Meditationstagebuch eines absoluten Anfängers

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele
Dreamery
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Meditationstagebuch eines absoluten Anfängers

#1

Beitrag von Dreamery »

Hallo zusammen :-)

Ich hoffe das hier ist der richtige Forumsbereich, ich wollte den Beitrag nicht zu "Experimente" packen, weil es nur nebensächlich ums Klarträumen geht. Also, darum geht es:

Ich hatte nie etwas mit Meditation am Hut und hielt Meditation immer für langweilig und sinnlos. Vor einigen Monaten habe ich aber angefangen relativ regelmäßig Yoga zu machen und bin so doch mit dem Thema Meditation in Berührung gekommen. Als ich mich näher damit beschäftigt habe, habe ich auch von den vielen Vorteilen gelesen, die Meditation einem bringen soll. Deswegen habe ich mich vor ein paar Tagen entschieden, dem Ganzen mit der Meditationsanleitung von Headspace auf Netflix mal eine Chance zu geben und es hat mir echt ganz gut gefallen und hat mich neugierig gemacht, welche Effekte ich merken würde, wenn ich regelmäßig meditieren würde. Also entwerfe ich mir wieder selbst eine Challenge: Ich starte morgen (01.09.22) mit einer Minute Meditation und füge jeden Tag eine Minute hinzu, das heißt am 30.09 bin ich idealerweise bei 30 Minuten. Dabei werde ich hier für mich selbst und die von euch die es interessiert oder evtl. inspiriert dokumentieren..

  • wie leicht oder schwer es mir fällt
  • wie ich mich dabei oder danach fühle
  • ob ich Veränderungen im Alltag (z. B. Achtsamkeit, Dankbarkeit, Stressfreiheit) feststellen kann
  • ob ich Veränderungen meiner Träume/Traumerinnerung feststellen kann
  • und was mir sonst noch so zum Thema einfällt ;-p
Dreamery
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#2

Beitrag von Dreamery »

Tag 1

Noch nichtmal mit der Challenge angefangen und schon hatte ich in der Nacht auf heute einen Klartraum ;-p Zumindest so halb, ich würde es eher als prä-/semiluzid bezeichnen. Ich glaube auch es lag eher an dem Besuch des Forums hier als an den Meditationen der letzten Tage. Trotzdem ein Erfolg!

Die Headspace-Serie auf Netflix, die ich neben der Challenge noch zu Ende mache, hat sich heute (Folge 5) mit Gütigkeit durch eine Visualisierungsübung beschäftigt. Es hat relativ gut funktioniert und sich für mich echt gut angefühlt! Ich freue mich tatsächlich auch jeden Tag auf meine tägliche Folge Headspace, was ich am Anfang nicht erwartet hätte! :D

Die eine Minute Meditation hat auch gut funktioniert, es waren sogar drei Minuten, weil ich mir für die eine Minute natürlich keinen Wecker gestellt habe. In dem Punkt stehe ich auch noch vor der Frage, wie ich das bei den anderen Tagen mache. Ich habe mich heute auf die Atmung fokussiert und werde es die nächsten 1-2 Tage wohl auch so machen, danach aber auch noch andere Techniken ausprobieren.

Dreamery
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#3

Beitrag von Dreamery »

Tag 4

Ich habe es jetzt vier Tage in Folge geschafft, bin auch mit den 8 Folgen der Meditationsanleitung auf Netflix durch, das heißt, den Rest des Monats versuche ich mich wohl an der nicht geführten Meditation.
An Tag 2 und 3 habe ich mich auf die Atmung fokussiert, heute habe ich einen Bodyscan gemacht, also meinen Körper von oben bis unten wahrgenommen und versucht ihn zu entspannen. Hat gut funktioniert! Ich finde es tatsächlich sehr entspannend und auch interessant, in was für verschiedene Richtungen das Gehirn so abschweift, wenn man wirklich mal nichts macht.
In Bezug auf Träume bzw. Traumerinnerung und Klarheit habe ich bis jetzt noch keine Verbesserungen erlebt. In den letzten Tagen konnte ich mich immer nur an Traumfetzen erinnern.

Gumbi
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Meditationstagebuch eines absoluten Anfängers

#4

Beitrag von Gumbi »

Moinsen,
ich hoffe ich darf hier reinschreiben, falls nicht sag bescheid, dann lösch ich den Beitrag wieder.

