karte ablesen: Q0. Allerdings weiß ich gar nicht, von welchem Ort diese Karte ist. Ich soll es jedoch ins Formular eintragen, dass ich die Stätte aufsuchen werde. Ich frage mich, wie ich den Ort ohne weitere Angaben finden soll….

Anmerkung: Der Muttertag in Deutschland war dieses Jahr (2020) übrigens am 10. Mai, im Jahr 2019 am 12. Mai und ist
im Jahr 2021 am 9. Mai.
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#87

Beitrag von Lucinda »

14.06.2020

Ab ca. 2.20 Uhr unterhält sich ein junges Pärchen lautstark auf der Straße. Die junge Frau kreischt belustigt und lacht quietschend vielfach auf. Das geht mindestens eine Stunde. Um 3:50 Uhr kommen die Nachbarn unter uns nach Hause. Schnell schließe ich das Fenster, da sie sich dort zum Rauchen niederlassen. Sie scheinen mindestens einen Bekannten mitgebracht zu haben. Vielfach werden Türen laut geschlagen und Möbel verrückt. Unter dem Fenster findet eine rege Unterhaltung statt und es wird rundum gehustet. Zwei Männer streiten sich, ein Mann lästert lautstark über eine Person. Um ca. 4:30 Uhr geht es im Haus weiter, Möbel werden verrückt, Türen wiederum zugeschmissen, der Mann schimpft.
Um ca. 4:45 Uhr scheint Ruhe einzukehren, eine Person verlässt türenschlagend das Haus. Endlich - oder doch nicht?

Vielleicht lässt sich noch was träumen?

Meine Mutter steht plötzlich bei mir im Schlafzimmer. Ach, schon wieder Morgen. Meine Erinnerung ist weg, wie sie hierhergekommen sein könnte. Ich denke nicht lange darüber nach und erzähle ihr von den Geschehnissen. Wir hören Stimmen, sie meint dazu: „Na, die Besucher scheinen ja noch da zu sein.“ Ich betrete den Flur und finde meine Nachbarin und weitere Personen dort vor. Ihr Freund sieht sehr verändert aus und ich frage mich, ob er es überhaupt ist. Währenddessen fangen sie zu knutschen an. Ein anderes Pärchen ebenso. Der Nachbar kommt auf mich zu mit starrem Blick und meint, er habe längst weitererzählt, dass ich als xy (Berufsbezeichnung) tätig sei und unfähig wäre. Ich frage mich, was er von mir will, weder bin ich „nur“ als xy tätig, noch mache ich einen schlechten Job – im Gegenteil. Er scheint einen Streit provozieren zu wollen, warum? Ich will mich entfernen und schaue die Treppe hinunter, die viel länger ist als gewöhnlich. Es wirkt wie ein anderes Haus. Weitere Personen kommen hinauf, andere gehen bereits zur Tür hinaus. Ich frage mich, wo unsere Katzen sind. Sie könnten getreten werden. Eine entdecke ich unten am Eingang. Auf den Stufen selbst liegen jedoch viele helle, matschige Stücke wie Gebeine von kleinen Welpen. So schnell konnte ich nichts machen und nehme einen Feger, um sie zusammenzukehren.

Um 5:20 Uhr weckt mich mein Sohn, dass er jetzt aufstehen wolle. 6:00 Uhr am Sonntag hätte ja auch gereicht.

Gehörter Titel von Theta Realms: [External Link Removed for Guests]
Lucinda
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#88

Beitrag von Lucinda »

15.06.2020

Fragmente, die sich noch in Anbetracht der Zeitknappheit notieren ließen, rekapituliert nach 14 Stunden:

Ich telefoniere im Schlafzimmer meiner Mutter mit einer Klientin, um unseren Termin zu bestätigen. Sie freut sich und dachte wohl schon, dass ich den Termin absagen müsse. Dabei stelle ich fest, dass ich mit ihrem Bruder telefoniere, sie sei noch gar nicht zu Hause. Er bittet mich, ob ich ihm bei seinen Hausaufgaben helfen könne, ungewöhnlich, aber ja. Ich spüre, dass er wirklich in Not ist und deswegen traurig wirkt.
Merkwürdig, ich bin dort doch schon lange nicht mehr tätig.