Yoga mach ich auch, aber erst später, viel (viel (Jahre)) früher hatte ich aber schon immer mal wieder zwischendurch meditiert, aber hab es leider nie geschafft es konsequent regelmäßig durchzuziehen.
Bei mir war es eher so, dass ich meditiert habe wenn ich das Bedürfnis dazu verspürt hatte. z.B.: Durch besonders schönes Wetter, Stress oder einfach ein paar freihen Minuten in denen ich nichts zu tun hatte. Beobachten konnt ich hierbei jedoch schon, dass es meine Laune erheblich verbessert. Mit 5-10 Minuten Meditation in der Bahn z.B. hatte ich die darauffolgenden Stunden deutlich bessere Laune und war einfach besser drauf und sehr gut gelaunt, wie als ob man schon ganz leicht high wäre.
Edit hier: was ich sagen will, ist dass man sich nicht immer ne halbe Stunde Zeit oder so einplanen muss, immer ein bisschen auf die Haltung des Geistes zwischendurch achten kann schon viel bewirken.

Und zum Yoga? Da gehört Meditation einfach dazu.
Ich weis nicht ob es in Mindspace gesagt wurde (ist schon länger her dass ich mal ein paar Folgen geschaut habe) oder wo anders.
Aber so wie man den Körper entspannen muss, durch z.B. Urlaub, muss man auch den Geist, wie durch Meditation, entspannen.

Ich kann an der Stelle da auch das Buch "Think the Yoga way" empfehlen, da Yoga eigentlich nicht nur eine Sportart, sondern vielmehr auch eine geisteshaltung ist.

Ansonsten freu ich mich immer wieder wenn andere Leute zu Yoga oder Meditation finden.

Nochmal ein Edit:
Vorallem hat mir die Meditation sehr bei der Stabilitätskontrolle im Klartraum geholfen.
Ich bin irgendwann auf die Idee gekommen bei instabilen Klarträumen einfach im Klartraum zu meditieren, hat mir schlagartig stabilisierung gemacht und seitdem habe ich auch keine Probleme mit Stabilitätsverlust da. Im Klartraum ist das ganz wild, wie als würde man seine Brille putzen. Man nimmt aufeinmal mehr wahr und alles ist klarer.

Viele Grüße
Gumbi

Dreamery
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#5

Beitrag von Dreamery »

Gumbi hat geschrieben: 04.09.2022, 22:43

Moinsen,
ich hoffe ich darf hier reinschreiben, falls nicht sag bescheid, dann lösch ich den Beitrag wieder.

Yoga mach ich auch, aber erst später, viel (viel (Jahre)) früher hatte ich aber schon immer mal wieder zwischendurch meditiert, aber hab es leider nie geschafft es konsequent regelmäßig durchzuziehen.
Bei mir war es eher so, dass ich meditiert habe wenn ich das Bedürfnis dazu verspürt hatte. z.B.: Durch besonders schönes Wetter, Stress oder einfach ein paar freihen Minuten in denen ich nichts zu tun hatte. Beobachten konnt ich hierbei jedoch schon, dass es meine Laune erheblich verbessert. Mit 5-10 Minuten Meditation in der Bahn z.B. hatte ich die darauffolgenden Stunden deutlich bessere Laune und war einfach besser drauf und sehr gut gelaunt, wie als ob man schon ganz leicht high wäre.
Edit hier: was ich sagen will, ist dass man sich nicht immer ne halbe Stunde Zeit oder so einplanen muss, immer ein bisschen auf die Haltung des Geistes zwischendurch achten kann schon viel bewirken.

Und zum Yoga? Da gehört Meditation einfach dazu.
Ich weis nicht ob es in Mindspace gesagt wurde (ist schon länger her dass ich mal ein paar Folgen geschaut habe) oder wo anders.
Aber so wie man den Körper entspannen muss, durch z.B. Urlaub, muss man auch den Geist, wie durch Meditation, entspannen.

Ich kann an der Stelle da auch das Buch "Think the Yoga way" empfehlen, da Yoga eigentlich nicht nur eine Sportart, sondern vielmehr auch eine geisteshaltung ist.

Ansonsten freu ich mich immer wieder wenn andere Leute zu Yoga oder Meditation finden.

Nochmal ein Edit:
Vorallem hat mir die Meditation sehr bei der Stabilitätskontrolle im Klartraum geholfen.
Ich bin irgendwann auf die Idee gekommen bei instabilen Klarträumen einfach im Klartraum zu meditieren, hat mir schlagartig stabilisierung gemacht und seitdem habe ich auch keine Probleme mit Stabilitätsverlust da. Im Klartraum ist das ganz wild, wie als würde man seine Brille putzen. Man nimmt aufeinmal mehr wahr und alles ist klarer.

Viele Grüße
Gumbi

Klar, Beiträge sind erwüscht! :-) Danke für die Anmerkungen! Das Buch merke ich mir auf jeden Fall! Dass Meditation einen positiven Effekt auf die Stabilität in KTs hat, kann ich mir gut vorstellen! Auch, dass man generell mehr KTs bekommt, weil man einfach achtsamer ist. Ich habe das auch schon gemerkt, als ich mein anderes Selbstexperiment hier gemacht habe, in dem ich meine Zeit am Handy reduziert habe und eine Visualisierungsübung gemacht habe, die ich mal im DreamViews Forum entdeckt habe. In der Zeit hatte ich zwar keine KTs, aber ich konnte mich oft an mehr Details aus dem Traum erinnern.

Viele Grüße!

Dreamery
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#6

Beitrag von Dreamery »

Tag 5

Heute habe ich direkt nach dem Frühstück meditiert und dieses Mal versucht, mich auf gar nichts zu fokussieren. Dadurch, dass ich über gar nichts nachgedacht habe, kamen mir die 5 Minuten schon relativ lang vor, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich das gut oder schlecht finde :D 5 Minuten sind auf jeden Fall machbar, aber zum Ende hin merkte ich schon, wie immer mehr Gedanken kamen.

In den nächsten Tagen würde ich gerne mal mit Mantra-Meditation oder Visualisierungen arbeiten.

Gumbi
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#7

Beitrag von Gumbi »

Die Gedanken kannst du ruhig haben, die werden sich nicht vermeiden lassen, die musst du halt ziehen lassen.
Also prinzipiell keinen Fokus auf die gedanken legen, wie wenn du auf eine sich bewegende menschenmenge schaust aber keinen mensch im fokus hast.
Das schwere ist halt für die meisten nicht, die gedanken nicht zu fokussieren, sondern eher zu erkennen das man gerade einen Gedanken fokusiert :)

Dreamery
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#8

Beitrag von Dreamery »

Ja, das merke ich auch immer wieder :D Ich denke über irgendwas immer intensiver nach bis mir dann einfällt, dass ich den Gedanken nicht fokussieren will und weiterziehen lassen muss

Dreamery
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#9

Beitrag von Dreamery »

Tag 8

So, jetzt habe ich schon über eine Woche lang täglich meditiert. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass ich es wirklich jeden Tag schaffe, an die Meditation zu denken und die Motivation aufzubringen, mich wirklich mal hinzusetzen und nichts zu tun.
In den letzten zwei Tagen habe ich wieder versucht mich auf gar nichts zu fokussieren und habe mich schon mehrmals dabei ertappt, wie ich mich frage, wie viel Zeit schon vergangen ist (eigentlich wollte ich mir ja mal einen Meditationstimer runterladen, aber ich habe es bis jetzt doch noch nicht gemacht und benutze einfach den Handytimer, auf dem ich 2 Minuten mehr einstelle, als die Zeit die ich meditieren will). Heute habe ich eine Anleitung aus dem Internet für Metta-Meditation befolgt und war etwas überrascht, als die 8 Minuten schon um waren. Ich war noch gar nicht mit allen Personen durch, die ich im Kopf durchgehen wollte :D
Die Metta-Meditation hat mir aber sehr gut gefallen. Kann ich mir gut an Tagen vorstellen, wo alle einen nerven, was bei mir zum Glück nicht oft der Fall ist ;-p

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#10

Beitrag von Dreamery »

Tag 10

Gestern ist der erste Tag gewesen, an dem ich nicht meditiert habe. Davon lasse ich mich aber natürlich nicht beirren ;-p Heute hab ich 10 Minuten meditiert und dem Regen draußen zugehört. Es kam mir schon sehr lange vor, ich habe mich andererseits aber auch wirklich entspannt und zufrieden gefühlt O:)