Ich krieche durch einen eckigen Büroflur, rechts davor sind Fenster an der Seite, durch die das Licht weißer Wolken scheint......
Unter einer geschlossenen Gebäudebrücke betrete ich zusammen mit meiner Mutter ein Kleidergeschäft.
Mein Vater (im Alter meiner Kindheit) wartet auf uns (mich und meine Mutter) im Auto, oder ist auf dem Weg zum Kleidergeschäft. Ich ziehe eine Art Cape in Hellblau mit weißer Borte über, das am Rücken geschlossen wird wie ein Krankenhaushemd. Es ist flauschig, jedoch etwas merkwürdig. Mir fällt ein, dass wir uns ja bei „Woolworth“ befinden. Hier haben wir nie eingekauft, schon gar keine Kleidung. Naja, die Geschäfte hier werden immer „billiger“. Danach entdecke ich ein hellblaues Kleid, obwohl ich sonst nie Kleider trage. Ich möchte es anprobieren. Mein Vater wird sicher schon ungeduldig. Wie das wohl im Moment mit den Umkleidemöglichkeiten ist – mit den Corona-Regeln? Ich blicke in das Gesicht einer fülligen, ca. 60-jährigen Frau mit prallem, glänzendem Gesicht und roter Haut. Sie hat einen starken Schnupfen. Eine einzelne Umkleidekabine wird gerade belegt, als ich darüber nachdenke, diese zu nutzen. Bei einer weiteren passiert dies ebenso. Diesmal kommt mir ein älterer Herr zuvor. Es gibt doch noch eine Sammelumkleide. Ob man diese zur Zeit betreten kann? – Hier tummeln sich erstaunlicherweise mehrere weibliche Personen, so dass es ziemlich eng wird. Ich frage, ob ich noch dazu kommen dürfe, was einer ca. 45-jährigen Frau nicht so recht ist, die anderen jedoch nichts dagegen zu haben scheinen. Neben der Gemeinschaftsumkleide mit Vorhang gibt es nur einen winzigen Spiegel in Augenhöhe, ähnlich einem Schminkspiegel. Dort kann ich das Kleid nicht betrachten. Ohje, mein Vater ist sicher ärgerlich, dass es solange dauert. Ob er vielleicht gleich ins Geschäft hereinkommen wird? Eigentlich ist mir das jetzt egal, soll er doch.
Im Anschluss befinde ich mich in einem weiß gestrichenen Kellerflur und will mich spiegeln. Ich stehe jedoch vor einer leeren Kleiderabgabe. Ich entdecke ein langes Messer in dem Kleid in der rechten Tasche. Seit wann haben Kleider Taschen oder habe ich dies in einem Gürtel gefunden? – Hoffentlich wird das Messer nicht bemerkt. Es stammt von einer Frau, die einen Mord begangen hat. Ich weiß es einfach. Da ich nun das Kleid trage und das Messer verstecke, wird man mich für diese Frau halten. Auf der gegenüberliegenden Seite sitzt ein Mann, ein Security-Mitarbeiter oder ein Verkäufer, auf einer weißen Parkbank. Ich versuche unbemerkt das Geschäft auf dem Weg zu verlassen, auf dem ich vorher hierher gefunden habe. Links von mir führt ein Durchgang über ein paar wenige Stufen hinab in einen quadratischen, schlauchförmigen Tunnel, in dem man sich nur kriechend voran bewegen kann, zurück ins Bürogebäude.

Anmerkung: Eben gerade erst stelle ich einen gewissen Zusammenhang her zwischen meiner stetigen Zeitknappheit und häufigen Gehetztheit und der Ungeduld meines Vaters. :lol:

Musiktitel zum Wiedererinnern und vorm Schlafengehen gehört von neobeats: [External Link Removed for Guests]
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Lucindas halbbewussten Klarheiten

#89

Beitrag von Lucinda »

18.06.2020

Die Traumerinnerung der letzten Tage besteht aus wenigen Einzelbildern, die ich mir gar nicht erst notiert habe. Dennoch habe ich den Eindruck traummäßig einiges zu erleben. Die geringe Traumerinnerung führe ich darauf zurück, dass ich kaum mal erwacht bin und fast durchgeschlafen haben muss. Auch waren die Träume wohl nicht besonders emotional.

Gerade diesen Morgen war ich doch ziemlich überrascht über mein Verhalten im Traum und auch froh, dass es nicht Wirklichkeit war.