Was meine Träume angeht: Ich kann mich durchschnittlich an 1-2 Träume pro Nacht erinnern, was ja schon ganz gut ist. Was mir gestern und heute aufgefallen ist, ist dass ich mich vereinzelt echt gut an Details erinnern konnte. Gestern habe ich von einem Feuerwerk geträumt und hatte richtig satte Farben in Erinnerung. Heute Nacht habe ich von einer winzigen Kamera geträumt, die ich auch nach dem Aufwachen noch ziemlich gut gedanklich rekonstruieren konnte. Ich hoffe mein kritisches Bewusstsein wird auch in den nächsten Wochen nochmal besser!

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#11

Beitrag von Dreamery »

Tag 13

Heute gibt es etwas nennenswertes zu berichten! :-) :!:

Gestern habe ich ja 12 Minuten meditiert. Erst habe ich auf meine Atmung und meinen Körper geachtet, dann habe ich mich an der Mantra-Meditation versucht und mir immer wieder im Kopf gesagt: "Ich werde einen Klartraum haben!". In den letzten Minuten bin ich dann wieder auf die Fokussierung des Körpers zurückgekommen.
Heute Morgen bin ich um 6 Uhr aufgewacht, weil ich aufs Klo musste, habe also quasi ein Mini-WBTB gemacht. Als ich mich dann wieder ins Bett gelegt habe, habe ich SSILD gemacht (was ja tatsächlich auch irgendwie eine Art der Meditation ist). Ich hatte zwar leider keinen KT aaaber als ich um 8:30 Uhr aufgewacht bin konnte ich mich an den so ziemlich längsten Traum meiner Träumer-Karriere erinnern B-) Ich konnte sogar die Chronologie richtig konstruieren, glaube ich. Sonst erinnere ich mich nämlich oft an verschiedene Szenen, weiß aber nicht mehr wann was passiert ist bzw. die Szenen stehen in keinem Zusammenhang. Nachdem ich meinen Traum in mein Handy gesprochen hatte, habe ich mich nochmal schlafen gelegt und hatte etwas, was ich als präluzid oder so bezeichnen würde. Ich habe im Traum erwähnt, dass ich träume, hatte aber keine Klarheit -.-
Jedenfalls war diese Nacht ein ziemlicher Erfolg.

Heute habe ich 13 Minuten lang die gleiche Meditation gemacht wie gestern. Dabei ist mir zum ersten Mal richtig aufgefallen, wie mein Herzschlag meinen stillen Körper bewegt und wie stark man das Herz wahrnehmen kann, wenn man still liegt und darauf achtet.
Ich bin gespannt, was diese Nacht bringen wird :sleep:

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#12

Beitrag von Dreamery »

Ladies and Gentlemen, ich hatte einen Klartraum B-)

Tag 14

Die Kombination aus Fokussierung von Geräuschen und Körper und das Mantra "Ich werde einen Klartraum haben!" wirken anscheinend sehr gut! Nach meiner extrem guten TE in der Nacht vom 12. auf den 13., hatte ich in der letzten Nacht tatsächlich einen Klartraum! Da ich Dinge gesehen habe, die keinen Sinn machten, habe ich einen positiven Hand-RC gemacht und hatte danach einen einfachen und relativ kurzen Klartraum, in dem ich aber immerhin eins meiner Traumziele umsetzen konnte :-) Ich bin ziemlich happy und auch etwas überrascht, dass es funktioniert hat, vor allem da ich ja vor ziemlich genau zwei Wochen erst den letzten KT hatte! Es dürfen gerne noch weitere folgen O:)

Meditation heute: Genauso wie gestern und vorgestern, nur eben eine Minute länger. Heute bin ich auch zum Ende hin gar nicht so ungeduldig geworden wie sonst, sondern habe einfach genossen. Vielleicht hat der KT mir neue Motivation gegeben :D

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#13

Beitrag von Dreamery »

Tag 15 - Zwischenfazit

Die Hälfte meiner "Challenge" ist rum und ich kann es immernoch nicht glauben, dass ich jeden außer einen (09.09) Tag meditiert habe. Und sogar so viel wie ich mir vorgenommen habe!

Ein Zwischenfazit zu den einzelnen Bereichen:

Wie leicht oder schwer es mir fällt:
Grundsätzlich fällt mir das meditieren leichter als gedacht. Ich schaffe es oft lange still zu sitzen und schaffe es gut, immer wieder zu meinem Fokus zurückzukehren, wenn meine Gedanken mal abschweifen. Nach einer Zeit merke ich aber doch oft, dass ich ungeduldig werde, wenn es über 10 Minuten hinausgeht. Dann verspüre ich schon den Drang, meine Augen zu öffnen und mal auf die Uhr zu gucken ;-p Habe es bis jetzt aber immer geschafft, dem Drang zu widerstehen.

wie ich mich dabei oder danach fühle
Es fühlt sich einfach entspannend und gut an. Es ist halt wirklich mal eine komplette Pause von der gesamten Reizüberflutung. Das einzige negative Gefühl dabei ist die eben angesprochene Ungeduld. Danach fühle ich mich aber meistens einfach entspannter und motivierter.

ob ich Veränderungen im Alltag feststellen kann
Ich habe das Gefühl, dass mir schneller Dinge einfallen, für die ich dankbar bin, gerade wenn ich während der Meditation an Dankbarkeit denke. Die Achtsamkeit im ganz normalen Leben hat sich ganz leicht verbessert, denke ich. Stressfreiheit kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich momentan generell kaum Stress habe.

ob ich Veränderungen meiner Träume/Traumerinnerung feststellen kann
Ich hatte zwei große Erfolge: Am 13.09 habe ich den längsten Traum meiner Träumerkarriere verzeichnet und am darauffolgenden Tag (14.09) hatte ich meinen 12ten Klartraum, nur 2 Wochen nach einem anderen Klartraum. So einen kurzen Abstand zwischen Klarträumen hatte ich glaube ich auch noch nie!

was mir sonst noch so zum Thema einfällt
Das was ich bisher glaube ich echt am bemerkenswertesten finde ist echt das Zeitgefühl. Wenn man am Handy scrollt oder alle möglichen anderen Sachen macht, vergehen 10 oder 15 Minuten so schnell. Beim Meditieren kommt einem die gleiche Zeitspanne so lang vor. 10 Minuten Dankbarkeit praktizieren, sich in Mitgefühl "üben" oder einfach mal an gar nichts denken ist schon schwierig, gleichzeitig glaube ich, dass das einen echt positiven Effekt haben kann!

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#14

Beitrag von Dreamery »

Tag 20

An Tag 16, 17 und 18 habe ich wieder eine etwas neue Meditationart probiert, die mir ganz gut gefallen hat. Erst habe ich mich mit ein paar tiefen Atemzügen entspannt und versucht, meine Gedanken loszulassen. Dann habe ich mit jedem Atemzug an etwas gedacht, wofür ich dankbar bin (ca. 5 Dinge). Danach wieder ein paar Atemzüge, ohne an etwas bestimmtes zu denken. Dann denke ich bei jedem Atemzug an etwas, was ich an mir mag (wieder ca. 5 Dinge). Danach versuche ich beim Atmen Selbstliebe zu empfinden, manchmal habe ich mir selbst im Kopf dabei wieder nette und motivierende Sachen gesagt. Dann habe ich versucht Liebe an andere Menschen zu schicken, indem ich mir die Person, die mir in den Kopf kommt bildlich vorstelle und ihr nette Sachen "sage" und mir vorstelle, wie sie bei jedem Ausatmen etwas von meiner Liebe abbekommt. Als letztes habe ich -nachdem ich wieder ein paar tiefe Atemzüge genommen habe- mein ideales Ich visualisiert, also das was manche Menschen als manifestieren bezeichnen. Danach habe ich wieder meinen Atem fokussiert bis der Timer ging.

Gestern (Tag 19) habe ich es nicht geschafft zu meditieren bzw. ich konnte keine Motivation aufbringen. Heute habe ich meditiert, aber nur 15 statt den für heute vorgesehenen 20 Minuten. Ich werde die Zeit ab morgen splitten, das heißt, ich mache 15 Minuten und dann die restliche Zeit (morgen 6 Minuten). Wenn ich vorher schon keine Lust habe oder mich am Ende frage, wie viel Zeit schon vergangen ist und nicht mehr richtig genießen/entspannen kann, macht das ganze ja keinen Sinn!

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