Das entwendete Notizbuch

Ich halte mich gemeinsam mit jemandem in einem sehr kleinen, rustikalen Lädchen auf, in dem es Taschenbücher und Krimskrams zu kaufen gibt. Draußen ist es dunkel. Ich sehe durch eine breite, tief gelegene Schaufensterscheibe, rechts an der Wand ist die Kasse. Der Inhaber (ca. 50 J.) verlässt gerade den Verkaufsraum durch einen dunkelbraunen Vorhang in den hinteren Bereich. Er komme gleich wieder. Ich habe ein sehr kleines, mit goldenem Plüsch bespanntes Notizbuch in der Hand. Dies ist noch in Folie verpackt. Aus irgendeinem Grund entferne ich die Folie und behalte das Büchlein für mich. Anscheinend weil ich die Folie abzog, stecke ich es in meine Jackentasche. Nun wird mir bewusst, was ich da Merkwürdiges tue. Das wirkt ja wie Diebstahl. Wenn ich das Büchlein an der Kasse wieder aus der Tasche ziehe, hält man mich für eine Diebin. Also soll ich es lieber sein lassen und einfach so tun, als habe ich es "aus Versehen" eingesteckt? - War ja auch so. Was, wenn es hier eine Kamera gibt? - Dann wurde das aufgezeichnet. Wie oft die Kamera wohl kontrolliert wird? - Ich komme hier ja regelmäßig her. - Ja genau, ich bin hier ja öfters. Wie oft war ich heute eigentlich schon hier? So ganz unterschwellig, aber eher "unbewusst", weiß ich, dass ich im Traum in der letzten Zeit mehrmalig dort war und auch wiederkommen werde. Ich muss wieder kommen. Dann könnte ich "überführt" werden. Misstrauisch würde er sicher schon werden, der Inhaber. Außerdem ist es mir selber unangenehm. Zudem brauche ich das Büchlein gar nicht und könnte es mir ebenso finanziell leisten. Wie unangenehm. Was wohl passieren würde, wenn ich es einfach wieder aus der Tasche holte? Ich könnte dabei beobachtet werden - dann würde man mich dabei überführen können, wenn es Kameras gäbe.

Am 16.06. saß ich im Traum mit anderen Leuten in einem Wagen vor einer Art Kiosklädchen. Anfänglich dachte ich, dass wir nur an einer Ampel halten würden. Ich wunderte mich, was wir hier wollten. In dem Moment sprang ein Mann – ähnlich dem Lädchen-Besitzer in das Cabriolet. Der Wagen war ganz schön voll - der Mann anscheinend ebenso. Jedenfalls erschien er mir ziemlich suspekt. Schnell hüpfte ich aus dem Auto und überließ ihm den Platz. Mehr war nicht mehr vom Traum vorhanden.

Gehörter Musiktitel beim Erinnern: Ninad Music: [External Link Removed for Guests]

Anmerkung: Ich habe soweit ich mich erinnern kann nie etwas geklaut.
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#90

Beitrag von Lucinda »

19.06.2020

Gaaanz nach Vorschrift

Ich habe einen großen Braten in der Größe einer Ente vor mir liegen. Farblich sieht er aus wie ein Huhn – in Hellbeige. Es geht darum, wie man diesen fachmännisch aufbricht. Ich bin stolz, dass ich das Tier nach den Vorgaben ordnungsgemäß behandle und erläutere wie nach Anleitung, was als Nächstes getan werden müsse. Ich öffne das haarlose Tier nach Vorschrift und fange an, den Kopf von der Kehle her abzutrennen. Der Kopf klappt nach hinten in das Genick weg.

Ich erkenne den Kopf unseres Katers. Erst in diesem Moment wird mir bewusst, was ich da eigentlich tue. Warum habe ich das gemacht? – Das ist ja grausam.

Ich war wie im Schlaf – unbewusst - einfach nur folgsam. Besser ich lasse mir das nicht anmerken, dass ich darauf reingefallen bin und versuche eine logische Erklärung zu finden, warum dies schicksalhaft so geschehen sollte. (ca. 1:20 Uhr)

Anmerkung: Da ich sonst keinerlei Tiere auseinandernehme, vermute ich einen Zusammenhang zum Adventsgedicht von Loriot: [External Link Removed for Guests]


Das Viadukt

Es gab einen Unfall. Im Rahmen eines Klassenwettbewerbs bauten die Schüler auf einer Klassenfahrt gemeinsam ein Viadukt. Am höchsten Punkt angekommen, sollte der auserwählte Schüler das Viadukt beschreiten. Fast am Ziel angelangt, kam es zu einem Zusammenbruch. Der Schüler stürzte ab. Ich war nicht dabei, habe das jedoch eben mitgeteilt bekommen und suche gerade in der Zeitung einen Bericht darüber heraus. Ein Vater, der das mitangehört hat, erzählt mir, dass dies in der Klasse seines Sohns, der die Grundschule besuche, ebenfalls passiert sei. Ich finde das unglaublich, dass so ein riskanter Wettbewerb selbst schon in der Grundschule veranstaltet werde.
Die Lehrerin informiert mich, dass als Ersatz für den gescheiterten Wettbewerb am Donnerstag ein Ausflug in eine Kletterhalle stattfinden werde. (ca. 4:50 Uhr)
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